Sehr gute Leoniden Tipps von Space.com (in englisch)
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Ulrich Rieth
Wo wir wieder beim Thema sind...noch eine Frage an die Foto-
...vielleicht vor allem an Mark, falls Du mitliest.
Ich haette gerne einen Tipp, mit welcher Belichtungszeit man an die persistant trains von Meteoren rangehen soll?
Komme ich da mit 30s auf 800ASA (400 push1) oder auch auf 1600ASA bei f/1.8 bzw. auch f/2.8 hin?
Du hast doch da im vergangenen Jahr wunderbare Aufnahmen gemacht.
Danke fuer ein paar konkrete Hinweis.
Gruss
Ulrich
Ich haette gerne einen Tipp, mit welcher Belichtungszeit man an die persistant trains von Meteoren rangehen soll?
Komme ich da mit 30s auf 800ASA (400 push1) oder auch auf 1600ASA bei f/1.8 bzw. auch f/2.8 hin?
Du hast doch da im vergangenen Jahr wunderbare Aufnahmen gemacht.
Danke fuer ein paar konkrete Hinweis.
Gruss
Ulrich
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Klaus Bagschik
Noch 'ne nette Seite
Hi Ulrich, hi Forum,
Hiroshi Ogawa hat eine sehr nette Seite zusammengestellt auf der er
nicht nur die verschiedenen Vorhersagen der ZHRs aufführt.
Er hat etliche Diagramme auf denen man für jeden (!) Beobachtungsort die
an die diesjährigen Bedingungen (fast Vollmond) angepassten 10-min
Maximalraten und die über die Nacht vom 18./19. aufsummierten Löweniden
für die diversen Vorhersagen (McNaught & Asher, Lyytinen und Jenniskens)
grob ablesen kann.
Auf einer der Seiten ("The Viewing Conditions in Europe and North-Africa")
hat er ausserdem die Meteore in Helligkeitsintervalle (1mag breit)
einsortiert. Wenn (!!!) man es wagen kann Berlin und Tunesien anhand
der Ähnlichkeit der dort ebenfalls gezeigten (vorhergesagten!)
Aktivitätsprofile in einen Topf zu werfen _und_ er den schlechten
Einfluss des Mondlichtes (sowie die komplizierte Beziehung zwischen
Sichtbarkeit, Ort im Gesichtsfeld und Helligkeit eines Meteors)
richtig berücksichtigt hat
gehen etwa 3/4 der ZHR durch's Mondlicht verloren.
Von den dann noch verbleibenden Schnuppen wären aber immerhin fast
ein Drittel Nullte Grösse oder heller ...
... dann drücke ich mal Esko Lyytinen die Daumen, dass sein Modell
die richtige Vorhersage trifft -- alle 15sec 0mag oder heller wär'
schon ganz nett (wenn wohl auch leider nur für ein halbes Stündchen).
Da bleibt nur: "Abwarten und Bohnentee trinken ..."
ciao
Klaus
Hiroshi Ogawa hat eine sehr nette Seite zusammengestellt auf der er
nicht nur die verschiedenen Vorhersagen der ZHRs aufführt.
Er hat etliche Diagramme auf denen man für jeden (!) Beobachtungsort die
an die diesjährigen Bedingungen (fast Vollmond) angepassten 10-min
Maximalraten und die über die Nacht vom 18./19. aufsummierten Löweniden
für die diversen Vorhersagen (McNaught & Asher, Lyytinen und Jenniskens)
grob ablesen kann.
Auf einer der Seiten ("The Viewing Conditions in Europe and North-Africa")
hat er ausserdem die Meteore in Helligkeitsintervalle (1mag breit)
einsortiert. Wenn (!!!) man es wagen kann Berlin und Tunesien anhand
der Ähnlichkeit der dort ebenfalls gezeigten (vorhergesagten!)
Aktivitätsprofile in einen Topf zu werfen _und_ er den schlechten
Einfluss des Mondlichtes (sowie die komplizierte Beziehung zwischen
Sichtbarkeit, Ort im Gesichtsfeld und Helligkeit eines Meteors)
richtig berücksichtigt hat
gehen etwa 3/4 der ZHR durch's Mondlicht verloren.
