SAM einsatzbereit(Sensor liegt aber blank aufm Fensterbrett

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wolfgang hamburg

SAM einsatzbereit(Sensor liegt aber blank aufm Fensterbrett

Beitrag von wolfgang hamburg » 5. Mai 2002, 10:52

Hallo,

mein SAM ist einsatzbereit. Der Sensor brauch noch ne isolierende Hülle, die Rückwand ist noch nicht fertig und die Tastaturfront will noch verschönert werden.

Der Aufbau war bis auf Kleinigkeiten ok. Noch mal vielen Dank an Karsten und Dirk, klasse Arbeit.

Tipp an alle: "Mappe richtig lesen", hab ich wohl nicht so genau gemacht. Meine LED ist wohl falsch drin, hatte mich zu sehr auf die (bei mir nicht vorhandene) Abflachung konzentriert, daß ich das mit dem längeren Bein überlesen habe. Das Reedrelay ist auch so ein Kanditat, Plus nicht da, also dessen Beschreibung zum Akku. ;-)

Einige Bemerkungen:
1. Mappe Seite 6: Schreibt doch bitte, daß ihr mit "oben" die beschriftete Platinenseite meint, das ist zwar so usus, aber nicht jeder ist Insider. Das ist IMHO auch deshalb nötig, da in Bild 2 die Tastaturplatine von oben gezeigt wird, aber die Bauteile genau verkehrt gezeichnet(shaped) sind. Steckverbinder sieht aus als wäre er oben, Taster dagegen wie unten. Etwas verwirrend.

2. Zum Einbau des NC Akkus: S.7 nachmessen ob 3.6V, da ist der Akku aber noch nicht drin, weil er nach Seite 8(fast unten) als letztes eingebaut werden sollte. Wenn man die 3.6V messen will, sollte der Akku drin sein.

3. Der Transitor Q2 wird in der Aufbauanleitung nicht erwähnt, wird dann vielleicht vergessen(hoffentlich hab ichs nicht überlesen). Gleiches gilt IMHO auch für den Resettaster S1. Sollte man den nicht unten anlöten können und ihn durch eine Bohrung von außen zugänglich machen?

4. Mappe S.12 Die Belegung SUB-D ist IMHO falsch für ein Nullmodemkabel, diese Belegung funktioniert bei mir nur mit einem Modemkabel, mit meinem Nullmodemkabel(meines ist sicher eines, da ich mit dem ab und zu Daten auf ein Notebook schiebe) mußte ich PIN 2 und 3 tauschen.

Sonst ging bei mir alles wie geschmiert.

Grüße wolfgang

PS: Der Sensor ist wirklich temperaturempfindlich, Fenster zu --> K7! ;-)
PS2: Yahoo nervt, die wollen Cookies erzwingen, also ohne mich! Deshalb hier.

Karsten Hansky

Gratulation und danke für die Hinweise...

Beitrag von Karsten Hansky » 5. Mai 2002, 15:36

Dirk ist wieder zurück und wird die Baumappe entsprechend überarbeiten oder ergänzen.

> PS: Der Sensor ist wirklich temperaturempfindlich, Fenster zu
> --> K7! ;-)

In den ersten 20 - 30 Minuten nach Anlegen der Spannung driftet der Sensor um mehrere 100 nT. Danach hat er sich thermisch einigermassen stabilisiert. Dann sollte man über F3 die Software zurücksetzen. Du wirst allerdings schnell merken, was im Haushalt alles Auswirkungen auf das Magnetfeld hat...

Gruß

Karsten

Lutz Schenk

SAM läuft auch :-)

Beitrag von Lutz Schenk » 5. Mai 2002, 16:26

Sensor ist vorerst auf dem Dachboden in einem PE-Rohr in Schaumstoff gepackt, grob Rtg. O-W Anschlüsse Rtg. Ost ausgerichtet.

