Hallo Schnee- und Eiskristalljäger,
dieses Angebot
http://www.lidl.de/de/BRESSER/BRESSER-D ... -Mikroskop
könnte evtl. interessant sein. Wäre schön, wenn Reinhard Nitze, unser anerkannter Experte des Gebiets, noch was zur Eignung hinsichtlich Vergrößerung/Auflösung/Gesichtsfeld/Beleuchtung/Probenglas usw. sagen könnte.
Gruß Elmar
Digitalmikroskop für Eiskristallaufnahmen
- Elmar Schmidt
- Beiträge: 2277
- Registriert: 23. Feb 2010, 20:43
- Wohnort: Bad Schönborn (8o39'51"O 49o13'21"N 130 m ü.N.N.)
- Reinhard Nitze
- Beiträge: 986
- Registriert: 15. Jan 2004, 18:09
- Wohnort: 30890 Barsinghausen
Hallo Elmar!
Sehr viel kann ich zu dem Gerät nicht sagen. Ich müsste es erst selbst testen. In Puncto Eiskristalle/Schnee vermute folgendes:
- Die Vergrößerungsleistung sollte ausreichen.
- Die Sensorauflösung ist meiner Meinung nach ziemlich mickrig. 1 Megapixel interpoliert? Erscheint mir eigentlich nicht mehr zeitgemäß. Deshalb aber wahrscheinlich der günstige Preis.
Beleuchtung: Da LED verwendet wird, sollte sich die Wärmeentwicklung in Grenzen halten. Dennoch könnte Wärme unter Umständen ein Problem sein. Als Vergleich habe ich nur meine Eigenkonstruktion. Da bei mir durch die weitgehend freiliegende LED-Lampe die geringe Restwärme duch Luftzug ständig abgeführt wird, spielt die Abwärme nur eine geringe, aber doch spürbare Rolle. Erst ab etwa -3° Lufttemperatur hörte das allmähliche Schmelzen der Flocken auf. Ich denke, das die Lampen des Mikroskops stärker gekapselt sind und vermute, das in diesem Fall tiefere Temperaturen nötig sind. Aber wie gesagt, das ist eine Vermutung!!!
Zu den Probengläsern und dem Gesichtsfeld kann ich leider nichts sagen.
Also:
Ich glaube schon, das es ein ganz gutes Gerät ist, vor allem bei dem Preis. Als Einstieg in die Mikroskopie scheint es durchaus geeignet zu sein. Aber es sich anzuschaffen, nur um Eis-/Schneekristalle zu aufzunehmen, erscheint mir zu gewagt.
Viele Grüße, Reinhard!
Sehr viel kann ich zu dem Gerät nicht sagen. Ich müsste es erst selbst testen. In Puncto Eiskristalle/Schnee vermute folgendes:
- Die Vergrößerungsleistung sollte ausreichen.
- Die Sensorauflösung ist meiner Meinung nach ziemlich mickrig. 1 Megapixel interpoliert? Erscheint mir eigentlich nicht mehr zeitgemäß. Deshalb aber wahrscheinlich der günstige Preis.
Beleuchtung: Da LED verwendet wird, sollte sich die Wärmeentwicklung in Grenzen halten. Dennoch könnte Wärme unter Umständen ein Problem sein. Als Vergleich habe ich nur meine Eigenkonstruktion. Da bei mir durch die weitgehend freiliegende LED-Lampe die geringe Restwärme duch Luftzug ständig abgeführt wird, spielt die Abwärme nur eine geringe, aber doch spürbare Rolle. Erst ab etwa -3° Lufttemperatur hörte das allmähliche Schmelzen der Flocken auf. Ich denke, das die Lampen des Mikroskops stärker gekapselt sind und vermute, das in diesem Fall tiefere Temperaturen nötig sind. Aber wie gesagt, das ist eine Vermutung!!!
Zu den Probengläsern und dem Gesichtsfeld kann ich leider nichts sagen.
Also:
Ich glaube schon, das es ein ganz gutes Gerät ist, vor allem bei dem Preis. Als Einstieg in die Mikroskopie scheint es durchaus geeignet zu sein. Aber es sich anzuschaffen, nur um Eis-/Schneekristalle zu aufzunehmen, erscheint mir zu gewagt.
Viele Grüße, Reinhard!
- Elmar Schmidt
- Beiträge: 2277
- Registriert: 23. Feb 2010, 20:43
- Wohnort: Bad Schönborn (8o39'51"O 49o13'21"N 130 m ü.N.N.)
Danke, Reinhard,
ich denke, daß das Gerät für den, der auch sonst gern mikroskopiert (so einer bin ich selber nicht) einen Versuch wert sein könnte.
Was beim Draußenfotografieren noch stören könnte, ist der Umstand, daß das Mikroskop wohl permanent vom Notebook gesteuert werden muß, welches man unter winterlichen Bedingungen eher nicht gern mit rausnimmt. Oder man benutzt ein 10-m-USB-Kabel mit Zwischenverstärker...
Gruß, Elmar
ich denke, daß das Gerät für den, der auch sonst gern mikroskopiert (so einer bin ich selber nicht) einen Versuch wert sein könnte.
Was beim Draußenfotografieren noch stören könnte, ist der Umstand, daß das Mikroskop wohl permanent vom Notebook gesteuert werden muß, welches man unter winterlichen Bedingungen eher nicht gern mit rausnimmt. Oder man benutzt ein 10-m-USB-Kabel mit Zwischenverstärker...
Gruß, Elmar
- Andreas Wiegele
- Beiträge: 79
- Registriert: 23. Dez 2004, 13:34
- Wohnort: Stutensee
Hallo Elmar,Elmar Schmidt hat geschrieben: Was beim Draußenfotografieren noch stören könnte, ist der Umstand, daß das Mikroskop wohl permanent vom Notebook gesteuert werden muß, (...)
genau das ist der Fall. Stromversorgung geht nur über USB und es gibt keine Speichermöglichkeit im Gerätchen selbst.
Ich habe es mir gestern geholt (für andere Zwecke) und werde es bei nächster Gelegenheit wieder zurückbringen. Hauptgrund: Die Einstellung der Höhe des Tischchens ist sehr grob, gut zu focusieren scheint schwierig.
Grüße, Andreas
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