NASA sagt rekordverdächtige Nordlicht-Aktivitäten voraus

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Oswald Dörwang
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NASA sagt rekordverdächtige Nordlicht-Aktivitäten voraus

Beitrag von Oswald Dörwang » 7. Nov 2011, 17:53

Hallo zusammen,

nachzulesen unter folgender Quelle:

http://www.hurtigruten.de/Utils1/NasaReport/

Gruß,
Oswald
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Andreas Wehrle
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Beitrag von Andreas Wehrle » 7. Nov 2011, 17:57

Werbegäg ? :roll:
Gruß Anderas Wehrle

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Oswald Dörwang
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Beitrag von Oswald Dörwang » 7. Nov 2011, 19:02

Tja das is die Frage :?: :?: :?:

Ich weis es nicht :shock:

Gruß,
Oswald
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Dieter R
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Beitrag von Dieter R » 7. Nov 2011, 19:18

Möglich ist es schon, nur die Hurtigruten sieht es Glücksbotschaft neue Kundschaft im Winter damit anzuwerben. Immerhin stammt ja die Nachricht von der Nasa. Dann würde ich (als Fotograf) allerdings, um es bestens zu beobachten, festen Boden unter den Füßen haben wollen :oops: . Und kein wackeliges Schiff. Eines der neuen Schiff kann mich da max. zu meinem Ziel, eine nette Insel, in Nordnorwegen bringen, mehr nicht. Die alten Boote waren zu dem viiiel schnuckeliger :cry: . Angedacht ist es für März 2013 :). Wir könnten es als nächstes PL-Treffen hiermit mal in Raum werfen : plumps :.
März 2013 zum PL-Treffen auf den Lofot.
Dieter
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Beitrag von Andreas Möller » 7. Nov 2011, 19:26

Dieter R hat geschrieben: März 2013 zum PL-Treffen auf den Lofot.
Schade, da wird dann nur nichts zu sehen sein, weil das PL zu weit südlich ist ;)

Gruß, Andreas

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Vielleicht im Juni 2012?

Beitrag von Wolfgang Dzieran » 7. Nov 2011, 20:55

Hallo,

Dieter R hat Folgendes geschrieben:
März 2013 zum PL-Treffen auf den Lofot
reizen würden mich die Lofoten schon, denn da war ich noch nie bisher.

Aber warum erst 2013?

Im Moment hoffe ich, schon nächstes Jahr in den hohen Norden zu fahren, Anfang Juni 2012 zum Venustransit.

Die Sonne steht dann nachts zur Transitzeit zwar recht tief im Norden, aber vielleicht hat mensch ja Glück und kann tatsächlich den kompletten Transit verfolgen. In Deutschland wird das ja nicht gehen. Schade nur, dass es zu dieser Jahreszeit mit Sicherheit dort oben keine (sichtbaren) Polarlichter geben wird.

Will vielleicht jemand zu der Zeit auch da oben hin?

Wolfgang
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Martin Hahn
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Beitrag von Martin Hahn » 7. Nov 2011, 22:01

Das ist aber ganz schön riskant, dort im hohen Norden auf horizontnahe Wolkenlosigkeit zu hoffen. Und dann gibts noch nicht mal PL dazu...

Was mich eher reizt, ist die Sonnenfinsternis im März 2015, von Svalbard oder den Färöern aus.

PS: Diese Threadüberschrift, und dann auch noch in Großbuchstaben, wirkt auf der Übersichtsseite irgendwie unseriös :)

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StefanK
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Venustransit im hohen Norden

Beitrag von StefanK » 7. Nov 2011, 23:02

Hallo Martin,

prinzipiell hast Du Recht, was die Bewölkungswahrscheinlichkeit in Nordskandinavien betrifft. Allerdings sieht es im unmittelbaren Lee der Skanden anders aus. Nach den Statistiken von Jay Anderson verspricht Kiruna gute Erfolgschancen: http://home.cc.umanitoba.ca/~jander/tov ... table2.png . Die Erfolgsaussichten sind da auf jeden Fall besser als bei der SoFi 2015. Andererseits habe ich sowohl den Venustransit 2004 als auch 2 SoFis (2003, 2011) in Island beobachten können, zugegebenermaßen aber nur deshalb, weil ich mobil war.

P.S.: Die Überschrift passt doch zu der nicht sonderlich seriösen PR-Aktion von Hurtigruten ;-)

Viele Grüße aus Bonn,

Stefan
Alles über Leuchtende Nachtwolken: http://www.leuchtende-nachtwolken.info/

Hans-Werner Balling
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Beitrag von Hans-Werner Balling » 16. Jan 2012, 20:34

Hallo zusammen,

ich habe den Thread nochmal hochgeholt, um zu fragen, ob es neue Erkenntnisse gibt, wer der Urheber dieser offensichtlichen Falschmeldung ist, die u. A. im Wikipedia-Artikel "Polarlicht" http://de.wikipedia.org/wiki/Polarlicht und auch hier http://weltderwunder.de.msn.com/mensch- ... =160259369 zu finden ist. Auf letzterer Website habe ich diese Meldung aufgeschnappt. Der Wikipedia-Artikel gibt den Münchner Merkur vom 12.11.2011 als Quelle an.

Die tatsächliche aktuelle Vorhersage der NASA http://solarscience.msfc.nasa.gov/predict.shtml und hier als Grafik http://solarscience.msfc.nasa.gov/image ... redict.pdf sagen aber etwas ganz anderes aus, u. A. Maximum für Anfang 2013 und gar nicht mehr für 2012, wobei meines Wissens eine höhere Polarlicht-Aktivität eher nach dem Maximum zu beobachten ist als davor, richtig?