Von den dann noch verbleibenden Schnuppen wären aber immerhin fast
ein Drittel Nullte Grösse oder heller ...
... dann drücke ich mal Esko Lyytinen die Daumen, dass sein Modell
die richtige Vorhersage trifft -- alle 15sec 0mag oder heller wär'
schon ganz nett (wenn wohl auch leider nur für ein halbes Stündchen).
Da bleibt nur: "Abwarten und Bohnentee trinken ..."
ciao
Klaus
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Klaus Bagschik
Vergiss nicht den Mond ...
Hi Ullrich,
ich bin zwar nicht Mark:
> Komme ich da mit 30s auf 800ASA (400 push1) oder auch auf
> 1600ASA bei f/1.8 bzw. auch f/2.8 hin?
Dafür wirst Du wohl einen sehr dunklem Himmel benötigen.
Till Credner von allthesky.de hat vor einem Monat mal
ein paar Probebilder mit f/1.8, ISO 200 und 1min. Beli.Zeit
aufgenommen (90° zum Mond, leichte Zirren). Er meint, dass
er mit dieser Kombination nicht länger als 30sec belichten würde.
Vielleicht hilft's Dir ja weiter ...
ciao
Klaus
ich bin zwar nicht Mark:
> Komme ich da mit 30s auf 800ASA (400 push1) oder auch auf
> 1600ASA bei f/1.8 bzw. auch f/2.8 hin?
Dafür wirst Du wohl einen sehr dunklem Himmel benötigen.
Till Credner von allthesky.de hat vor einem Monat mal
ein paar Probebilder mit f/1.8, ISO 200 und 1min. Beli.Zeit
aufgenommen (90° zum Mond, leichte Zirren). Er meint, dass
er mit dieser Kombination nicht länger als 30sec belichten würde.
Vielleicht hilft's Dir ja weiter ...
ciao
Klaus
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Ulrich Rieth
da ist ganz klar der Fehler gemacht worden...
...den ich bei den letzten Geminiden gemacht habe.
Der 200er Film war mit Sicherheit ein E200 mit Schwarzschildexponent von 0.97.
Bei den 2001er Geminiden hatte ich bei leicht truebem und damit recht stark aufgehelltem Himmel in Mainz den Provia 400F im Einsatz. Alle Aufnahmen ueber 5min waren auch voellig ueberbelichtet.
Der 400F hat einen Schwarzschildexponenten von 0.95 oder so.
In diesem Jahr nehme ich daher den deutlich schlechteren (was den Schwarzschildexponenten angeht) Kodak Elitechrome 400 und den Kodak Ektachrome 1600.
Dass man unter hellen Bedingungen (90% beluechteter Mond und helle Sommernacht) sehr schoene 5min Meteorbelichtungen machen kann, habe ich schon bei den 2000er Perseiden bewiesen. Damals war auch der 400er Elitechrome (push 1 entwickelt) im Einsatz.
Ein Beispiel gibt es unter:
http://dkcmzc.chemie.uni-mainz.de/~Riet ... n00_1.html
Gruss
Ulrich
Der 200er Film war mit Sicherheit ein E200 mit Schwarzschildexponent von 0.97.
Bei den 2001er Geminiden hatte ich bei leicht truebem und damit recht stark aufgehelltem Himmel in Mainz den Provia 400F im Einsatz. Alle Aufnahmen ueber 5min waren auch voellig ueberbelichtet.
Der 400F hat einen Schwarzschildexponenten von 0.95 oder so.
In diesem Jahr nehme ich daher den deutlich schlechteren (was den Schwarzschildexponenten angeht) Kodak Elitechrome 400 und den Kodak Ektachrome 1600.
Dass man unter hellen Bedingungen (90% beluechteter Mond und helle Sommernacht) sehr schoene 5min Meteorbelichtungen machen kann, habe ich schon bei den 2000er Perseiden bewiesen. Damals war auch der 400er Elitechrome (push 1 entwickelt) im Einsatz.
Ein Beispiel gibt es unter:
http://dkcmzc.chemie.uni-mainz.de/~Riet ... n00_1.html
Gruss
Ulrich
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Martin F.
