Kurze Sonnenbeobachtung im 8"

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Peter Wloch

Kurze Sonnenbeobachtung im 8"

Beitrag von Peter Wloch » 12. Nov 2003, 11:42

Hallo zusammmen.

Gerade eben die Sonne beobachtet.
Blauer Himmel, aber etwas dunstig,
Seeing mangelhaft wegen Hitzeschlieren.
Es sind am Ostrand nun zwei Flecken zu sehen.
Beide haben eine Umbra, insbesondere der groessere,
zuletzt aufgetauchte Fleck. Beide haben die Nummer 498, 499 und 500 sind so klein, das sie auch bei 80x bisher nicht zu erkennen sind.

Gruss
Peter


G. Klarin

Re: Kurze Sonnenbeobachtung im 8"

Beitrag von G. Klarin » 12. Nov 2003, 12:34

: Hallo zusammmen.

: Gerade eben die Sonne beobachtet.
: Blauer Himmel, aber etwas dunstig,
: Seeing mangelhaft wegen Hitzeschlieren.
: Es sind am Ostrand nun zwei Flecken zu sehen.
: Beide haben eine Umbra, insbesondere der groessere,
: zuletzt aufgetauchte Fleck. Beide haben die Nummer 498, 499 und 500
: sind so klein, das sie auch bei 80x bisher nicht zu erkennen
: sind.

: Gruss
: Peter

s. spaceweather.com


G. Klarin

Re: Kurze Sonnenbeobachtung im 8"

Beitrag von G. Klarin » 12. Nov 2003, 12:35

: Hallo zusammmen.

: Gerade eben die Sonne beobachtet.
: Blauer Himmel, aber etwas dunstig,
: Seeing mangelhaft wegen Hitzeschlieren.
: Es sind am Ostrand nun zwei Flecken zu sehen.
: Beide haben eine Umbra, insbesondere der groessere,
: zuletzt aufgetauchte Fleck. Beide haben die Nummer 498, 499 und 500
: sind so klein, das sie auch bei 80x bisher nicht zu erkennen
: sind.

: Gruss
: Peter

s. spaceweather.com ;-)


Peter Wloch

Re: verflixte Verwechslung ;-)

Beitrag von Peter Wloch » 12. Nov 2003, 14:32

Hallo G.Klarin

Danke fuer Deinen augenzwinkernden Hinweis ;-)

Inzwischen ist mir aufgegangen, das diese Gruppe nicht auftaucht sondern
abtaucht. Peinliche Verwechslung :-(
Wie konnte mir das passieren?
Ich werde jedenfalls heute nicht ins Auto steigen, sonst fahr ich noch in eine Einbahnstrasse.
Tage gibts...

Gruss
Peter

: s. spaceweather.com ;-)


Andre

Hitzeschlieren

Beitrag von Andre » 12. Nov 2003, 14:35

Kein Wunder das es bei der Inversion solche Schlieren gibt.
In grossen teilen von Deutschland steigt die Temperatur in einer Höhe von ca 800-1000m plötzlich von -2 auf +5 und mehr. In Essen sogar auf +8 von ca.800m bis auf 1000m, also 10 grad wärmer auf 200m anstatt wie normal ca. 2 grad kälter.
Idar-Oberstein hat 13 grad auf 500m allerdings auch im Hochnebel. Das zeigen die Radiosonden aufstiege letzter nacht.Schon etwas seltener sowas.
Gruss
Andre


Daniel Ricke/Hannover

Bald stimmt das *LINK*

Beitrag von Daniel Ricke/Hannover » 12. Nov 2003, 15:18

: Hallo zusammmen.

: Gerade eben die Sonne beobachtet.
: Blauer Himmel, aber etwas dunstig,
: Seeing mangelhaft wegen Hitzeschlieren.
: Es sind am Ostrand nun zwei Flecken zu sehen.
: Beide haben eine Umbra, insbesondere der groessere,
: zuletzt aufgetauchte Fleck. Beide haben die Nummer 498, 499 und 500
: sind so klein, das sie auch bei 80x bisher nicht zu erkennen
: sind.

