Polarlicht 2026-01-19/20 - extrem hell
Moderator: StefanK
- Ulrich Rieth
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Re: Polarlicht 2026-01-19/20 - extrem hell
Moin!
Ich hab endlich die Bilder in ein Video gegossen....19. und 20.01. in einem.
Viel Vergnügen.
Ich hab endlich die Bilder in ein Video gegossen....19. und 20.01. in einem.
Viel Vergnügen.
Re: Polarlicht 2026-01-19/20 - extrem hell
Leider diesmal nur vom Balkon aus, aber dadurch hatte ich einen Premium-Platz, um das Spektakel direkt über meinem Kopf zu bewundern - während die Kamera weiter brav Richtung Norden fotografierte.
Was hätte ich diesmal für eine kleinere Brennweite als 16mm gegeben..
https://youtu.be/tBX7VzZHlp8
Achja, 4K, stellt die Auflösung im YouTube Player auf maximale Auflösung, is dann schöner.
Was hätte ich diesmal für eine kleinere Brennweite als 16mm gegeben..
https://youtu.be/tBX7VzZHlp8
Achja, 4K, stellt die Auflösung im YouTube Player auf maximale Auflösung, is dann schöner.
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Markus Burch (Horw)
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Re: Polarlicht 2026-01-19/20 - extrem hell
Mir ist am Montag folgendes aufgefallen:

Wenn ich das Bild anschaue dann sind ja mehrere Schichten grün, rot und zuoberst weiss bis leicht bläulich. Was mich am meisten irritiert ist die oberste so helle Schicht. Wie entsteht die und was reagiert hier dass es so weiss/blau wird.
Was uns auf knapp 1000 Metern Höhe da auch aufgefallen ist, ein grünes Band wurde von links am Blickfeld wie auch gleichzeitig rechts am Blickfeld aufgebaut hat sich innert 6-7 Sekunden ausgebaut und sie haben sich dann verbunden.
Nach ca. 5-6 Sekunden erlöschte dann das ganze Band wie wenn es "einen Kurzschluss" gegeben hätte. Ist das auch jemandem aufgefallen?
Ein Kollege hat das ganze mit dem Iphone aufgenommen.

Dabei ist die gleiche Anordnung auch einfach als Ultraweitwinkel aufgenommen.
Auf der Webseite der Sternwarte Hubelmatt sind unterdessen weitere Zeitraffer und Fotos vom 19. und auch vom 20. Januar hinzugefügt.
https://sternwarteluzern.ch

Wenn ich das Bild anschaue dann sind ja mehrere Schichten grün, rot und zuoberst weiss bis leicht bläulich. Was mich am meisten irritiert ist die oberste so helle Schicht. Wie entsteht die und was reagiert hier dass es so weiss/blau wird.
Was uns auf knapp 1000 Metern Höhe da auch aufgefallen ist, ein grünes Band wurde von links am Blickfeld wie auch gleichzeitig rechts am Blickfeld aufgebaut hat sich innert 6-7 Sekunden ausgebaut und sie haben sich dann verbunden.
Nach ca. 5-6 Sekunden erlöschte dann das ganze Band wie wenn es "einen Kurzschluss" gegeben hätte. Ist das auch jemandem aufgefallen?
Ein Kollege hat das ganze mit dem Iphone aufgenommen.

Dabei ist die gleiche Anordnung auch einfach als Ultraweitwinkel aufgenommen.
Auf der Webseite der Sternwarte Hubelmatt sind unterdessen weitere Zeitraffer und Fotos vom 19. und auch vom 20. Januar hinzugefügt.
https://sternwarteluzern.ch
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Daniel Gilbert
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Re: Polarlicht 2026-01-19/20 - extrem hell
Ach das war schön - spät, aber jetzt komme ich auch endlich mal dazu, dass ich ein paar meiner Bilder hier abliefern kann. Das war das schönste Erlebnis seit langem. Danke, dass es dieses Forum gibt. <3
Standort: Südliches Lemwerder / Gemeinde Ganderkesee
Zeitraum: 21:16 Uhr - 23:17 Uhr MEZ
Sichtbarkeit: hell bis extrem hell
Standort: Südliches Lemwerder / Gemeinde Ganderkesee
Zeitraum: 21:16 Uhr - 23:17 Uhr MEZ
Sichtbarkeit: hell bis extrem hell
LG,
Daniel
Daniel
- Christian Bartzsch
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- Wohnort: Riesa / Dresden
Re: Polarlicht 2026-01-19/20 - extrem hell
Hallöchen!
Nun kann ich auch hier berichten! Es war eine unfassbare Polarlichtnacht! Ein richtiges Spektakel! Damit hatte ich gar nicht gerechnet!
Ort: Dresden (südwestlicher Rand)
Zeit: 22:04 Uhr bis ca. 23:30 Uhr beobachtet.