Logge die Daten seit 16:20 UT. Werde sie dann in Excel mit Magnetsrode vergleichen.
Anzeige hat sich jetzt einigermaßen beruhigt.

Kabel zum Sensor ist 3 x 2,5 mm° flexibel ca. 18m. Mal sehen ob das OK ist.

Weiß jemand wozu der Feedback-Anschluß des Sensors gut ist?

Gruß Lutz


Karsten Hansky

Re: SAM läuft auch :-)

Beitrag von Karsten Hansky » 5. Mai 2002, 16:47

Gratulation!

Über den Feedback-Anschluß kann man ein Magnetfeld überlagern, indem man eine kleinen Strom durch den Sensor schickt.

Gruß

Karsten

> Weiß jemand wozu der Feedback-Anschluß des Sensors gut ist?

> Gruß Lutz

wolfgang hamburg

Danke, ist irre das Teil ...

Beitrag von wolfgang hamburg » 5. Mai 2002, 21:25

Hallo,

> Du wirst allerdings schnell merken, was im
> Haushalt alles Auswirkungen auf das Magnetfeld hat...

es ist wirklich absolut irre was normale Tätigkeiten für magnetische Effekte haben, man traut sich ja gar nicht mehr den Bieröffner zu bewegen. ;-) Am meisten PL macht mein ISDN-Telefon, na ja der Sensor liegt wohl zu nahe am dem Teil. Auch Autos kann man zählen, ca. 15m Luftlinie weg.

Auch neugierige Familienmitglieder erzeugen hohe K-Werte. ;-)

Also eine Lehre hab ich schon gezogen, ich brauche mind. noch einen Sensor. Ich will eigentlich meinen SAM stationär und auch mobil verwenden. Deshalb zuhause einen(oder zwei) Sensor(en) vergraben und einen weiteren so verpacken, daß er mobil verwendbar ist.

Falls wieder eine Sammelbestellung für Sensoren anliegt, möchte mind. einen (oder lieber zwei ;-) ). Bitte vorher noch mal nachfragen.

Klasse Projekt, Danke
wolfgang


Karsten Hansky

Einige Gedanken zur Temperaturkompensation...

Beitrag von Karsten Hansky » 6. Mai 2002, 11:51

Ich wollte Euch einige grundlegende Gedanken zur Temperatur-
kompensation darlegen. Vielleicht gibt das Anstösse zu Ideen für die Realisierung.

Es gibt drei grundlegende Wege:

1. Messung der Temperatur am Sensor und deren Berücksichtigung bei der Berechnung des Messwertes

Vorteil: keine aufwendige Wärmeisolation erforderlich

Nachteile:
Elektronik in der Nähe des Sensors kann zur Verfälschung der Messwerte führen. Es muss zuvor eine Kennlinie des Sensors aufgenommen werden, wozu wir keine Möglichkeiten haben (abgeschirmter Raum usw.)

2. Die Temperatur am Sensor wird konstant gehalten (Thermostat mit Heizung)

Vorteil: Es gibt praktisch keine Temperaturdrift. Damit sind auch Absolutwertmessungen möglich.

Realisierung:
Diese Variante stellt praktisch einen Thermostaten dar. Der Sensor befindet sich dabei in einer thermisch nach außen abgeschirmten Kammer. Über eine Regelelektronik mit Temperatursensor wird ein Heizelement angesteuert, welches die Temperatur in der Kammer konstant hält (z.B. 30°C). Eine Konstanz der Temperatur von ca. 1K (= 30nT) sollte dabei machbar sein.

Nachteile:
Durch das Heizelement fließt ein Strom, der seinerseits wieder ein Magnetfeld nach sich zieht. Es wird eine zusätzliche Regelelektronik benötigt.

Lösung:
Durch Verbinden der externen Elektronik mit dem Optokopplereingang von SAM und Anpassung der Software könnten Messungen während der "Heizperiode" verhindert werden.

