auf einer Autofahrt von München nach Hause durchquerte ich Schauer um Schauer. Gegen 16:00 auf der A81 bei Ludwigsburg fiel mir am Horizont ein diffuser und breiter (ca. 4-5 Grad) linker Regenbogenteil auf. Es war der Sekundärbogen. Kurz danach erschien auch der Primärbogen in meinem Blick, und der war in etwa genauso breit und diffus und gar nicht mal so viel heller. Bei beiden war aber die übliche Farbfolge gut erkennbar.
Leider war ich allein, und es gab auch keine Gelegenheit zum Anhalten und Fotografieren
Der Punkt ist der: die Sonne hinter mir war zu dem Zeitpunkt durch Wolken in ein gleißendes Leuchtfeld vergrößert worden, was natürlich die Verbreiterung der Bögen zwanglos erklärt. Daß mir so etwas noch nie aufgefallen ist, heißt sicher nicht, daß das ungewöhnlich ist. Und das wäre meine Frage in die Runde, ob es nämlich schon ähnliche Sichtungen hierzu gab.
Gruß, Elmar
PS: mir fiel dann aber noch was ein. Es gibt ja auch immer wieder mal Situationen, wo sich die durch hohe Wolken in ein Leuchtfeld wie oben geschildert verbreiterte Sonne durch Löcher in niedrigen Wolken in mehrere diskrete Lichtquellen "zerlegt", welche durchaus einige Grad Abstand haben könnten. Damit wären doch unter Umständen einige der im Spaltbogenumfeld vorgestellten Mehrfachbögen erklärbar, wobei die häufig gegebene Konzentrizität aber an den Zufall geknüpft sein müßte, daß die Wolkenlöcher vertikal angeordnet sein müßten. Alex[ander Haußmann] verfügt ja wohl über die beste Bildersammlung anomaler Regenbögen und könnte die vielleicht mal daraufhin abklopfen.