Helligkeit: Anfangs schwach visuel, ab 22:15 Uhr explodierte die Aktivität und es wurde deutlich hell und Farben waren sichtbar. Dies gipfelte gegen 22:40 Uhr mit unfassbaren extrem hellen grünen (RAGDA?)-Band, was sich über den Zenit bis oberhalb von Orion schnell ausbreitete! Im Westen gab es auffällige pulsierende Ragda-Flecken mit starker dynamischer Form- und Größenänderungen.
Alle Aufnahmen sind mit Canon EOS 77D und Samyang 10mm F/2.8 bei ISO 3200 mit meist 3,2 Sekunden Belichtungszeit aufgenommen worden. Es folgen 4 Panoramaaufnahmen aus den besagten Zeitpunkten.
Anmerkung: Um 22:38 Uhr MEZ und 22:57 Uhr MEZ habe ich einen Steve-Verdacht mit RAGDA im Westen zufällig fotografieren können, der durch die Plejaden geht. Leider etwas schwach aufgrund der zu kurzen Belichtungszeit im zweiten Bild.
Viele Grüße
Christian
Nun kann ich auch hier berichten! Es war eine unfassbare Polarlichtnacht! Ein richtiges Spektakel! Damit hatte ich gar nicht gerechnet!
Ort: Dresden (südwestlicher Rand)
Zeit: 22:04 Uhr bis ca. 23:30 Uhr beobachtet.
Helligkeit: Anfangs schwach visuel, ab 22:15 Uhr explodierte die Aktivität und es wurde deutlich hell und Farben waren sichtbar. Dies gipfelte gegen 22:40 Uhr mit unfassbaren extrem hellen grünen (RAGDA?)-Band, was sich über den Zenit bis oberhalb von Orion schnell ausbreitete! Im Westen gab es auffällige pulsierende Ragda-Flecken mit starker dynamischer Form- und Größenänderungen.
Alle Aufnahmen sind mit Canon EOS 77D und Samyang 10mm F/2.8 bei ISO 3200 mit meist 3,2 Sekunden Belichtungszeit aufgenommen worden. Es folgen 4 Panoramaaufnahmen aus den besagten Zeitpunkten.
Anmerkung: Um 22:38 Uhr MEZ und 22:57 Uhr MEZ habe ich einen Steve-Verdacht mit RAGDA im Westen zufällig fotografieren können, der durch die Plejaden geht. Leider etwas schwach aufgrund der zu kurzen Belichtungszeit im zweiten Bild.
Viele Grüße
Christian
"Schaut zu den Sternen! Schaut zum Himmel!
Erblickt das ganze funkelnde Volk am Firmament,
diese Orte und Zitadellen aus Licht!"
Gerard Manley Hopkins (1844-1889)
Erblickt das ganze funkelnde Volk am Firmament,
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Gerard Manley Hopkins (1844-1889)
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Wolfgang Speckert
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- Wohnort: Mainz
Re: Polarlicht 2026-01-19/20 - extrem hell
#Steve
Hallo Christian,
ich hab zwar keine Ahnung, aber ich habe mich mit vereinzelten Uhrzeiten vom 19.01. recht intensiv auseinandergesetzt.
22:57: Ulrich hat es südlich von Hamburg auch aufgenommen, Michael aus Büdelsdorf hat es auf seinen Kameras auch drauf, was Du in Dresden ebenso aufgenommen hast. Nur halt von einer anderen Perspektive.
Du schaust einem grünen Band entlang mit mehreren zu diesem Zeitpunkt leuchtaktiven Zonen. Ich hatte woanders das als das Dresden-Hagen-Venlo-Band getauft. Das schwache grüne Leuchten am oberen Bildrand mag auch noch dazu gehören. Das Band ist relativ gut eine Linie, aber nicht vollends gerade. Sie mag dann ggf. in Deine Richtung etwas um die Ecke gehen. Büdelsdorf-Süd hat im Bereich der Minute 22:57 auch noch am (linken = östlichen) Blickrand kurz den Ansatz eines grünleuchtenden Bereiches drauf auf diesem Band, was in Deine Richtung geht und Dein hohes diffuses Grün von Deinem Foto sein könnte (vermute ich, nicht nachgeprüft).
Auf den Bildern von Ulrich sieht man besonders schön, dass das grüne Band in größerer Höhe von einem roten Band begleitet wird, auch in Zonen, wo es gerade nicht grün glüht. Vielleicht ist das rote Band dicker als das grüne, oder verschoben nach Süd oder Nord, es reicht jedenfalls weit in die Höhe - auf Deinem Bild wirkt es eher wie nach Süd verschoben. Dass es bei Dir so ausschaut wie STEVE: Du schaust halt mehrere hundert Kilometer entlang dieses roten Bandes, nachdem es von Dir recht nah auf eine recht gerade Linie bis nach Niederlande / Belgien / Cambridge weiterläuft. Aus dieser Perspektive sieht es eben aus wie STEVE, wird aber nach meiner ahnungslosen Interpretation eben daran liegen, dass Du hunderte Kilometer entlang dieses geraden diffusen Rots schaust.
