Atmosphärische Erscheinungen im September26
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Anette Aslan
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Atmosphärische Erscheinungen im September26
auf der Wien Web Cam sieht man so lehrbuchhaft das Auftreffen der Frontalzone der nächtlich eingetroffenen Kaltfront aus dem Norden, wie sie auf das trockene, warme Wiener Becken trifft und gestoppt wird, ja aufgefressen wird. Bitte bei 09.20h herumscrollen.
https://www.foto-webcam.eu/webcam/wien/
LG von Anette
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LG von Anette
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Elli Wilhelm
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Re: Atmosphärische Erscheinungen im September26
Am 09.09.2026 konnte ich um 19:04 h einen perfekten Regenbogen fotografieren - dafür habe ich extra auf der Straße von Jeersdorf nach Scheeßel kurz vor der Wümmebrücke angehalten.
Leider hatte ich auf dem Weg zum Sport kaum Zeit, um das Motiv schärfer einzufangen ... Der Regenbogen war auch zwei Minuten später nur noch zur Hälfte zu sehen. Aufnahme mit dem Smartphone Galaxy S24.
- Adrian Marin
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Re: Atmosphärische Erscheinungen im September26
Irisierende Wolken. 11.09.2026-16.15. Campania, Italy.
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- Marcel Becker
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Re: Atmosphärische Erscheinungen im September26
Ein wenig Abendrot am 1. September an Cirrus in Langen:
Am nächsten Tag gab es ein herrliches Morgenrot, was teils intensiv daher kam:
Viele Grüße aus dem Rhein-Main-Gebiet
Marcel
Marcel
- Marcel Becker
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Re: Atmosphärische Erscheinungen im September26
Kleine blitzende Gewitterzelle bei Aschaffenburg von Langen aus ausgenommen am Abend des 8. Septembers:
Am 12. September gab es ein wenig Morgenrot im fernen Osten:
Und abends dann ein kleines Abendrot:
Viele Grüße aus dem Rhein-Main-Gebiet
Marcel
Marcel
- Marcel Becker
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Re: Atmosphärische Erscheinungen im September26
Am heutigen 13. September zeigten sich am Morgen tolle Asperitas:
Das sah wie aufgewühltes Meer aus, was der Name ja schon aussagt:
Wenig später gab es im dichten Stratocumulus auch noch Mammaten, die man bei der Wolkengattung doch eher selten sieht:
Viele Grüße aus dem Rhein-Main-Gebiet
Marcel
Marcel
- Adrian Marin
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Re: Atmosphärische Erscheinungen im September26
Wunderschöne Fotos, Marcel! Die letzten drei Fotos sind wirklich interessant. Das letzte Foto ist sogar noch interessanter, da ich noch nie Stratocumulus stratiformis opacus mamma-Wolken in dieser Formation gesehen habe. Ich habe schon Altocumulus stratiformis opacus mamma-Wolken in dieser Formation gesehen, aber noch nie Stratocumulus. Lag die Wolkenuntergrenze unterhalb der 2000-Meter-Höhengrenze?
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Re: Atmosphärische Erscheinungen im September26
Servus,
gestern Abend, 13.09.2026, zog bei uns in Niederbayern gegen 19:30 Uhr eine Wolkenfront durch,
tippe mal auf Stratocumulus undulatus, mit einem Hauch von Asperitas an der Unterseite...
. . . . .
gestern Abend, 13.09.2026, zog bei uns in Niederbayern gegen 19:30 Uhr eine Wolkenfront durch,
tippe mal auf Stratocumulus undulatus, mit einem Hauch von Asperitas an der Unterseite...