: Gruss
: Peter

Hi Peter!

Spätestens übermorgen wirst Du recht damit haben, dass da am Ostrand (für die newbies: das ist an der linken Seite ;) )etwas auftaucht!
Hier:

Ich finde, die Sonne sieht hier ein wenig aus, wie ein Mettboller von IKEA, nur dass die dort nie ganz so heiß sind! ;)))


Peter Schack

o.t. : Bei solchen Inversionswetterlagen...

Beitrag von Peter Schack » 12. Nov 2003, 19:07

: Kein Wunder das es bei der Inversion solche Schlieren gibt.
: In grossen teilen von Deutschland steigt die Temperatur in einer
: Höhe von ca 800-1000m plötzlich von -2 auf +5 und mehr. In Essen
: sogar auf +8 von ca.800m bis auf 1000m, also 10 grad wärmer auf
: 200m anstatt wie normal ca. 2 grad kälter.
: Idar-Oberstein hat 13 grad auf 500m allerdings auch im Hochnebel.
: Das zeigen die Radiosonden aufstiege letzter nacht.Schon etwas
: seltener sowas.
: Gruss
: Andre

...kommt es fast immer auch zu sogenannten 'troposphärischen Überreichweiten' im Funkverkehr. An der Grenzschicht der Inversion kommt es dann zu Reflektions- u. Beugungseffekten der Funkwellen (quasioptisches Ausbreitungsverhalten) besonders im UKW-Bereich. Das schätzen hauptsächlich die Funkamateure,
kann aber den Rundfunkempfang u. andere Funkdienste empfindlich stören.
Eine Spezialität ist der sog. "Duct". Dieser entsteht, wenn sich zwischen zwei übereinanderliegenden Grenzschichten eine Totalreflektion ausbilden kann u. hat schon zu Überreichweiten bis zu 2000km bei minimalen Sendeleistungen (< 10 Watt) geführt.
Diese seltenen Phänomene treten meist im Frühjahr, sowie im Herbst auf
u. entstehen, wenn sich leichtere, wärmere Luftschichten über bodennahe kältere Luft schiebt. Meist bei Wetterumschwung von kaltem Nebelwetter auf wärmere Westwetterlage, so wie das gerade heute der Fall über Europa ist.

Peter


Peter Schack

o.t.: Bei Inversionswetterlagen...

Beitrag von Peter Schack » 12. Nov 2003, 19:17

: Kein Wunder das es bei der Inversion solche Schlieren gibt.
: In grossen teilen von Deutschland steigt die Temperatur in einer
: Höhe von ca 800-1000m plötzlich von -2 auf +5 und mehr. In Essen
: sogar auf +8 von ca.800m bis auf 1000m, also 10 grad wärmer auf
: 200m anstatt wie normal ca. 2 grad kälter.
: Idar-Oberstein hat 13 grad auf 500m allerdings auch im Hochnebel.
: Das zeigen die Radiosonden aufstiege letzter nacht.Schon etwas
: seltener sowas.
: Gruss
: Andre

...kommt es fast immer auch zu sogenannten 'troposphärischen Überreichweiten' im Funkverkehr. An der Grenzschicht der Inversion kommt es dann zu Reflektions- u. Beugungseffekten der Funkwellen (quasioptisches Ausbreitungsverhalten) besonders im UKW-Bereich. Das schätzen hauptsächlich die Funkamateure,
kann aber den Rundfunkempfang u. andere Funkdienste empfindlich stören.
Eine Spezialität ist der sog. "Duct". Dieser entsteht, wenn sich zwischen zwei übereinanderliegenden Grenzschichten eine Totalreflektion ausbilden kann u. hat schon zu Überreichweiten bis zu 2000km bei minimalen Sendeleistungen (< 10 Watt) geführt.
Diese seltenen Phänomene treten meist im Frühjahr, sowie im Herbst auf
u. entstehen, wenn sich leichtere, wärmere Luftschichten über bodennahe kältere Luft schiebt. Meist bei Wetterumschwung von kaltem Nebelwetter auf wärmere Westwetterlage, so wie das gerade heute der Fall über Europa ist.

Peter


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