Re: Wo wir wieder beim Thema sind...noch eine Frage an die F
Hallo Ulrich,
also das hängt stark davon ab wie Zeitnah du die Aufnahme nach dem Auftreten des Meteor machst. Am Anfang reichen 30-60 Sekunden bei z.B. 640ASA aus (siehe Bild, 50mm/1.
Da sollte auch Gevatter Mond noch nicht so doll stören.
viele Grüsse
Martin
ccd@astroclub-radebeul.de
PS: Die Leoniden-Webseite mag lieber Netscape
also das hängt stark davon ab wie Zeitnah du die Aufnahme nach dem Auftreten des Meteor machst. Am Anfang reichen 30-60 Sekunden bei z.B. 640ASA aus (siehe Bild, 50mm/1.
viele Grüsse
Martin
ccd@astroclub-radebeul.de
PS: Die Leoniden-Webseite mag lieber Netscape
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Bernd
Re: Noch 'ne nette Seite
Hi Klaus,
wenn ich die Seite des Japaners richtig verstanden habe, hat er weder Meereshöhe noch Lichtverschmutzung einkalkuliert. Was meine Taktik anbelangt, werde ich bei der Wahl meines Standortes zuerst die Meereshöhe berücksichtigen und mich erst an zweiter Stelle nach Osten orientieren, wo die höheren ZHRs prognostiziert werden (mal abgesehen von dem Dämmerungsproblem). Den Pico Teide würde ich Tunesien also klar vorziehen - gutes Wetter in beiden Regionen vorausgesetzt.
Außerdem verstehe ich die Argumentation des Amerikaners nicht (Link den Ulrich zu Begin des Threads geposted hat): Zumindest was die Fotographie anbelangt verstehe ich nicht, weshalb das Tal besser sein soll als die Berge, die es umschließen: Vom Tal aus liegen zwischen Beobachter und Meteor mehr vom Mond erleuchtete Luftpartikel als vom Berg aus, nämlich diejenigen, die "ganz oben im Tal" vom Mond noch erleuchtet werden.
Ach ja, um endlich - aber trotzdem noch verfrüht - damit anzufangen: AVN 252 Stunden sieht nicht gut aus.
Ich glaub, ich kann jetzt schon nicht mehr richtig schlafen
Grüße,
Bernd
> Hi Ulrich, hi Forum,
> Hiroshi Ogawa hat eine sehr nette Seite zusammengestellt auf der
> er
> nicht nur die verschiedenen Vorhersagen der ZHRs aufführt.
> Er hat etliche Diagramme auf denen man für jeden (!)
> Beobachtungsort die
> an die diesjährigen Bedingungen (fast Vollmond) angepassten
> 10-min
> Maximalraten und die über die Nacht vom 18./19. aufsummierten
> Löweniden
> für die diversen Vorhersagen (McNaught & Asher, Lyytinen und
> Jenniskens)
> grob ablesen kann.
> Auf einer der Seiten ("The Viewing Conditions in Europe and
> North-Africa")
> hat er ausserdem die Meteore in Helligkeitsintervalle (1mag
> breit)
> einsortiert. Wenn (!!!) man es wagen kann Berlin und Tunesien
> anhand
> der Ähnlichkeit der dort ebenfalls gezeigten (vorhergesagten!)
> Aktivitätsprofile in einen Topf zu werfen _und_ er den
> schlechten
> Einfluss des Mondlichtes (sowie die komplizierte Beziehung
> zwischen
> Sichtbarkeit, Ort im Gesichtsfeld und Helligkeit eines Meteors)
> richtig berücksichtigt hat
> gehen etwa 3/4 der ZHR durch's Mondlicht verloren.
> Von den dann noch verbleibenden Schnuppen wären aber immerhin
> fast
> ein Drittel Nullte Grösse oder heller ...
> ... dann drücke ich mal Esko Lyytinen die Daumen, dass sein
> Modell
> die richtige Vorhersage trifft -- alle 15sec 0mag oder heller
> wär'
> schon ganz nett (wenn wohl auch leider nur für ein halbes
> Stündchen).
> Da bleibt nur: "Abwarten und Bohnen tee trinken ..."
