Hallo,
liebe Wetterkundler,
als Hobby-Astrofotograf bin ich auf
http://pages.unibas.ch/geo/mcr/3d/meteo ... /index.htm
gestossen.
Für (insbesondere die langbrennweitige) Fotografie ist eine ruhige Luft unabdingbar. Die o.g. Seite gibt viele Infos dazu, die ich aber nicht alle interpretiert kriege. Kann mir jemand von euch erklären, auf welche Faktoren ich achten muss, um bewerten zu können, ob ich nun z.B. abends den Saturn langbrennweitig aufs Korn nehmen kann oder ob ich lieber nur Weitfeldaufnahmen mache...
Vielen Dank im Voraus,
Gruß,
Martin Krahn
Seeingvorhersagen für die Astronomie
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Hallo!
Hallo Martin!
Ich kann mir nicht vorstellen, das die von dir verlinkte "Seeing-Vorhersage" dazu geeignet ist, seine Beobachtungsreihe zu planen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das Seeing innerhalb von Minuten stark schwanken kann.
Als Beispiel möchte ich mal anführen, das auf der von dir verlinkten Seite für meinen Standort (Helgoland) den ganzen Tag 100% Wolken (low Clouds) gemeldet waren. Allein es war strahlend blauer Himmel.
Da wird dir wohl nur die gute alte Methode übrig bleiben: Teleskop aufbauen, Seeing beurteilen, gegebenenfalls auf besseres Seeing hoffen und dann die "großen" Bilder machen. Dazwischen dann die "kleinen".
Grüße
Thorsten
Ich kann mir nicht vorstellen, das die von dir verlinkte "Seeing-Vorhersage" dazu geeignet ist, seine Beobachtungsreihe zu planen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das Seeing innerhalb von Minuten stark schwanken kann.
Als Beispiel möchte ich mal anführen, das auf der von dir verlinkten Seite für meinen Standort (Helgoland) den ganzen Tag 100% Wolken (low Clouds) gemeldet waren. Allein es war strahlend blauer Himmel.
Da wird dir wohl nur die gute alte Methode übrig bleiben: Teleskop aufbauen, Seeing beurteilen, gegebenenfalls auf besseres Seeing hoffen und dann die "großen" Bilder machen. Dazwischen dann die "kleinen".
Grüße
Thorsten
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Seeing
Hallo, Thorsten,
danke für dier ernüchternde Antwort.
Selbstverständlich kenne ich auch die schnellen Wechsel zwischen gutem und schlechtem Seeing. Aber es gibt eben auch die (vornehmlich) guten und schlechten Tage...Und da kann eine spezifische Vorhersage (mit all ihren Unwägbarkeiten) vielleicht doch orientierend helfen.
Und: Die lokalen Vorhersagen der Uni Basel waren bei mir (Raum Kassel) im Schnitt ausgesprochen gut.
Gruß,
Martin
danke für dier ernüchternde Antwort.
Selbstverständlich kenne ich auch die schnellen Wechsel zwischen gutem und schlechtem Seeing. Aber es gibt eben auch die (vornehmlich) guten und schlechten Tage...Und da kann eine spezifische Vorhersage (mit all ihren Unwägbarkeiten) vielleicht doch orientierend helfen.
Und: Die lokalen Vorhersagen der Uni Basel waren bei mir (Raum Kassel) im Schnitt ausgesprochen gut.
Gruß,
Martin
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Hallo!
Hallo Martin!
Du hast natürlich Recht! Ein Blick auf die Seite oder auf eine andere Wetterseite kann nicht schaden. Im Gegentum: Bevor man seinen ganzen Plumpaquatsch zusammenpackt und ins Feld geht, kann z.B. ein Blick auf ein Satellitenbild Information über ein nahendes Wolkenband geben und man kann sich so vielleicht die ganze Rackerei mit dem Equipment sparen.
Wonach du aber eigentlich gefragt hattest, kann ich dir leider auch nicht beantworten. Keinen Dunst, wie die Bad Seeing Layers und die Clear Air Turbulence Werte zu interpretieren sind. Ich habe auf der Seite nach Erklärungen gesucht, bin aber nicht fündig geworden.
Solltest du an dem Thema genaueres Interesse haben, empfehle ich dir, deine Frage entweder als Email an die unibas zu schicken, oder die Frage einmal im Forum von www.wetterzentrale zu stellen. Dort sind eine ganze Menge Wetterverrückte, wo vielleicht jemand was dazu schreiben kann. In diesem Forum sind doch mehr Polarlicht- und Halo-Kranke, die sehr unter den Wolken leiden. :)
Grüße
Thorsten
Du hast natürlich Recht! Ein Blick auf die Seite oder auf eine andere Wetterseite kann nicht schaden. Im Gegentum: Bevor man seinen ganzen Plumpaquatsch zusammenpackt und ins Feld geht, kann z.B. ein Blick auf ein Satellitenbild Information über ein nahendes Wolkenband geben und man kann sich so vielleicht die ganze Rackerei mit dem Equipment sparen.
Wonach du aber eigentlich gefragt hattest, kann ich dir leider auch nicht beantworten. Keinen Dunst, wie die Bad Seeing Layers und die Clear Air Turbulence Werte zu interpretieren sind. Ich habe auf der Seite nach Erklärungen gesucht, bin aber nicht fündig geworden.
Solltest du an dem Thema genaueres Interesse haben, empfehle ich dir, deine Frage entweder als Email an die unibas zu schicken, oder die Frage einmal im Forum von www.wetterzentrale zu stellen. Dort sind eine ganze Menge Wetterverrückte, wo vielleicht jemand was dazu schreiben kann. In diesem Forum sind doch mehr Polarlicht- und Halo-Kranke, die sehr unter den Wolken leiden. :)
Grüße
Thorsten
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