aus Langeweile und der Absicht, den Akku meiner 310D endlich mal wieder ganz alle zu machen, kam ich heute auf die Idee mal die Temperaturabhängigkeit des Rauschens zu testen. Angespornt durch ein schönes Bild des Pferdekopfnebels bei 3200 ASA und 10 Minuten wählte ich 3200 ASA aus und belichtete bei Raumtemperatur (21°C) 10 Minuten lang. Danach legte ich die EOS in den Kühlschrank bei 7°C und belichtete auch hier 10 Minuten bei 3200 ASA.
Herausgekommen ist das hier:
http://www.kopfgeist.com/bilder/eos_tes ... /darks.htm
Zu sehen gibt es die Vergleiche der ganzen Darks, Ausschnitte aus der Mitte und die Histogramme
Ich las, dass eine Temperaturherabsenkung um 7 K das Rauschen halbiert. Demnach müsste auf dem 7°C-Bild nur noch ein Viertel des Rauschens vom 21°C-Bild sein.
Wenn der Akku mal wieder komplett leergezüllt werden muss, werde ich das mit den übrigen ISO-Einstellungen auch noch machen.
Fazit: Die niedrigere Temperatur bewirkt schon, dass merklich weniger Rauschen auf dem Dark ist. Bleibt zu hoffen, dass in einer eisigen -14°C Nacht das Rauschen noch mehr dezimiert wird
Grüsse
Jens (kopfgeist)