Bild von Ulrich südlich Hamburg:
Bild 22:57
Er hat eben rechts auch noch was vom Polarlicht-Oval mit im Blick.
im 22h-Video von Büdelsdorf (nördlich Hamburg): Büdelsdorf-Süd, Büdelsdorf-West
Da eben die 22:57-Bilder raussuchen. Das Dresden-Hagen-Venlo-Band erstreckt von der Kamera Süd bis zur Kamera West.
Vielleicht ist auch auf der Kamera Ost noch was aus Deiner Ecke drauf, kurz vorher oder nachher, als es über/bei Dir stärker leuchtete. Bei Ost habe ich noch nicht nachgesehen. West hat ebenso wie Ulrich das Polarlicht-Oval im Blick, ist ja auch ein gutes Stück näher dran am Oval. Die grünen Bänder sind dem Oval ja nach Süden hin vorgelagert (und triften auch stetig ein wenig in den Süden ab).
Einen schönen Überblick kriegst Du auch vom Berg Rigi in der Schweiz. Da ist ein Bild von 22:54 verfügbar (nur 30 Tage lang):
https://avisec.ch/webcam-rigi-scheidegg/
Dieses Bild von 22:54 Uhr zeigt das Band Dresden-Hagen-Venlo (das jedoch auch noch weiter nach Westen reicht) mit seinen zu diesem Zeitpunkt gerade aktiven Zonen - einige kehren öfters wieder als andere.
Und das von mir so getaufte 50°-Band, das aber nur so 15-20 Minuten sehr sporadisch und überwiegend in Teilen aktiv war, ist nur noch mit einem Rest links im Bild zu sehen. Da glüht nur noch der Rest irgendwo über Westbelgien / Normandie und über den Südrand der britischen Insel.
Auch in diesem Abschnitt schaut man eher seitlich drauf und da erkennt man die hohe räumliche Ausdehnung der roten Vorläufer-Beamer obendrüber, die dann die grünen Glühbereiche unten als Abschluss haben.
(Das Bild vom Rigi ist in der Mitte der Show aneinander geflickt. Vermutlich fing die Kamera rechts davon an aufzunehmen, lief einmal rundum, und bis es den Vollkreis zuende hatte, ist das Dresden-Hagen-Venlo-Band bereits weiter nach Süden weitergezogen (also höher im Bild). Daher der Bruch in der Mitte des Bildes. (Vielleicht braucht auch die Kamera diese 10 Minuten Umlauf, in dessen Abstand es neue Bilder von da gibt. Das heisst, dann wäre an der Flickstelle 10 Minuten Unterschied.)
Hallo Christian,
ich hab zwar keine Ahnung, aber ich habe mich mit vereinzelten Uhrzeiten vom 19.01. recht intensiv auseinandergesetzt.
22:57: Ulrich hat es südlich von Hamburg auch aufgenommen, Michael aus Büdelsdorf hat es auf seinen Kameras auch drauf, was Du in Dresden ebenso aufgenommen hast. Nur halt von einer anderen Perspektive.
Du schaust einem grünen Band entlang mit mehreren zu diesem Zeitpunkt leuchtaktiven Zonen. Ich hatte woanders das als das Dresden-Hagen-Venlo-Band getauft. Das schwache grüne Leuchten am oberen Bildrand mag auch noch dazu gehören. Das Band ist relativ gut eine Linie, aber nicht vollends gerade. Sie mag dann ggf. in Deine Richtung etwas um die Ecke gehen. Büdelsdorf-Süd hat im Bereich der Minute 22:57 auch noch am (linken = östlichen) Blickrand kurz den Ansatz eines grünleuchtenden Bereiches drauf auf diesem Band, was in Deine Richtung geht und Dein hohes diffuses Grün von Deinem Foto sein könnte (vermute ich, nicht nachgeprüft).
Auf den Bildern von Ulrich sieht man besonders schön, dass das grüne Band in größerer Höhe von einem roten Band begleitet wird, auch in Zonen, wo es gerade nicht grün glüht. Vielleicht ist das rote Band dicker als das grüne, oder verschoben nach Süd oder Nord, es reicht jedenfalls weit in die Höhe - auf Deinem Bild wirkt es eher wie nach Süd verschoben. Dass es bei Dir so ausschaut wie STEVE: Du schaust halt mehrere hundert Kilometer entlang dieses roten Bandes, nachdem es von Dir recht nah auf eine recht gerade Linie bis nach Niederlande / Belgien / Cambridge weiterläuft. Aus dieser Perspektive sieht es eben aus wie STEVE, wird aber nach meiner ahnungslosen Interpretation eben daran liegen, dass Du hunderte Kilometer entlang dieses geraden diffusen Rots schaust.
Bild von Ulrich südlich Hamburg:
Bild 22:57
Er hat eben rechts auch noch was vom Polarlicht-Oval mit im Blick.
im 22h-Video von Büdelsdorf (nördlich Hamburg): Büdelsdorf-Süd, Büdelsdorf-West
Da eben die 22:57-Bilder raussuchen. Das Dresden-Hagen-Venlo-Band erstreckt von der Kamera Süd bis zur Kamera West.
