wollte eigentlich Venus nahe der Kulmination in leider nur 21 Grad Höhe finden, aber der bestechend klare Vormittagshimmel war einem Cirrenfeld gewichen, so daß das scheiterte.
Zur Entschädigung tauchte dann eine schön farbige linke Nebensonne auf, ob auch mit Lowitz-Stummeln würde ich jetzt nicht beschwören:

Aufnahmedaten: 23.9.2026 15:36 MESZ [Sonnenhöhe 32,4 Grad] Olympus TG-6, f=4,5 mm (KB 25 mm), f/8, 1/1000 s (ISO 100, -0,7 EV)
Und sie kam mit einem unvollständigen Horizontalkreis, dem ich dann nach links folgte, um eine 120-Grad-Nebensonne zu finden (sie ist ein Reflexhalo wie der Horizontalkreis):

Aufnahmedaten: 23.9.2026 15:37 MESZ Olympus TG-6, f=18 mm (KB 100 mm), f/8, 1/1000 s (ISO 100, -0,7 EV)
Dafür, daß sie noch einen "Schweif" und "Stachel" zu zeigen scheint, habe ich keine Erklärung. Man denkt zunächst natürlich an Wolkenstrukturen, aber es sieht für mich doch etwas anders aus.
Das nächste Bild ist ein horizontal etwa 100 Grad breites Hugin-Pano aus zwei Bildern, welches beide Nebensonnen und den sie verbindenden Horizontalkreis zeigt:

Aufnahmedaten beider Fotos: 23.9.2026 15:37 MESZ Olympus TG-6, f=4.5 mm (KB 25 mm), f/8, 1/500 s (ISO 100, -0,7 EV)
Der Winkelabstand der beiden NS beträgt statt (120 - 25,5 = 94,5) Grad nur etwa 80 Grad, weil die Sonnenabstände (laut Klammer) für den Kleinkreis in 32 Grad Höhe gelten und mit dem Cosinusfaktor zu verkleinern sind.
Durch Wolkenzug schwächte sich die 120-Grad-Nebensonne ab, so daß sie sich im nächsten Bild nur noch als Schemen zeigt, unter der oberen Bildkante rechts neben einem weit entfernten Flieger:

Aufnahmedaten: 23.9.2026 15:40 MESZ Olympus TG-6, f=18 mm (KB 100 mm), f/6,3, 1/640 s (ISO 100, -0,3 EV)
Die spektrale Nebensonne kam aber mehrfach noch schön zurück:

Aufnahmedaten: 23.9.2026 15:43 MESZ Olympus TG-6, f=18 mm (KB 100 mm), f/8, 1/200 s (ISO 100, -0,3 EV)
Viele Grüße
Elmar