Hans Günter König hat geschrieben:Hallo Volker,
die Steine sehen aus meiner Distanz aus wie "Raseneisenerz" bzw. Brauneisenstein oder einer Konkretion aus Löss/Lehm mit Brauneisen verkittet (Ein Beispiel aus meiner Gegend ist beigefügt). Es ist auf den Bildern kein metallischer Glanz zu sehen, also: Anschleifen (ca. 2cm²) -> falls Metall: Polieren -> mit alkoholischer Salpetersäure (3% Äthanol - Vorsicht beim Mischen!) anätzen: Gucken (Säure aber vorher abspülen!). Falls Makrokristalle sichtbar == Eisenmeteorit - falls nicht: In der Kirchenchronik nachschauen, wo die Schmelze/Hütte stand;-))) Irgend wie findest Du es sicher heraus. Der rundliche Stein hat zumindest erkennbare Vertiefungen - mögliche "Schmelzgruben" - an der Oberfläche - das wäre ein Hinweis. Ausserdem sind Eisenmeteorite immer ferromagnetisch!
Good luck -
Hans Günter
Hallo Hans Günter,
danke, das sieht wirklich täuschend ähnlich. Es muss aber von oben kommen und zwar aus folgenden Gründen:
1. Sind mir die Brocken zum ersten Mal aufgefallen und ich liege fast jede Woche im Hof im Dreck und schraube an meiner Karre. Der Kies liegt schon 20 Jahre im Hof und kommt aus dem örtlichen Kieswerk, aus diesem Bereich kam auch der Kies für den Westwall.
2. Haben wir jetzt noch zerdepperte Dachziegel entdeckt, ich konnte aber noch nicht hoch weil ich das nur abgesichert machen möchte (2,5 Geschosse).
3. Liegen beim Nachbar auch welche und der hat keinen Kies im Hof sondern Betonpflaster.
4. Hab ich eine Ortschronik. Der Ort wurde 1048 das erste mal erwähnt. Von einer Schmelze ist nichts verzeichnet.
Weiter ging um den 15. Juli 2006 rum ein Meteoritenschauer nieder bei Karlsruhe. Karlsruhe liegt ca. 15-20 km Luftlinie entfernt. Es waren auch Stücke dabei die metallischen Glanz haben. Ich werd das mal so überprüfen wie Du es geschildert hast.
Viele Grüsse
Volker