War diese Meldung also jemals richtig und wurde von der NASA später korrigiert? Wer weiß was?

Grüße

Hans-Werner

Dieter R
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Beitrag von Dieter R » 16. Jan 2012, 22:25

Also ob das hinhaut, kann ich nicht mal in meiner Glaskugel erkennen :)
Aber ich kann aus 11 Winterurlauben auf dem Lofot berichten. Das war meistens um die Weihnachts/Neujahrszeit. Da herrschen dort Winterstürme. 1x war es im März.
Bei den alten Hurtigroutenschiffen war das nie ein Thema. Herum mit der "Rosl" und dann festgemacht. Die kamen nahezu immer. Die neuen fahren schon mal tagelang an der Insel dran vorbei. So was macht es dann natürlich sehr teuer (Flug bzw. Anschlußflug, Extraübernachtungen..)
Zum Polarlicht selbst, da gab es Jahre, da war nicht besonders viel. In den aktiven Jahren, hing dann aber schon das ein oder andere mal die Kinnlade sehr weit unten. Vorteil bietet die Küste, d.h. die Wolken ziehen schnell vorbei und stauen sich erst über Land an den Bergen. Auch sind keine Temperaturen wie quer rüber in Lappland zu erwarten. Vorteil März: Schneesicher also weniger bis gar kein Regen wie um Weihnachten. Da kann es passieren, das an einem Tag alles wegtaut und 1-2 Tage später mächtige Schneeverwehungen es geben kann. Wobei der Klimawandel dort deutlicher feststellbar wird. Die Rorbuers oder "Hytter" sind teils umgebaute Fischerhütten aus der Zeit, des großen Fischfangs oder eben auch neueren Datums, vollisoliert und oft ganz schnuckelig. Mit entsprechenden Adressen auch günstiger, wobei Norwegen schon teuer ist und bleibt. Wer jedoch auf ein Øl (Bier) verzichten kann, spart zw. 7-9€ pro Glas! Weiterer Vorteil ist Halbzeit beim Licht d.h. 50% Helligkeit - 50% Dunkel. Die Morgen-/Abendröte rechtfertigen alleine schon die Fahrt, dazu 40Km glasklare Luft, soweit weg liegt das Festland, auch sind die Dörfer so klein, das sich dunkle Ecken gut finden lassen. Und die Lofoten sind mächtig imposant mit einer Ausdehnung von ca. 100Km (Nordsüd) und in der Zwischenzeit ganz per fester Verbindung mit dem Festland verbunden. Günstiger fliegt die norwegian.no hin, sogar aus BRD (HH, B, M) Ziele wären Harstad das Postschiff südgehend geht um 8:30Uhr, von Evenes/Narvik geht ein Bus zum Lofot, von Bodø geht das Postschiff nordgehend um 15Uhr. Mietautos sind in Schweden günstiger zu leihen. Mit dem Auto die ganze Fahrt empfehle ich nicht, weil schnell und oft Unfälle mit Elchen passieren. Klar die stapfen auch ungern im Tiefschnee und ziehen Strassen manchmal vor. Zumal dort richtig Winter herrscht und nur 90Km! gefahren werden darf, alles natürlich ohne Schnnetreiben. Dort sind Temperaturen von Minus 30°C keine Seltenheit! Was gut geht sind die Züge. Früher von Hamburg Hbf ab ca. 19:30Uhr bis Oslo, der Flügelzug wurde geteilt und fuhr weiter nach Stockholm. Doch jetzt muß man in tiefdunkler Nacht in Göteborg langwierig umsteigen. In Oslo geht um 15 Uhr der Zug nach Trondheim ist um 22Uhr dort und eine Stunde später gehts mit dem Nachtzug (supertoll!) nach Bodø. Dort heisst es bummeln bis 15 Uhr das Postschiff rübermacht. Klar kann auch mit dem Zug über Schweden nach Narvik gefahren werden, nur das fand ich nicht so toll. So das wars mal als Anregung fürs erste. Das späte Datum nannte ich deswegen, das wir schon anfangen können zu sparen oder Gedanken machen ob das was ist :D Gibt es eigentlich Katja in Bodø noch?
Ich wünsche Euch eine angenehme Nacht,
Gruß Dieter
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Hans-Werner Balling
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Beitrag von Hans-Werner Balling » 17. Jan 2012, 19:05

Hallo Dieter,

was das Wetter angeht, gebe ich Dir recht.

Wie man hier http://weather.cs.uit.no/video/ sehen kann, hatte es gerade fast unglaubliche zwei Tage durchweg ganz schlechtes Wetter in Tromsö gehabt. Normalerweise wechseln sich helle und bewölkte/verregnete Tage ab.

Im Landesinnern von Schweden hat es dagegen öfter mal Hochnebel und der kann leicht mal mehrere Tage andauern, wie man hier http://www.auroraskystation.com/live-camera/9/ verfolgen kann.

Das liegt daran, dass der Hochnebel im Winter von Osten, vom russischen Kältehoch her, kommt. Ist übrigens in Deutschland nicht anders, im Osten ist die winterliche Hochnebelwahrscheinlichkeit höher.

Also, für mich heißt das, im Zweifelsfall an der Küste bleiben. Lieber drei Tage in der Woche Schnee und Regen, die meist nur in kurzen Schauern fallen, als sieben Tage Hochnebel.

Aber gab´s nochwas neues zur Zeitungsente?

Grüße

Hans-Werner

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