Hi Folks,
habe mir gerade ein Objektivheizung für meine Kameraobjektive
gebastelt. 3W Heizleistung, wird mit Klettband einfach um das
Objektiv gelegt.
Nun die Frage:
Muß ich da was beachten? Die Heizmanschette heizt ja auch die
luft in ihrer Umgebung ein wenig auf. Gibt es dadurch evtl.
Luftunruhen, die sich aufs Bild auswirken?
Wer arbeitet mit einer Heizmanschette und kann mehr dazu sagen?
Dennis
Hat jemand Erfahrung mit Objektivheizungen
-
Klaus Bagschik
Re: Hat jemand Erfahrung mit Objektivheizungen
Hi Dennis,
ich glaube, daß Du da ganz beruhigt sein kannst. 3Watt sind da noch relativ harmlos. Selbst wenn Du mit einem 300er Tele Details von 1/100mm Größe [auf dem Film!] aufnehmen wolltest könntest Du Dir noch grausiges `Seeing' [ca 6-7''] leisten. Neben Restfehlern der Optik sorgen auch schon der Film und die Beugung dafür, daß die Sterne keine Punkte mehr sind.
Bei Normal- oder Weitwinkelbrennweiten würde selbst ein Lötkolben als Heizung für die Bildgüte unerheblich sein -- allerdings würde DAS dem Objektiv dann schlecht bekommen !!
Wenn Du allerdings Bedenken hast kannst Du die nötige Heizleistung durch einen Schaumstoffstreifen [Iso-Matte] der von aussen ums Objektiv gelegt wird weiter verringern; dann ``muss'' ein größerer Teil der Wärme ``durch's Objektiv durch''. Wenn Du [wie ich] entgegen vieler Empfehlungen Deine Astro-Aufnahmen MIT UV-Filtern machst dann gibt's noch eine weitere Möglichkeit:
die Heizwiderstände werden ZWISCHEN Objektiv un Filter plaziert!!
Bei meinem Mittelformat-Fisheye wende ich wegen der extrem großen, freiliegenden Frontlinse [und wegen des durch begrenzte Akku-Kapazität bedingten Energiesparzwangs] eine verschärfte Version davon an; an die Stelle des UV-Filters tritt Frischhaltefolie!! Bei Brennweiten über 35mm würde ich's auch nicht empfehlen aber einerseits sind die Fisheye-Abbildungsfehler sicherlich größer und ausserdem wird das auch nicht mehr so stark nachvergrößert. Man sollte aber durchaus mal einen Probeblick durch die Folie werfen, einige weist sichtbare Schlieren auf. Der Rest beeinträchtigt das Bild sicherlich weit weniger alsein zugetautes oder gar -gereiftes Objektiv ...
Ich hoffe der letzte Absatz ar für Freunde der freien Optik nicht allzu schockierend ...
Grüssels
Klaus
ich glaube, daß Du da ganz beruhigt sein kannst. 3Watt sind da noch relativ harmlos. Selbst wenn Du mit einem 300er Tele Details von 1/100mm Größe [auf dem Film!] aufnehmen wolltest könntest Du Dir noch grausiges `Seeing' [ca 6-7''] leisten. Neben Restfehlern der Optik sorgen auch schon der Film und die Beugung dafür, daß die Sterne keine Punkte mehr sind.
Bei Normal- oder Weitwinkelbrennweiten würde selbst ein Lötkolben als Heizung für die Bildgüte unerheblich sein -- allerdings würde DAS dem Objektiv dann schlecht bekommen !!
Wenn Du allerdings Bedenken hast kannst Du die nötige Heizleistung durch einen Schaumstoffstreifen [Iso-Matte] der von aussen ums Objektiv gelegt wird weiter verringern; dann ``muss'' ein größerer Teil der Wärme ``durch's Objektiv durch''. Wenn Du [wie ich] entgegen vieler Empfehlungen Deine Astro-Aufnahmen MIT UV-Filtern machst dann gibt's noch eine weitere Möglichkeit:
die Heizwiderstände werden ZWISCHEN Objektiv un Filter plaziert!!
Bei meinem Mittelformat-Fisheye wende ich wegen der extrem großen, freiliegenden Frontlinse [und wegen des durch begrenzte Akku-Kapazität bedingten Energiesparzwangs] eine verschärfte Version davon an; an die Stelle des UV-Filters tritt Frischhaltefolie!! Bei Brennweiten über 35mm würde ich's auch nicht empfehlen aber einerseits sind die Fisheye-Abbildungsfehler sicherlich größer und ausserdem wird das auch nicht mehr so stark nachvergrößert. Man sollte aber durchaus mal einen Probeblick durch die Folie werfen, einige weist sichtbare Schlieren auf. Der Rest beeinträchtigt das Bild sicherlich weit weniger alsein zugetautes oder gar -gereiftes Objektiv ...
Ich hoffe der letzte Absatz ar für Freunde der freien Optik nicht allzu schockierend ...
Grüssels
Klaus
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