> ciao
> Klaus
wenn ich die Seite des Japaners richtig verstanden habe, hat er weder Meereshöhe noch Lichtverschmutzung einkalkuliert. Was meine Taktik anbelangt, werde ich bei der Wahl meines Standortes zuerst die Meereshöhe berücksichtigen und mich erst an zweiter Stelle nach Osten orientieren, wo die höheren ZHRs prognostiziert werden (mal abgesehen von dem Dämmerungsproblem). Den Pico Teide würde ich Tunesien also klar vorziehen - gutes Wetter in beiden Regionen vorausgesetzt.
Außerdem verstehe ich die Argumentation des Amerikaners nicht (Link den Ulrich zu Begin des Threads geposted hat): Zumindest was die Fotographie anbelangt verstehe ich nicht, weshalb das Tal besser sein soll als die Berge, die es umschließen: Vom Tal aus liegen zwischen Beobachter und Meteor mehr vom Mond erleuchtete Luftpartikel als vom Berg aus, nämlich diejenigen, die "ganz oben im Tal" vom Mond noch erleuchtet werden.
Ach ja, um endlich - aber trotzdem noch verfrüht - damit anzufangen: AVN 252 Stunden sieht nicht gut aus.
Ich glaub, ich kann jetzt schon nicht mehr richtig schlafen
Grüße,
Bernd
> Hi Ulrich, hi Forum,
> Hiroshi Ogawa hat eine sehr nette Seite zusammengestellt auf der
> er
> nicht nur die verschiedenen Vorhersagen der ZHRs aufführt.
> Er hat etliche Diagramme auf denen man für jeden (!)
> Beobachtungsort die
> an die diesjährigen Bedingungen (fast Vollmond) angepassten
> 10-min
> Maximalraten und die über die Nacht vom 18./19. aufsummierten
> Löweniden
> für die diversen Vorhersagen (McNaught & Asher, Lyytinen und
> Jenniskens)
> grob ablesen kann.
> Auf einer der Seiten ("The Viewing Conditions in Europe and
> North-Africa")
> hat er ausserdem die Meteore in Helligkeitsintervalle (1mag
> breit)
> einsortiert. Wenn (!!!) man es wagen kann Berlin und Tunesien
> anhand
> der Ähnlichkeit der dort ebenfalls gezeigten (vorhergesagten!)
> Aktivitätsprofile in einen Topf zu werfen _und_ er den
> schlechten
> Einfluss des Mondlichtes (sowie die komplizierte Beziehung
> zwischen
> Sichtbarkeit, Ort im Gesichtsfeld und Helligkeit eines Meteors)
> richtig berücksichtigt hat
> gehen etwa 3/4 der ZHR durch's Mondlicht verloren.
> Von den dann noch verbleibenden Schnuppen wären aber immerhin
> fast
> ein Drittel Nullte Grösse oder heller ...
> ... dann drücke ich mal Esko Lyytinen die Daumen, dass sein
> Modell
> die richtige Vorhersage trifft -- alle 15sec 0mag oder heller
> wär'
> schon ganz nett (wenn wohl auch leider nur für ein halbes
> Stündchen).
> Da bleibt nur: "Abwarten und Bohnen tee trinken ..."
> ciao
> Klaus
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wolfgang hamburg
Re: Noch 'ne nette Seite
Moin,
> Den Pico Teide würde ich Tunesien also klar vorziehen - gutes
> Wetter in beiden Regionen vorausgesetzt.
das würde ich unterschreiben wollen.
> Außerdem verstehe ich die Argumentation des Amerikaners nicht
> (Link den Ulrich zu Begin des Threads geposted hat): Zumindest
> was die Fotographie anbelangt verstehe ich nicht, weshalb das
> Tal besser sein soll als die Berge, die es umschließen: Vom Tal
> aus liegen zwischen Beobachter und Meteor mehr vom Mond
> erleuchtete Luftpartikel als vom Berg aus, nämlich diejenigen,
> die "ganz oben im Tal" vom Mond noch erleuchtet
> werden.
Schon um vielleicht irgendeine Föhnlage abzugreifen, ist Gebirge IMHO besser.
> Ach ja, um endlich - aber trotzdem noch verfrüht - damit
> anzufangen: AVN 252 Stunden sieht nicht gut aus.