Vielleicht ist auch auf der Kamera Ost noch was aus Deiner Ecke drauf, kurz vorher oder nachher, als es über/bei Dir stärker leuchtete. Bei Ost habe ich noch nicht nachgesehen. West hat ebenso wie Ulrich das Polarlicht-Oval im Blick, ist ja auch ein gutes Stück näher dran am Oval. Die grünen Bänder sind dem Oval ja nach Süden hin vorgelagert (und triften auch stetig ein wenig in den Süden ab).
Einen schönen Überblick kriegst Du auch vom Berg Rigi in der Schweiz. Da ist ein Bild von 22:54 verfügbar (nur 30 Tage lang):
https://avisec.ch/webcam-rigi-scheidegg/
Dieses Bild von 22:54 Uhr zeigt das Band Dresden-Hagen-Venlo (das jedoch auch noch weiter nach Westen reicht) mit seinen zu diesem Zeitpunkt gerade aktiven Zonen - einige kehren öfters wieder als andere.
Und das von mir so getaufte 50°-Band, das aber nur so 15-20 Minuten sehr sporadisch und überwiegend in Teilen aktiv war, ist nur noch mit einem Rest links im Bild zu sehen. Da glüht nur noch der Rest irgendwo über Westbelgien / Normandie und über den Südrand der britischen Insel.
Auch in diesem Abschnitt schaut man eher seitlich drauf und da erkennt man die hohe räumliche Ausdehnung der roten Vorläufer-Beamer obendrüber, die dann die grünen Glühbereiche unten als Abschluss haben.
(Das Bild vom Rigi ist in der Mitte der Show aneinander geflickt. Vermutlich fing die Kamera rechts davon an aufzunehmen, lief einmal rundum, und bis es den Vollkreis zuende hatte, ist das Dresden-Hagen-Venlo-Band bereits weiter nach Süden weitergezogen (also höher im Bild). Daher der Bruch in der Mitte des Bildes. (Vielleicht braucht auch die Kamera diese 10 Minuten Umlauf, in dessen Abstand es neue Bilder von da gibt. Das heisst, dann wäre an der Flickstelle 10 Minuten Unterschied.)
- Jörg Kaufmann
- Beiträge: 1285
- Registriert: 8. Sep 2015, 20:18
- Wohnort: 25770 Hemmingstedt
Re: Polarlicht 2026-01-19/20 - extrem hell
Hallo zusammen.
Ich empfehle bei der Zeit auch die Zeitzone (UTC oder MEZ) anzugeben, da wir sonst vielleicht an einander vorbei diskutieren.
Danke
Jörg
Ich empfehle bei der Zeit auch die Zeitzone (UTC oder MEZ) anzugeben, da wir sonst vielleicht an einander vorbei diskutieren.
Danke
Jörg
Ich nehm` das Wetter so wie es ist. Es gibt eh im Moment kein anderes.
- Alexander Seiffer
- Beiträge: 13
- Registriert: 25. Jan 2012, 20:09
- Wohnort: Karlsruhe
Re: Polarlicht 2026-01-19/20 - extrem hell
Hallo zusammen,
gerne möchte ich noch kurz meine Sichtung ergänzen. Ich bin vor der tiefen Wolkendecke des Rheintals bei Karlsruhe in den Nordschwarzwald ausgewichen und habe bei Dobel (Landkreis Calw) beobachtet (22:33 MEZ bis 0:16 MEZ). Sollten Bilder aus dieser Zeit und meiner Perspektive bei euren Auswertungen helfen, meldet euch gerne bei mir.
Highlights waren bei mir der Zeitraum 22:45:08 MEZ bis 22:48:10 MEZ, den ich in Echtzeit-Videos (Sony Alpha 7 III, 35mm, f/1.4, 1/25s (25 fps), ISO 51200) festgehalten habe.
Viele Grüße
Alex
Echtzeit-Video 22:45:08 MEZ bis 22:47:41 MEZ:
Echtzeit-Video 22:47:53 MEZ bis 22:48:10 MEZ:
Ein paar Fotos:
gerne möchte ich noch kurz meine Sichtung ergänzen. Ich bin vor der tiefen Wolkendecke des Rheintals bei Karlsruhe in den Nordschwarzwald ausgewichen und habe bei Dobel (Landkreis Calw) beobachtet (22:33 MEZ bis 0:16 MEZ). Sollten Bilder aus dieser Zeit und meiner Perspektive bei euren Auswertungen helfen, meldet euch gerne bei mir.
Highlights waren bei mir der Zeitraum 22:45:08 MEZ bis 22:48:10 MEZ, den ich in Echtzeit-Videos (Sony Alpha 7 III, 35mm, f/1.4, 1/25s (25 fps), ISO 51200) festgehalten habe.
Viele Grüße
Alex
Echtzeit-Video 22:45:08 MEZ bis 22:47:41 MEZ:
Echtzeit-Video 22:47:53 MEZ bis 22:48:10 MEZ:
Ein paar Fotos:
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Wolfgang Speckert
- Beiträge: 64
- Registriert: 12. Sep 2014, 11:18
- Wohnort: Mainz
Re: Polarlicht 2026-01-19/20 - extrem hell
Falls es wen interessiert, kleine Ergänzung hierzu:
7 der 8 Schnittkanten habe ich reihum identifizieren können.
