am Freitag dem 26.02.2016 ergab sich endlich wieder eine Chance auf einen klaren und zumindest anfangs mondfreien Sternenhimmel.
Seit Jahren versuchen wir regelmäßig die Gelegenheit zu nutzen, das abendliche (Frühlings-) Zodiakallicht visuell und fotografisch zu beobachten. Was unter Hochgebirgs- oder Namibiahimmel eine kinderleichte Übung ist, fällt dem Sternenfreund zumindest im sächsischen Tiefland schon deutlich schwerer. So schlichen wir uns am Freitagabend über die sächsisch - brandenburgische Grenze und wilderten in fremden Gefilden. Dem heimatlichen Elbtal entronnen, konnten wir einen herrlich dunklen Himmel im grenznahen Brandenburg genießen. Bereits vor Ende der Dämmerung war die schlanke Pyramide des Zodiakallichtes zu erkennen. Nach Ende der Dämmerung reichte das Zodiakallicht bis knapp an die Plejaden heran und konnte sich mit der Helligkeit der Milchstraße durchaus messen.
Die folgende Aufnahme wurde mit einer Nikon D5100 und einem Fisheye 3,5/8 (Walimex) bei Blende 5,6 aufgenommen. 5 Aufnahmen zu je 180 Sekunden Belichtungszeit bei ISO 1250 wurden für das fertige Bild addiert.
Bei der Beobachtung lernten wir noch einen netten Berliner Sternfreund kennen. Gemeinsam erfreuten wir uns an der Pracht der klassischen Deep-Sky-Objekte unter einem dunklen Himmel.
Viele Grüße senden Frank und Sabine Wächter