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- Marcel Becker
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Re: Atmosphärische Erscheinungen im September26
Hallo Adrian,Adrian Marin hat geschrieben: ↑14. Sep 2026, 09:03 Wunderschöne Fotos, Marcel! Die letzten drei Fotos sind wirklich interessant. Das letzte Foto ist sogar noch interessanter, da ich noch nie Stratocumulus stratiformis opacus mamma-Wolken in dieser Formation gesehen habe. Ich habe schon Altocumulus stratiformis opacus mamma-Wolken in dieser Formation gesehen, aber noch nie Stratocumulus. Lag die Wolkenuntergrenze unterhalb der 2000-Meter-Höhengrenze?
laut den umliegenden Messstationen des DWD (Frakfurter Flughafen, Offenbach, Kleiner Feldberg und Vielbrunn) wurden zu dem Zeitpunkt der Aufnahmen Wolkenuntergrenzen zwischen 4000 und 6000 FT AMSL (entspricht über NN) gemessen, was in Meter ausgedrückt etwa 1200 bis 1800 m entspricht. Also ja, die Wolkenuntergrenze war unterhalb 2000 m.
Bei der Bestimmung der Wolkengattung nehme ich nicht immer die Wolkenuntergrenze genau (man liest ja immer wieder, dass tiefe Wolken wie Sc bis etwa 2 km/2000 m gehen). Für mich ist Sc eine reine Wasserwolke und bei Nullgradgrenzen die aktuell teilweise weit oberhalb 3000, wenn nicht sogar oberhalb 4000 m sind, liegt Sc dann schon mal höher
Mammatus in Altocumulus hatte ich tatsächlich bisher noch nie gesehen, dafür aber in Altostratus. In Stratocumulus hatte ich Mammaten schon mal letztes Jahr im Sommer irgendwann gehabt. Es ist sehr selten, es kommt aber durchaus mal vor.
Viele Grüße aus dem Rhein-Main-Gebiet
Marcel
Marcel
- Adrian Marin
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Re: Atmosphärische Erscheinungen im September26
Es ist offensichtlich, dass sich die verschiedenen Wolkentypen auf unterschiedliche Höhenstufen erstrecken können. Manchmal ist es sehr schwierig, zwischen Altocumulus und Stratocumulus zu unterscheiden, und um Verwechslungen zwischen diesen beiden Wolkentypen zu vermeiden, hat die WMO eine Grenze festgelegt, die auf den Höhen der Wolkenbasen basiert. Wolken, deren Wolkenbasis unterhalb von 2000 Metern liegt, gelten als Stratocumulus, unabhängig davon, wo sich ihre Oberkante befindet, während Wolken, deren Wolkenbasis zwischen 2000 und 6000 Metern liegt, als Altocumulus gelten. Es handelt sich um eine von der WMO festgelegte Regel, die bei der Klassifizierung von Wolken sehr hilfreich ist. Ich habe festgestellt, dass diese Regel auch bei der Klassifizierung der Wolken im Internationalen Wolkenatlas angewendet wird. Im WMO-Atlas hat die WMO nur ein einziges Foto aufgenommen, auf dem Stratocumulus stratiformis opacus mamma zu sehen sind, und dieses ist nicht so repräsentativ wie dein Foto. Ich denke, du könntest der WMO vorschlagen, dein Foto in den Atlas aufzunehmen. Es ist ein Sammlerstück mit didaktischem Wert.
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Anette Aslan
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Re: Atmosphärische Erscheinungen im September26
Gestern Nachmittag (14.09.26) konnte ich einen Regenbogen an Virga-Wolken entdecken.
LG von Anette
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- Jörg Kaufmann
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Re: Atmosphärische Erscheinungen im September26
14.09.2026 19:48MESZ
25770 Hemmingstedt
kurz nach Sonnenuntergang
25770 Hemmingstedt
kurz nach Sonnenuntergang
Ich nehm` das Wetter so wie es ist. Es gibt eh im Moment kein anderes.
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Elli Wilhelm
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Re: Atmosphärische Erscheinungen im September26
14. September 2026
27382 Scheeßel-Jeersdorf
Solche "Strahlenbüschel" wie Du, Jörg, habe ich gestern Abend hier auch gesehen - sie heißen auch Krepuskularstrahlen oder (im Volksmund) "Gottesstrahlen" und traten im Zusammenhang mit dem Sonnenuntergang auf. In der Zeit von 19:15 h bis 20:18 h habe ich diverse Fotos gemacht, von denen ich nun die schönsten zeige: Von Minute zu Minute breitete sich das Farbspektakel weiter aus und überzog am Ende den gesamten Himmel vom Süden bis in den Westen! Die beiden folgenden Bilder von 19:42 h gehören eigentlich nebeneinander: Ich dachte, das war es jetzt, aber nein! Im Norden und im Osten zeigten sich noch lange Zeit so genannte Gegendämmerungsstrahlen. Hier das Bild aus dem Osten von 19:45 h: Um 20:18 h hab ich meine Aufnahmen beendet.