Meinst Du sowas:
http://www.wetterzentrale.de/pics/Rtavn2521.gif
oder
http://www.wetterzentrale.de/pics/Rtavn2641.gif
Das läuft eher unter Ultra-GKB, ein Lotto-6er mit Superzahl hat mehr Chancen.
Die Meteorologen daß sich die Balken bogen!
Die wissen ja kaum was vom Wetter morgen!
*DUCK*
Falls doch was dran ist, sollte die Alpennordseite(eher mehr östlich) was bringen, nämlich Wolkenlücken!
> Ich glaub, ich kann jetzt schon nicht mehr richtig schlafen
Geht mir ähnlich, warte auf Equipment, daß ich gegen Wolkenunterseiten richten kann!
Grüße wolfgang
> Den Pico Teide würde ich Tunesien also klar vorziehen - gutes
> Wetter in beiden Regionen vorausgesetzt.
das würde ich unterschreiben wollen.
> Außerdem verstehe ich die Argumentation des Amerikaners nicht
> (Link den Ulrich zu Begin des Threads geposted hat): Zumindest
> was die Fotographie anbelangt verstehe ich nicht, weshalb das
> Tal besser sein soll als die Berge, die es umschließen: Vom Tal
> aus liegen zwischen Beobachter und Meteor mehr vom Mond
> erleuchtete Luftpartikel als vom Berg aus, nämlich diejenigen,
> die "ganz oben im Tal" vom Mond noch erleuchtet
> werden.
Schon um vielleicht irgendeine Föhnlage abzugreifen, ist Gebirge IMHO besser.
> Ach ja, um endlich - aber trotzdem noch verfrüht - damit
> anzufangen: AVN 252 Stunden sieht nicht gut aus.
Meinst Du sowas:
http://www.wetterzentrale.de/pics/Rtavn2521.gif
oder
http://www.wetterzentrale.de/pics/Rtavn2641.gif
Das läuft eher unter Ultra-GKB, ein Lotto-6er mit Superzahl hat mehr Chancen.
Die Meteorologen daß sich die Balken bogen!
Die wissen ja kaum was vom Wetter morgen!
Falls doch was dran ist, sollte die Alpennordseite(eher mehr östlich) was bringen, nämlich Wolkenlücken!
> Ich glaub, ich kann jetzt schon nicht mehr richtig schlafen
Geht mir ähnlich, warte auf Equipment, daß ich gegen Wolkenunterseiten richten kann!
Grüße wolfgang
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Till Credner
Meine Belichtungstips....
Hallo Löwenidenjaeger,
wie Klaus schon gesagt hat, habe ich am 21.10., 32 Stunden vor Vollmond, Testbelichtungen gemacht. Blende 1,8, Elite Chrome 200, Belichtungszeiten 1 und 4 Minuten, und ungefaehr 90 Grad zum Mond
(allerdings leichte Zirren vorhanden). Also sehr aehnliche Bedingungen zum Leonidenmaximum, dass 21 Stunden vor Vollmond ist und der Radiant, zum Glueck, weit vom Mond entfernt ist.
In der Tat werde ich diesen Film aufgrund des hohen Schwarzschildexponenten nicht fuer die Leoniden nehmen, sondern den Elitechrome 400 und Agfa RSX 200 (evtl. gepusht, habe ich halt noch) fuer Mittelformat, die beide wunderbar schlechte Exponenten haben. Wenn Ihr Negativmaterial benutzt, seid Ihr noch mal etwas besser gegen Überbelichtung gewappnet. Selbst meine 1min Belichtung war reichlich hell, also wuerde ich mit den benutzten Komponenten nicht laenger als 30s belichten. Aber auch mit anderen Filmen würde ich im Zweifelsfall eher kurz belichten, maximal zwei Minuten. Für eure Film-Blendenkombinationen muesst Ihr euch das natuerlich umrechnen. Gerade zur Vollmondzeit ist der Mond aber extrem hell, es kommt ja nicht nur auf den beleuchteten Anteil des Mondes an, sondern ganz wesentlich auf den Beleuchtungswinkel! Und auch nur die geringsten Zirren oder Nebel erhellen den Himmel bei Mondschein noch mal deutlich! Andere kuenstliche Lichtverschmutzung ist dagegen bei Vollmond ziemlich vernachlässigbar, also macht euch nicht zu viel Mühe mit einer Suche nach nem dunklen Ort!
