Viele Leute sind ja der Ansicht, je Weitwinkliger, deso besser.
Nun, wenn jemand hoch im Norden eine himmelfüllende Korona sieht, ist natürlich ein Superweitwinkel erste Wahl.
Wie sieht es aber aus, wenn man sich wie ich gerade in Mittelschweden befindet, in denen die Nordlichter tendenziell erst mal recht lokal am Nordhorizont auftauchen?
Da ich für meine Nikon D700 das 28mm 1:1,8 und erstmalig auch das 14-24 1:2,8 habe, habe ich nun auch die Qual der Wahl.
Für den ein oder anderen mag das gar kein Thema sein, und er würde grundsätzlich das 14-24 bei Maximum-Weitwinkel benutzen. Die nicht ganz so hohe Lichtstärke gegenüber dem 1:1,8 28er würde er mit höheren ISO-Zahlen kompensieren.
Ich bin nach den beiden letzten Nächten etwas am grübelen; im positiven Sinn.
Ja, das 14-24 ist natürlich schon toll.
Ich möchte aber auch das 28er nicht missen.
Mir geht es primär auch nicht nur um eine Dokumentation eines NLs, sondern in erster Linie um ansprechende, natürlich ausschauende Bilder. Und da hat so ein 28er bei einem NL relativ nahe am nördlichen Horizont wirklich was für sich.
In der Nacht des 13.3. habe ich fast nur mit dem 28er fotografiert. Ich finde die Bilder sehr schön, eben weil das NL noch einen hauptsächlichen Raum auf den Bildern einnimmt.
Die Bilder vom 14.3. habe ich alle mit dem 14-24 auf Einstellung 18mm gemacht.
Sie sehen den Bildern vom Vortage sehr ähnlich, obwohl das NL am 14. wesendlich großräumiger von Mittelschweden aus zu sehen war.
Hätte ich es mit dem 28er fotografiert, hätte das NL wahrscheinlich -weil deutlich formatfüllender- spektakulärer ausgesehen. Nun, so kann man halt mehr von der Landschaft sehen...
So mag jeder seine "Objektiven" (
13.3. 28mm

13.3. 28mm

13.3. 28mm

14.3. 18mm

14.4. 18 mm

14.3. 18 mm

14.3. 18mm

14.3. 18mm, Ausklang des NLs

Tja, was meint Ihr?
LG Torsten