27382 Scheeßel-Jeersdorf
Solche "Strahlenbüschel" wie Du, Jörg, habe ich gestern Abend hier auch gesehen - sie heißen auch Krepuskularstrahlen oder (im Volksmund) "Gottesstrahlen" und traten im Zusammenhang mit dem Sonnenuntergang auf. In der Zeit von 19:15 h bis 20:18 h habe ich diverse Fotos gemacht, von denen ich nun die schönsten zeige: Von Minute zu Minute breitete sich das Farbspektakel weiter aus und überzog am Ende den gesamten Himmel vom Süden bis in den Westen! Die beiden folgenden Bilder von 19:42 h gehören eigentlich nebeneinander: Ich dachte, das war es jetzt, aber nein! Im Norden und im Osten zeigten sich noch lange Zeit so genannte Gegendämmerungsstrahlen. Hier das Bild aus dem Osten von 19:45 h: Um 20:18 h hab ich meine Aufnahmen beendet.
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Wolfgang Speckert
- Beiträge: 88
- Registriert: 12. Sep 2014, 11:18
- Wohnort: Mainz
Re: Atmosphärische Erscheinungen im September26
Hallo Elli,
ich denke, auf Deinen Bildern zeigst Du sehr schön, wie sich in den 'Schattenstrahlen' von Wolken aufgrund ausbleibenden Sonnenlichts diesen Schattenwürfen entlang ihrerseits Wolken kondensieren.
Solch einen ähnlichen Effekt, nicht ganz so geometrisch eindeutig gelagert, hatte ich gestern beobachtet, also am 15.09. im Zeitbereich der tiefer sinkenden Sonne mit längeren Schattenwürfen in ähnlicher Höhe der Wolken.
Bei mir war es gestern um 18:45 Uhr bei Mainz, also die Sonne steht schon ziemlich tief und ziemlich genau im Westen.
Ich denke, ein Großteil der Bewölkung bestand eigentlich aus Virgen. Oben im Bild erkennt man noch recht gut solch eine Virga, die sich aber im Bereich der zerblasenen Fallstreifen bereits verdickt hat.
Im unteren Bilddrittel, die erste vollere Wolke über dem Hochspannungsmast, lässt solch eine Struktur auch noch erahnen. Im Schattenwurf ihres eigenen Fallstreifens hat sie sich aber bereits noch mehr verdickt. Man erkennt im Bild auch schön, wie der Schattenwurf der sich neu auskondensierenden Wolke in die diesige Luftschicht hineinfällt.
Und ich denke, dass auch die kugeligen Wolke gleich obendrüber (die anderen wahrscheinlich auch) ebenso aus solch einem Prozess entstanden ist. Weshalb sie sich dann auch nach oben hin linsenartige ausgebreitet hat, mag vielleicht an inneren Prozessen liegen, die eine gewisse Konvektion im Laufe der Zeit hervorgerufen hat. Föhnwolken sind es an dieser Stelle nicht. Es gab ja auch kaum Luftströmung zu dieser Zeit.
Ich denke, diese Wolkenbildungen haben gestern zu dieser Zeit in erster Linie mit dem flachen Schattenwurf der eigenen, ggf. auch von anderen Wolken zu tun.
Aufmerksam geworden bin ich durch die wie mit einem Pinsel gemalte lockere Bewölkung.
Hier ein etwa geweiteter Blick, ebenfalls wie zuvor in Blickrichtung Nord bis Nordostnord, d.h. die Sonne kommt von links.