Auch habe ich anhand von Schattenwurf die zeitliche Differenz der Naht mit dem größten Zeitsprung (ausgerechnet in Nordrichtung) abschätzen können. Mit allerlei Fehlern, die da einhergehen, kam ich mit meiner Berechnung auf eine zeitliche Differenz von 11:03 Minuten. Was ja trotz der großen Fehlerquellen relativ gut an die vermuteten 10 Minuten Differenz heranreichen.
Nur soviel dazu, falls jemand sich berufen fühlen sollte, anhand des Nordzeitsprungs die südliche Triftgeschwindigkeit des grünen Bands "Dresden-Hagen-Venlo", also des leucht-aktivsten Bands südlich des Ovals abschätzen zu wollen.
---
Edit 23.01.: Anhand einer Flugspur konnte ich versuchen, grob die Nacht-Belichtungszeit der Einzelbilder abzuschätzen. Mit dem Ergebnis: 79 Sekunden. Bei 8 Einzelbildern haut das aber nicht hin, wenn alle 10 Minuten ein 360-Bild rausgegeben wird. Nach etwas Nachdenken, wie eine mechanische 360°-Kamera so operieren wird, kam ich auf max. 50 bis 60 Sekunden. Ja, das passt grob auch noch zu der Flugspur, sofern ich das richtige Flugzeug erwischt habe, was aber auch recht gut zum betreffenden Zeitslot des Einzelbildes gemäß meiner Überlegung passen würde.
Das Gesamtbild ist zusammengesetzt wohl aus 8 Einzelbildern, wirklich mit zeitlichem Versatz. Hab ich überprüft anhand Bildern vom Sonntag mit Personen drauf, die teilweise doppelt auf einem Gesamtbild auftauchten.Wolfgang Speckert hat geschrieben: ↑22. Jan 2026, 04:15 #Steve
Hallo Christian,
...
(Das Bild vom Rigi ist in der Mitte der Show aneinander geflickt. Vermutlich fing die Kamera rechts davon an aufzunehmen, lief einmal rundum, und bis es den Vollkreis zuende hatte, ist das Dresden-Hagen-Venlo-Band bereits weiter nach Süden weitergezogen (also höher im Bild). Daher der Bruch in der Mitte des Bildes. (Vielleicht braucht auch die Kamera diese 10 Minuten Umlauf, in dessen Abstand es neue Bilder von da gibt. Das heisst, dann wäre an der Flickstelle 10 Minuten Unterschied.)
7 der 8 Schnittkanten habe ich reihum identifizieren können.
Auch habe ich anhand von Schattenwurf die zeitliche Differenz der Naht mit dem größten Zeitsprung (ausgerechnet in Nordrichtung) abschätzen können. Mit allerlei Fehlern, die da einhergehen, kam ich mit meiner Berechnung auf eine zeitliche Differenz von 11:03 Minuten. Was ja trotz der großen Fehlerquellen relativ gut an die vermuteten 10 Minuten Differenz heranreichen.
Nur soviel dazu, falls jemand sich berufen fühlen sollte, anhand des Nordzeitsprungs die südliche Triftgeschwindigkeit des grünen Bands "Dresden-Hagen-Venlo", also des leucht-aktivsten Bands südlich des Ovals abschätzen zu wollen.
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Edit 23.01.: Anhand einer Flugspur konnte ich versuchen, grob die Nacht-Belichtungszeit der Einzelbilder abzuschätzen. Mit dem Ergebnis: 79 Sekunden. Bei 8 Einzelbildern haut das aber nicht hin, wenn alle 10 Minuten ein 360-Bild rausgegeben wird. Nach etwas Nachdenken, wie eine mechanische 360°-Kamera so operieren wird, kam ich auf max. 50 bis 60 Sekunden. Ja, das passt grob auch noch zu der Flugspur, sofern ich das richtige Flugzeug erwischt habe, was aber auch recht gut zum betreffenden Zeitslot des Einzelbildes gemäß meiner Überlegung passen würde.
Zuletzt geändert von Wolfgang Speckert am 23. Jan 2026, 02:30, insgesamt 2-mal geändert.
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Susanne Heusler
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Re: Polarlicht 2026-01-19/20 - extrem hell
Hallo zusammen,
hier kommen meine Photos aus der Vulkaneifel 50° 16′ N , 6° 48′ O
Nachdem es den ganzen Tag nebelig war habe ich gar nicht mehr geglaubt, noch rauszufahren. Gegen 21.30 Uhr MEZ habe ich nochmal einen Blick nach oben geworfen: sternenklar. Schnell raus zu meinem Beobachtungspunkt auf ca. 600 m Höhe. Belohnt wurde ich mit einem phantastischen Schauspiel. Hier ein paar Panoramabilder: Einzelbilder folgen noch.
hier kommen meine Photos aus der Vulkaneifel 50° 16′ N , 6° 48′ O
Nachdem es den ganzen Tag nebelig war habe ich gar nicht mehr geglaubt, noch rauszufahren. Gegen 21.30 Uhr MEZ habe ich nochmal einen Blick nach oben geworfen: sternenklar. Schnell raus zu meinem Beobachtungspunkt auf ca. 600 m Höhe. Belohnt wurde ich mit einem phantastischen Schauspiel. Hier ein paar Panoramabilder: Einzelbilder folgen noch.