3. Es wird versucht durch thermische Isolation die Geschwindigkeit von Temperaturänderungen zu verringern

Vorteil: Es wird keine zusätzliche Elektronik benötigt

Nachteil:
Die thermische Isolation muss so gut sein, dass Temperaturschwankungen möglichst über einen Zeitraum von mehreren Stunden verzögert werden. Absolutmessungen sind nicht möglich, da über einen langen Zeitraum gesehen, sich die Temperatur ja doch verändert. Nicht ganz einfach beim Feldeinsatz.

Konsequenzen:

Die Variante 1.) fällt aufgrund fehlender Messmöglichkeiten flach. Variante 3.) ist die unproblematischste für den ortsfesten Einsatz. In diesem Fall ist das Vergraben in ausreichender Tiefe die ökonomischste Variante. Aber auch die Unterbringung in einem Raum mit geringen Temperaturschwankungen (z.B. Keller) sollte gut funktionieren. Was bei Wahl der Variante 3.) für den Feldeinsatz notwendig ist, müssen erst die Erfahrungen zeigen.

Variante 2.) ist hinsichtlich der Genauigkeit der Messwerte die beste Wahl. Thomas Payer hat im Yahoo-Forum die Idee geäußert, den Sensor in einer Glas-Thermosflasche unterzubringen. Diese liegt dann in der beheizbaren Kammer. Eine Temperaturkonstanz von 1K würde so mit ziemlicher Sicherheit erreichbar sein. Inwieweit die fließenden Ströme die Messung beeinflussen muss der Versuch zeigen. Wie oben geäußert könnte man dies eventuell über die Software ausblenden.

Ich hoffe, dass ich Euch einige Anregungen geben konnte. Jetzt sind Eure Ideen zur Relalisierung der verschiedenen Varianten gefragt...

Viele Grüße

Karsten


Thomas Payer

Re: Einige Gedanken zur Temperaturkompensation...

Beitrag von Thomas Payer » 6. Mai 2002, 14:49

Hallo allerseits,

> Variante 2.) ist hinsichtlich der Genauigkeit der Messwerte die
> beste Wahl. Thomas Payer hat im Yahoo-Forum die Idee geäußert,
> den Sensor in einer Glas-Thermosflasche unterzubringen. Diese
> liegt dann in der beheizbaren Kammer. Eine Temperaturkonstanz
> von 1K würde so mit ziemlicher Sicherheit erreichbar sein.
> Inwieweit die fließenden Ströme die Messung beeinflussen muss
> der Versuch zeigen. Wie oben geäußert könnte man dies eventuell
> über die Software ausblenden.

ich habe den Sensor jetzt in die Thermoskanne gesteckt und warte noch den Temperaturausgleich ab - sieht bis jetzt recht gut aus - demnächst werde ich die Thermoskanne in eine beheizte Kiste einbauen. Das mit den Strömen könnte in der Tat ein Problem werden, aber mit Verlegung der Heizungsleitungen in Ost-West-Richtung, so daß da keine Magnetfeldkomponente hinzeigt und Verzwirbeln der Drähte, so daß Hin- und Rückleitung dicht beieinander liegen, hoffe ich das Problem lösen zu können... Versuch macht kluch ;-)

Thomas


Karsten Hansky

Wie hast du den Sensor ...

Beitrag von Karsten Hansky » 6. Mai 2002, 15:21

in der Kanne befestigt?
Heiko hat mal erwähnt, dass er den Sensor in Sand betten wollte. Das könnte auch eine gute Lösung sein betreffs zusätzlicher Dämmeigenschaften.

Gruß

Karsten

Thomas Payer

erst einmal in einen Lappen eingewickelt und hineingesteckt

Beitrag von Thomas Payer » 6. Mai 2002, 15:27

später werde ich ihn dann mit einem kleinen Rundholz oder Glasfiberstab am Stopfen der Kanne befstigen. Das mit dem Sand ist eine gute Idee - gefällt mir.

Thomas

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