Der Blick von Nord bis in Richtung Nordost zeigt weiterer solcher Walfischwolken, die meiner Meinung nach ganz stark vom Schattenwurf geprägt sind. Bei der ursprünglich gezeigten Wolke sieht man auch noch schön, wie sich der Walfischschwanz im Eigenschatten fortsetzt.
Auf dem Satellitenbild sieht man, wie sich die Perlhuhnwolken in einer Südwest-Nordost-Formation aufreihen. U.u. haben die zu diesem Zeitpunkt noch nicht mal so ausgeprägt sich gegenseitig mit Schatten versorgt.
Der Blick nach OSO zeigt u.a. auch noch 'jungfräuliche' Cirren am Himmel. (Bild noch mal in besser Auflösung: https://up.picr.de/51303450va.jpg)
Interessant auch der Blick nach SüdOstSüd, da wirkte der Himmel auch so, als wäre das ein Maler mit dem Pinsel künstlerisch übers Fimament gezogen:
Leider gehen in der Datenreduktion so manche Feinheiten unter. Hier sieht man eine Zone sich kreuzender Kondensstreifen, die sich vermutlich aufgrund ihrer Kreuzung auch dort erhalten und in der Folge weiter ausgebildet haben, da sie sich gegenseitig bzw. auch sich selbst die Sonneneinstrahlung nahmen und faserig anfingen zu kondensieren.
(auch dieses Bild noch mal in besserer Auflösung: https://up.picr.de/51303479qe.jpg)
Seien es nun Kondensstreifen in voller Reiseflughöhe oder durch Abluft startender und/oder landender Flugzeuge beeinflusste tiefere Schichten, sei mal dahingestellt.
Eine Stunde zuvor, drei, vier Kilometer östlich hatte eine Freundin erstmals wohl in ihrem Leben einen ZZB beobachtet. Da waren die Cirren/Virgen noch eher 'jungfäulich' - und vermutlich eine andere Perlhuhn-Reihe, die eine Stunde später, als ich beobachtete, schon weggedriftet gewesen sein dürfte.
Edit: Ich habe mal bei Kachelmann nachgeschaut. Da sieht man, dass zu 'meiner' Zeit in diesem Bewölkungstreifen weiter (süd-)westlich im Bereich bei Metz und Nancy sehr viele kreuzende Flugzeuge ihre Kondensstreifen hinterlassen haben. Also scheint es sich dann z.T. um Cirren auch in Reiseflughöhe zu handeln:
https://kachelmannwetter.com/de/sat/meu ... 1640z.html
Interessante (kreisrunde) Kondensformationen zeigen sich nordwestlich von Metz zwischen Verdun und Thionville.
ich denke, auf Deinen Bildern zeigst Du sehr schön, wie sich in den 'Schattenstrahlen' von Wolken aufgrund ausbleibenden Sonnenlichts diesen Schattenwürfen entlang ihrerseits Wolken kondensieren.
Solch einen ähnlichen Effekt, nicht ganz so geometrisch eindeutig gelagert, hatte ich gestern beobachtet, also am 15.09. im Zeitbereich der tiefer sinkenden Sonne mit längeren Schattenwürfen in ähnlicher Höhe der Wolken.
Bei mir war es gestern um 18:45 Uhr bei Mainz, also die Sonne steht schon ziemlich tief und ziemlich genau im Westen.
Ich denke, ein Großteil der Bewölkung bestand eigentlich aus Virgen. Oben im Bild erkennt man noch recht gut solch eine Virga, die sich aber im Bereich der zerblasenen Fallstreifen bereits verdickt hat.
Im unteren Bilddrittel, die erste vollere Wolke über dem Hochspannungsmast, lässt solch eine Struktur auch noch erahnen. Im Schattenwurf ihres eigenen Fallstreifens hat sie sich aber bereits noch mehr verdickt. Man erkennt im Bild auch schön, wie der Schattenwurf der sich neu auskondensierenden Wolke in die diesige Luftschicht hineinfällt.