LG
Susanne
Susanne
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Markus Burch (Horw)
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- Registriert: 9. Jan 2004, 18:34
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Re: Polarlicht 2026-01-19/20 - extrem hell
Ihr redet vom Berg Rigi. Wir haben auf der Webpage der Sternwarte Hubelmatt in Luzern einige dieser Bilder von der Rigi auch abgespeichert. Dort bleiben sie ewig.
https://sternwarteluzern.ch/polarlichte ... nuar-2026/
https://sternwarteluzern.ch/polarlichte ... nuar-2026/
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Martin F. (Radebeul)
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- Wohnort: Radebeul E13°37´20" N51°06´59"
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Re: Polarlicht 2026-01-19/20 - extrem hell
Hallo,
ich hätte noch einen Geist hinter unserer Coude Kuppel anzubieten.
VG
Martin

ich hätte noch einen Geist hinter unserer Coude Kuppel anzubieten.
VG
Martin

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Wolfgang Speckert
- Beiträge: 64
- Registriert: 12. Sep 2014, 11:18
- Wohnort: Mainz
Re: Polarlicht 2026-01-19/20 - extrem hell
@Susanne Heusler
Zwei Fragen:
1. Kann es sein, dass Deine Kamera-Uhr vier, fünf Minuten Versatz hat (nachgeht)?
Dann würden Deine Aufnahmen besser zum Geschehen passen, habe mir dazu Deine Bilder von "22:41" und "22:44" mal angesehen.
Freilich ist es etwas knifflig, weil Deine Panoramabilder aus 6 Einzelaufnahmen zusammengesetzt sind,
bei dem hochdynamischen Geschehen ist dann der Bildinhalt rechts nicht mehr zeitgleich zum Bildinhalt links und umgekehrt.
Kommt dann eben auch noch darauf an, ob Du von links nach rechts geschwenkt hast oder umgekehrt.
2. Kann es sein, dass teilweise zeitgleich, während Du nach Norden fotografiert hast, auch immer mal etwas über Dir, genauer gesagt hinter Dir, also Richtung Süden zu sehen war? Also ich rede vor allem von dem Zeitbereich rund um Deine Bilder "22:41" und "22:44".
---
@Markus Bruch
Ja, über Deinen Hinweis auf die Sternwarte bin ich auf die Rigi gestoßen, und zwar auf die Scheidegg, weil ich da ein Archiv vorgefunden habe. Ausserdem ist die Scheidegg ordentlich belichtet, nicht wie der Säntis.
Interessant fand ich auf Eurer Homepage, dass der Uetliberg Teil vom Albis ist. Ich hatte den Uetliberg immer isoliert vom Albis aufgefasst.
Leider sind viele Bilder bei Euch nicht mit einer Uhrzeit versehen. Das wäre auch sehr aufschlussreich.
Zwei Fragen:
1. Kann es sein, dass Deine Kamera-Uhr vier, fünf Minuten Versatz hat (nachgeht)?
Dann würden Deine Aufnahmen besser zum Geschehen passen, habe mir dazu Deine Bilder von "22:41" und "22:44" mal angesehen.
Freilich ist es etwas knifflig, weil Deine Panoramabilder aus 6 Einzelaufnahmen zusammengesetzt sind,
bei dem hochdynamischen Geschehen ist dann der Bildinhalt rechts nicht mehr zeitgleich zum Bildinhalt links und umgekehrt.
Kommt dann eben auch noch darauf an, ob Du von links nach rechts geschwenkt hast oder umgekehrt.
2. Kann es sein, dass teilweise zeitgleich, während Du nach Norden fotografiert hast, auch immer mal etwas über Dir, genauer gesagt hinter Dir, also Richtung Süden zu sehen war? Also ich rede vor allem von dem Zeitbereich rund um Deine Bilder "22:41" und "22:44".
---
@Markus Bruch
Ja, über Deinen Hinweis auf die Sternwarte bin ich auf die Rigi gestoßen, und zwar auf die Scheidegg, weil ich da ein Archiv vorgefunden habe. Ausserdem ist die Scheidegg ordentlich belichtet, nicht wie der Säntis.
Interessant fand ich auf Eurer Homepage, dass der Uetliberg Teil vom Albis ist. Ich hatte den Uetliberg immer isoliert vom Albis aufgefasst.
Leider sind viele Bilder bei Euch nicht mit einer Uhrzeit versehen. Das wäre auch sehr aufschlussreich.