Also mein Fazit, im Zweifelsfall immer eher kürzer belichten! (Sonst beisst Ihr euch hinterher wer weiss wohin....).
Clear Skies,
Till
wie Klaus schon gesagt hat, habe ich am 21.10., 32 Stunden vor Vollmond, Testbelichtungen gemacht. Blende 1,8, Elite Chrome 200, Belichtungszeiten 1 und 4 Minuten, und ungefaehr 90 Grad zum Mond
(allerdings leichte Zirren vorhanden). Also sehr aehnliche Bedingungen zum Leonidenmaximum, dass 21 Stunden vor Vollmond ist und der Radiant, zum Glueck, weit vom Mond entfernt ist.
In der Tat werde ich diesen Film aufgrund des hohen Schwarzschildexponenten nicht fuer die Leoniden nehmen, sondern den Elitechrome 400 und Agfa RSX 200 (evtl. gepusht, habe ich halt noch) fuer Mittelformat, die beide wunderbar schlechte Exponenten haben. Wenn Ihr Negativmaterial benutzt, seid Ihr noch mal etwas besser gegen Überbelichtung gewappnet. Selbst meine 1min Belichtung war reichlich hell, also wuerde ich mit den benutzten Komponenten nicht laenger als 30s belichten. Aber auch mit anderen Filmen würde ich im Zweifelsfall eher kurz belichten, maximal zwei Minuten. Für eure Film-Blendenkombinationen muesst Ihr euch das natuerlich umrechnen. Gerade zur Vollmondzeit ist der Mond aber extrem hell, es kommt ja nicht nur auf den beleuchteten Anteil des Mondes an, sondern ganz wesentlich auf den Beleuchtungswinkel! Und auch nur die geringsten Zirren oder Nebel erhellen den Himmel bei Mondschein noch mal deutlich! Andere kuenstliche Lichtverschmutzung ist dagegen bei Vollmond ziemlich vernachlässigbar, also macht euch nicht zu viel Mühe mit einer Suche nach nem dunklen Ort!
Also mein Fazit, im Zweifelsfall immer eher kürzer belichten! (Sonst beisst Ihr euch hinterher wer weiss wohin....).
Clear Skies,
Till
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Ulrich Rieth
Danke für die Infos...
Hi Till!
Bei meiner Planung war ich bisher auch von 2min maximal Belichtungszeit um das Maximum ausgegangen.
Zwischen 23 und etwa 4 Uhr wollte ich es aber etwas entspannter angehen und auch mal 5min laufen lassen.
Wenn dann zufällig gerade ein Earthgrazer durchs Bild geflogen ist, wird natürlich sofort gestoppt.
Aber warten wir es erstmal ab.
Zu der Standortsuche möchte ich aber noch hinzufügen, dass man sich zwar nicht explizit einen dunklen Standort suchen sollte, aber wenn möglich einen maximal hohen. Damit lässt man schonmal viele der streuenden Aerosolteilchen unter sich und dimmt den Mond automatisch etwas runter.
Viel Erfolg und vor allem viiiiel klaren Himmel!
Ulrich
Bei meiner Planung war ich bisher auch von 2min maximal Belichtungszeit um das Maximum ausgegangen.
Zwischen 23 und etwa 4 Uhr wollte ich es aber etwas entspannter angehen und auch mal 5min laufen lassen.
Wenn dann zufällig gerade ein Earthgrazer durchs Bild geflogen ist, wird natürlich sofort gestoppt.
Aber warten wir es erstmal ab.
Zu der Standortsuche möchte ich aber noch hinzufügen, dass man sich zwar nicht explizit einen dunklen Standort suchen sollte, aber wenn möglich einen maximal hohen. Damit lässt man schonmal viele der streuenden Aerosolteilchen unter sich und dimmt den Mond automatisch etwas runter.
Viel Erfolg und vor allem viiiiel klaren Himmel!
Ulrich
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