Und ich denke, dass auch die kugeligen Wolke gleich obendrüber (die anderen wahrscheinlich auch) ebenso aus solch einem Prozess entstanden ist. Weshalb sie sich dann auch nach oben hin linsenartige ausgebreitet hat, mag vielleicht an inneren Prozessen liegen, die eine gewisse Konvektion im Laufe der Zeit hervorgerufen hat. Föhnwolken sind es an dieser Stelle nicht. Es gab ja auch kaum Luftströmung zu dieser Zeit.
Ich denke, diese Wolkenbildungen haben gestern zu dieser Zeit in erster Linie mit dem flachen Schattenwurf der eigenen, ggf. auch von anderen Wolken zu tun.
Aufmerksam geworden bin ich durch die wie mit einem Pinsel gemalte lockere Bewölkung.
Hier ein etwa geweiteter Blick, ebenfalls wie zuvor in Blickrichtung Nord bis Nordostnord, d.h. die Sonne kommt von links.
Der Blick von Nord bis in Richtung Nordost zeigt weiterer solcher Walfischwolken, die meiner Meinung nach ganz stark vom Schattenwurf geprägt sind. Bei der ursprünglich gezeigten Wolke sieht man auch noch schön, wie sich der Walfischschwanz im Eigenschatten fortsetzt.
Auf dem Satellitenbild sieht man, wie sich die Perlhuhnwolken in einer Südwest-Nordost-Formation aufreihen. U.u. haben die zu diesem Zeitpunkt noch nicht mal so ausgeprägt sich gegenseitig mit Schatten versorgt.
Der Blick nach OSO zeigt u.a. auch noch 'jungfräuliche' Cirren am Himmel. (Bild noch mal in besser Auflösung: https://up.picr.de/51303450va.jpg)
Interessant auch der Blick nach SüdOstSüd, da wirkte der Himmel auch so, als wäre das ein Maler mit dem Pinsel künstlerisch übers Fimament gezogen:
Leider gehen in der Datenreduktion so manche Feinheiten unter. Hier sieht man eine Zone sich kreuzender Kondensstreifen, die sich vermutlich aufgrund ihrer Kreuzung auch dort erhalten und in der Folge weiter ausgebildet haben, da sie sich gegenseitig bzw. auch sich selbst die Sonneneinstrahlung nahmen und faserig anfingen zu kondensieren.
(auch dieses Bild noch mal in besserer Auflösung: https://up.picr.de/51303479qe.jpg)
Seien es nun Kondensstreifen in voller Reiseflughöhe oder durch Abluft startender und/oder landender Flugzeuge beeinflusste tiefere Schichten, sei mal dahingestellt.
Eine Stunde zuvor, drei, vier Kilometer östlich hatte eine Freundin erstmals wohl in ihrem Leben einen ZZB beobachtet. Da waren die Cirren/Virgen noch eher 'jungfäulich' - und vermutlich eine andere Perlhuhn-Reihe, die eine Stunde später, als ich beobachtete, schon weggedriftet gewesen sein dürfte.
Edit: Ich habe mal bei Kachelmann nachgeschaut. Da sieht man, dass zu 'meiner' Zeit in diesem Bewölkungstreifen weiter (süd-)westlich im Bereich bei Metz und Nancy sehr viele kreuzende Flugzeuge ihre Kondensstreifen hinterlassen haben. Also scheint es sich dann z.T. um Cirren auch in Reiseflughöhe zu handeln:
https://kachelmannwetter.com/de/sat/meu ... 1640z.html
Interessante (kreisrunde) Kondensformationen zeigen sich nordwestlich von Metz zwischen Verdun und Thionville.
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Elli Wilhelm
- Beiträge: 41
- Registriert: 8. Jul 2025, 20:24
Re: Atmosphärische Erscheinungen im September26
Hallo Wolfgang,
ich hab mich auf die "Strahlenbüschel" und die Gegendämmerungswolken konzentriert, weil ich mir die ganzen Wolkenformationen erst noch erarbeiten muss. Dass ich vorgestern nebenbei auch richtig tolle "Virgen" und sogar "Kevin-Helmholtz-Wolken" fotografiert habe, hab ich erst nach Deinem Beitrag einordnen können. Ich hab nämlich vergeblich nach "Perlhuhn-Wolken" gesucht
und glaube, dass Du vielleicht "Perlmutt-Wolken" gemeint hast. Stimmt das?