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ChristophP
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Re: Polarlicht 2026-01-19/20 - extrem hell
Die Freude über das Polarlicht war bei jemanden in der Nachbarschaft so groß, dass er nachts um 0:45 MEZ noch ein Feuerwerk entfacht hat. Hab das Knallen wohl gehört, aber war dann überrascht, dass das auf einem Bild meiner automatischen Serie mit drauf war.
Gruß aus Schwedeneck / Eckernförder Bucht
Christoph

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SieglindeFest
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Re: Polarlicht 2026-01-19/20 - extrem hell
2026-01-19/20 aufgenommen in 25813 Husum zwischen 23:07 und 23:17 Ortszeit, hell, visuell gut zu beobachten, Farben klar zu sehen. Fotografisch ohne Langzeitbelichtung abbildbar (aus der Hand)
Aufnahmen ohne Stativ mit 0,5 Sekunden Belichtung und ISO zwischen 2500 und 12800 mit A7S2 und 14-24 2.8 Sigma ART
23:07:13 nach Nord-Ost 23:07:56 nach Nord-Ost 23:08:17 nach Nord-Ost 23:09:41 Zenith, rechs ist Nord 23:12:36 nach Nord 23:13:31 nach West-Nord-West
Aufnahmen ohne Stativ mit 0,5 Sekunden Belichtung und ISO zwischen 2500 und 12800 mit A7S2 und 14-24 2.8 Sigma ART
23:07:13 nach Nord-Ost 23:07:56 nach Nord-Ost 23:08:17 nach Nord-Ost 23:09:41 Zenith, rechs ist Nord 23:12:36 nach Nord 23:13:31 nach West-Nord-West
Zuletzt geändert von SieglindeFest am 23. Jan 2026, 11:11, insgesamt 3-mal geändert.
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SieglindeFest
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Re: Polarlicht 2026-01-19/20 - extrem hell
SieglindeFest hat geschrieben: ↑23. Jan 2026, 10:39
noch drei weitere Aufnahmen
2026-01-19/20 aufgenommen in 25813 Husum zwischen 23:07 und 23:17 Ortszeit, hell, visuell gut zu beobachten, Farben klar zu sehen. Fotografisch ohne Langzeitbelichtung abbildbar (aus der Hand)
Aufnahmen ohne Stativ mit 0,5 Sekunden Belichtung und ISO zwischen 2500 und 12800 mit A7S2 und 14-24 2.8 Sigma ART
23:13:58 nach West-Nord-West 23:14:54 nach West-Nord-West 23:15:36 nach West-Nord-West 23:16:25 nach Nord 23:18:19 nach West-Nord-West
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Re: Polarlicht 2026-01-19/20 - extrem hell
Heute möchte ich auch noch meine Fotos dieser grandiosen Nacht von Helgoland mit dem für mich spektakulärsten hellsten Polarlicht einstellen.
Endlich konnte man auch Skeptiker davon überzeugen, dass es so etwas in Deutschland gibt . . .
Ich war - wie immer - anfangs auf dem Balkon.
21:26 Uhr - Nord Als es immer heftiger wurde, bin ich raus auf den Klippenrandweg.
Ich konnnte kaum fassen, dass rot und grün so intensiv visuell zu sehen sind.
Und der schnelle Wechsel der Farben und Formen war irre.
21:48 Uhr - Nord 21:55 Uhr - Nord Der helle Helgoländer Leuchtturm störte bei der Beobachtung kein Stück.
22:01 Uhr - West-Nord-West Wie viele andere habe ich auch bedauert, kein anderes Objektiv mitgenommen zu haben.
Das grün hat teilweise alles überstrahlt.
22:09 Uhr - Nord Auch in Richtung Leuchtturm wurde der Himmel zunehmend grüner.
22:12 Uhr - West-Nord-West 2. Teil folgt . . .
Endlich konnte man auch Skeptiker davon überzeugen, dass es so etwas in Deutschland gibt . . .
Ich war - wie immer - anfangs auf dem Balkon.
21:26 Uhr - Nord Als es immer heftiger wurde, bin ich raus auf den Klippenrandweg.
Ich konnnte kaum fassen, dass rot und grün so intensiv visuell zu sehen sind.
Und der schnelle Wechsel der Farben und Formen war irre.
21:48 Uhr - Nord 21:55 Uhr - Nord Der helle Helgoländer Leuchtturm störte bei der Beobachtung kein Stück.
22:01 Uhr - West-Nord-West Wie viele andere habe ich auch bedauert, kein anderes Objektiv mitgenommen zu haben.
Das grün hat teilweise alles überstrahlt.
22:09 Uhr - Nord Auch in Richtung Leuchtturm wurde der Himmel zunehmend grüner.
22:12 Uhr - West-Nord-West 2. Teil folgt . . .
- Brigitte Rauch
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Re: Polarlicht 2026-01-19/20 - extrem hell
Teil 2 meiner Beobachtung von Helgoland.
Neben dem Leuchtturm bildete sich ein roter Bereich, der aussah wie ein Nordlicht-Tornado.
22:12 Uhr - West-Süd-West Das Rot veränderte sich ständig und grüne Bereiche ploppten auf.
Manchmal war man einfach nicht schnell genug mit der Kamera, um alles zu erfassen.