Später am Abend kann ich noch 2 Virgen- und 1 Kevin-Helmholtz-Foto nachreichen. Muss ich nur erst noch einpflegen. Interesse?
LG Elli.
ich hab mich auf die "Strahlenbüschel" und die Gegendämmerungswolken konzentriert, weil ich mir die ganzen Wolkenformationen erst noch erarbeiten muss. Dass ich vorgestern nebenbei auch richtig tolle "Virgen" und sogar "Kevin-Helmholtz-Wolken" fotografiert habe, hab ich erst nach Deinem Beitrag einordnen können. Ich hab nämlich vergeblich nach "Perlhuhn-Wolken" gesucht
Später am Abend kann ich noch 2 Virgen- und 1 Kevin-Helmholtz-Foto nachreichen. Muss ich nur erst noch einpflegen. Interesse?
LG Elli.
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Heino Bardenhagen
- Beiträge: 35
- Registriert: 18. Jan 2026, 15:51
Re: Atmosphärische Erscheinungen im September26
Hallo Wolfgang.
Ich vermute mal, dass Perlhuhnwolke ein lokaler Begriff ist. Ähnlich den norddeutschen "Woterkatten" (Wasserkatzen = Stratus fractus bei Regenwetter).
Gruß Heino.
Ich vermute mal, dass Perlhuhnwolke ein lokaler Begriff ist. Ähnlich den norddeutschen "Woterkatten" (Wasserkatzen = Stratus fractus bei Regenwetter).
Gruß Heino.
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Elli Wilhelm
- Beiträge: 41
- Registriert: 8. Jul 2025, 20:24
Re: Atmosphärische Erscheinungen im September26
Dann warten wir mal auf die Auflösung von Wolfgang ... die letzten beiden Fotos zeigen jedenfalls "Perlmutt-Wolken", wie ich sie auch schon kenne.
Nach den "Strahlenbüscheln" kamen mir am 14. September hier dann die "Virgen" vor die Smartphone-Linse, und zwar hab ich sie um 19:45 h und 19:50 h aufgenommen: in Richtung WNW mit ein paar zufälligen Eindrücken aus meinem Garten und den Dächern der Nachbarhäuser.
Die folgenden Minuten habe ich einfach nur die Atmosphäre dieser besonderen Wolkenbilder genossen, ohne den Ehrgeiz zu entwickeln, das Alles im Bild festzuhalten.
Auf meinem letzten Bild von 20:18 h (W, Sonnenuntergang) sollen dann (laut KI) die "Kevin-Helmholtz-Wolken" zu sehen sein, die ich bisher nur vom Namen - und Bildern Dritter - her kannte: Es grüßt Euch Elli.
Nach den "Strahlenbüscheln" kamen mir am 14. September hier dann die "Virgen" vor die Smartphone-Linse, und zwar hab ich sie um 19:45 h und 19:50 h aufgenommen: in Richtung WNW mit ein paar zufälligen Eindrücken aus meinem Garten und den Dächern der Nachbarhäuser.
Die folgenden Minuten habe ich einfach nur die Atmosphäre dieser besonderen Wolkenbilder genossen, ohne den Ehrgeiz zu entwickeln, das Alles im Bild festzuhalten.
Auf meinem letzten Bild von 20:18 h (W, Sonnenuntergang) sollen dann (laut KI) die "Kevin-Helmholtz-Wolken" zu sehen sein, die ich bisher nur vom Namen - und Bildern Dritter - her kannte: Es grüßt Euch Elli.
- Peter Krämer
- Beiträge: 1056
- Registriert: 18. Jan 2004, 16:19
- Wohnort: Bochum
Re: Atmosphärische Erscheinungen im September26
Heute abend, vor etwa einer Stunde, gab es erst mal ein paar Mammaten:
Dann ein Stück Regenbogen:
und schließlich den ganzen Cb noch mal mit Mammaten:
Grüße
Peter
Peter
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