22:16 Uhr - Süd-Süd-West Im Süden bildete sich ein heller grüner Bogen (Norwegen ließ grüßen). Auch rot war dabei.
22:16 Uhr - Süd 22:17 Uhr - Süd Nochmal zum Leuchtturm geschwenkt.
22:30 Uhr - West 3. Teil folgt . . .
Neben dem Leuchtturm bildete sich ein roter Bereich, der aussah wie ein Nordlicht-Tornado.
22:12 Uhr - West-Süd-West Das Rot veränderte sich ständig und grüne Bereiche ploppten auf.
Manchmal war man einfach nicht schnell genug mit der Kamera, um alles zu erfassen.
22:16 Uhr - Süd-Süd-West Im Süden bildete sich ein heller grüner Bogen (Norwegen ließ grüßen). Auch rot war dabei.
22:16 Uhr - Süd 22:17 Uhr - Süd Nochmal zum Leuchtturm geschwenkt.
22:30 Uhr - West 3. Teil folgt . . .
Zuletzt geändert von Brigitte Rauch am 23. Jan 2026, 15:14, insgesamt 1-mal geändert.
- Brigitte Rauch
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Re: Polarlicht 2026-01-19/20 - extrem hell
Teil 3 meiner Beobachtung von Helgoland.
In Blickrichtung Ost hat mich diese Sichtung besonders beeindruckt.
Es sieht fast aus wie gestreift. Auch das helle orange fand ich überraschend.
Unter dem Polarlicht liegt die Düne.
22:34 Uhr - Ost Grünes Band überm Südhafen der Insel, dass sich ständig veränderte,
mal länger, mal kürzer, mal gar nicht zu sehn.
22:37 Uhr - Süd Überm Leuchtturm wieder ein rot-oranger Bereich.
22:39 Uhr - West-Süd-West Grüne Bänder unterhalb von Orion
22:41 Uhr - Süd-West 22:44 hr - Süd-West .
Es ist gar nicht so einfach, aus der Bilderflut einen Teil für das Forum rauzusuchen . . .
Und leider kann ich nicht beurteilen, ob auf den Fotos Dünen-Polarlicht, RAGDA oder was auch immer zu sehen ist
.
Ich war dann vom eisigen Ostwind so durchgefroren, dass ich nach Hause ging.
Es war für mich ein unvergessliches fantastisches Erlebnis, das noch lange nachhallen wird.
Schöne Grüße von der Insel
Brigitte
In Blickrichtung Ost hat mich diese Sichtung besonders beeindruckt.
Es sieht fast aus wie gestreift. Auch das helle orange fand ich überraschend.
Unter dem Polarlicht liegt die Düne.
22:34 Uhr - Ost Grünes Band überm Südhafen der Insel, dass sich ständig veränderte,
mal länger, mal kürzer, mal gar nicht zu sehn.
22:37 Uhr - Süd Überm Leuchtturm wieder ein rot-oranger Bereich.
22:39 Uhr - West-Süd-West Grüne Bänder unterhalb von Orion
22:41 Uhr - Süd-West 22:44 hr - Süd-West .
Es ist gar nicht so einfach, aus der Bilderflut einen Teil für das Forum rauzusuchen . . .
Und leider kann ich nicht beurteilen, ob auf den Fotos Dünen-Polarlicht, RAGDA oder was auch immer zu sehen ist
Ich war dann vom eisigen Ostwind so durchgefroren, dass ich nach Hause ging.
Es war für mich ein unvergessliches fantastisches Erlebnis, das noch lange nachhallen wird.
Schöne Grüße von der Insel
Brigitte
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Martina Stolze
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- Registriert: 22. Jul 2024, 17:12
- Wohnort: München
Re: Polarlicht 2026-01-19/20 - extrem hell
ich habe auch noch eine Polarlicht-Sichtung aus der Nacht vom 19.1./20.1.2026 im Osten von München:
Beobachtungszeit: ca. 21.32 MEZ bis ca. 23:44 Uhr MEZ
Helligkeit: deutlich visuell (zeitweise auch helle Beamer)
Beobachtungsort: München Ost: 48°08’ °N
Alles begann ca. um 21.32 MEZ mit einer deutlichen Rot-Verfärbung über dem nördlichen Horizont, die dann immer höher und später auch Richtung Nord-Ost zog. Ab ca. 22.15 Uhr MEZ wanderten immer wieder grüne Bänder über den Nordhimmel.
Liebe Grüsse
Martina
Beobachtungszeit: ca. 21.32 MEZ bis ca. 23:44 Uhr MEZ
Helligkeit: deutlich visuell (zeitweise auch helle Beamer)
Beobachtungsort: München Ost: 48°08’ °N
Alles begann ca. um 21.32 MEZ mit einer deutlichen Rot-Verfärbung über dem nördlichen Horizont, die dann immer höher und später auch Richtung Nord-Ost zog. Ab ca. 22.15 Uhr MEZ wanderten immer wieder grüne Bänder über den Nordhimmel.
Liebe Grüsse
Martina
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