Moin!
Ich hab endlich die Bilder in ein Video gegossen....19. und 20.01. in einem.
Viel Vergnügen.
Polarlicht 2026-01-19/20 - extrem hell
Moderator: StefanK
- Ulrich Rieth
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Re: Polarlicht 2026-01-19/20 - extrem hell
Leider diesmal nur vom Balkon aus, aber dadurch hatte ich einen Premium-Platz, um das Spektakel direkt über meinem Kopf zu bewundern - während die Kamera weiter brav Richtung Norden fotografierte.
Was hätte ich diesmal für eine kleinere Brennweite als 16mm gegeben..
https://youtu.be/tBX7VzZHlp8
Achja, 4K, stellt die Auflösung im YouTube Player auf maximale Auflösung, is dann schöner.
Was hätte ich diesmal für eine kleinere Brennweite als 16mm gegeben..
https://youtu.be/tBX7VzZHlp8
Achja, 4K, stellt die Auflösung im YouTube Player auf maximale Auflösung, is dann schöner.
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Markus Burch (Horw)
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Re: Polarlicht 2026-01-19/20 - extrem hell
Mir ist am Montag folgendes aufgefallen:

Wenn ich das Bild anschaue dann sind ja mehrere Schichten grün, rot und zuoberst weiss bis leicht bläulich. Was mich am meisten irritiert ist die oberste so helle Schicht. Wie entsteht die und was reagiert hier dass es so weiss/blau wird.
Was uns auf knapp 1000 Metern Höhe da auch aufgefallen ist, ein grünes Band wurde von links am Blickfeld wie auch gleichzeitig rechts am Blickfeld aufgebaut hat sich innert 6-7 Sekunden ausgebaut und sie haben sich dann verbunden.
Nach ca. 5-6 Sekunden erlöschte dann das ganze Band wie wenn es "einen Kurzschluss" gegeben hätte. Ist das auch jemandem aufgefallen?
Ein Kollege hat das ganze mit dem Iphone aufgenommen.

Dabei ist die gleiche Anordnung auch einfach als Ultraweitwinkel aufgenommen.
Auf der Webseite der Sternwarte Hubelmatt sind unterdessen weitere Zeitraffer und Fotos vom 19. und auch vom 20. Januar hinzugefügt.
https://sternwarteluzern.ch

Wenn ich das Bild anschaue dann sind ja mehrere Schichten grün, rot und zuoberst weiss bis leicht bläulich. Was mich am meisten irritiert ist die oberste so helle Schicht. Wie entsteht die und was reagiert hier dass es so weiss/blau wird.
Was uns auf knapp 1000 Metern Höhe da auch aufgefallen ist, ein grünes Band wurde von links am Blickfeld wie auch gleichzeitig rechts am Blickfeld aufgebaut hat sich innert 6-7 Sekunden ausgebaut und sie haben sich dann verbunden.
Nach ca. 5-6 Sekunden erlöschte dann das ganze Band wie wenn es "einen Kurzschluss" gegeben hätte. Ist das auch jemandem aufgefallen?
Ein Kollege hat das ganze mit dem Iphone aufgenommen.

Dabei ist die gleiche Anordnung auch einfach als Ultraweitwinkel aufgenommen.
Auf der Webseite der Sternwarte Hubelmatt sind unterdessen weitere Zeitraffer und Fotos vom 19. und auch vom 20. Januar hinzugefügt.
https://sternwarteluzern.ch
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Daniel Gilbert
- Beiträge: 11
- Registriert: 7. Okt 2024, 07:16
Re: Polarlicht 2026-01-19/20 - extrem hell
Ach das war schön - spät, aber jetzt komme ich auch endlich mal dazu, dass ich ein paar meiner Bilder hier abliefern kann. Das war das schönste Erlebnis seit langem. Danke, dass es dieses Forum gibt. <3
Standort: Südliches Lemwerder / Gemeinde Ganderkesee
Zeitraum: 21:16 Uhr - 23:17 Uhr MEZ
Sichtbarkeit: hell bis extrem hell
Standort: Südliches Lemwerder / Gemeinde Ganderkesee
Zeitraum: 21:16 Uhr - 23:17 Uhr MEZ
Sichtbarkeit: hell bis extrem hell
LG,
Daniel
Daniel
- Christian Bartzsch
- Beiträge: 121
- Registriert: 24. Jun 2009, 14:38
- Wohnort: Riesa / Dresden
Re: Polarlicht 2026-01-19/20 - extrem hell
Hallöchen!
Nun kann ich auch hier berichten! Es war eine unfassbare Polarlichtnacht! Ein richtiges Spektakel! Damit hatte ich gar nicht gerechnet!
Ort: Dresden (südwestlicher Rand)
Zeit: 22:04 Uhr bis ca. 23:30 Uhr beobachtet.
Helligkeit: Anfangs schwach visuel, ab 22:15 Uhr explodierte die Aktivität und es wurde deutlich hell und Farben waren sichtbar. Dies gipfelte gegen 22:40 Uhr mit unfassbaren extrem hellen grünen (RAGDA?)-Band, was sich über den Zenit bis oberhalb von Orion schnell ausbreitete! Im Westen gab es auffällige pulsierende Ragda-Flecken mit starker dynamischer Form- und Größenänderungen.
Alle Aufnahmen sind mit Canon EOS 77D und Samyang 10mm F/2.8 bei ISO 3200 mit meist 3,2 Sekunden Belichtungszeit aufgenommen worden. Es folgen 4 Panoramaaufnahmen aus den besagten Zeitpunkten.
Anmerkung: Um 22:38 Uhr MEZ und 22:57 Uhr MEZ habe ich einen Steve-Verdacht mit RAGDA im Westen zufällig fotografieren können, der durch die Plejaden geht. Leider etwas schwach aufgrund der zu kurzen Belichtungszeit im zweiten Bild.
Viele Grüße
Christian
Nun kann ich auch hier berichten! Es war eine unfassbare Polarlichtnacht! Ein richtiges Spektakel! Damit hatte ich gar nicht gerechnet!
Ort: Dresden (südwestlicher Rand)
Zeit: 22:04 Uhr bis ca. 23:30 Uhr beobachtet.
Helligkeit: Anfangs schwach visuel, ab 22:15 Uhr explodierte die Aktivität und es wurde deutlich hell und Farben waren sichtbar. Dies gipfelte gegen 22:40 Uhr mit unfassbaren extrem hellen grünen (RAGDA?)-Band, was sich über den Zenit bis oberhalb von Orion schnell ausbreitete! Im Westen gab es auffällige pulsierende Ragda-Flecken mit starker dynamischer Form- und Größenänderungen.
Alle Aufnahmen sind mit Canon EOS 77D und Samyang 10mm F/2.8 bei ISO 3200 mit meist 3,2 Sekunden Belichtungszeit aufgenommen worden. Es folgen 4 Panoramaaufnahmen aus den besagten Zeitpunkten.
Anmerkung: Um 22:38 Uhr MEZ und 22:57 Uhr MEZ habe ich einen Steve-Verdacht mit RAGDA im Westen zufällig fotografieren können, der durch die Plejaden geht. Leider etwas schwach aufgrund der zu kurzen Belichtungszeit im zweiten Bild.
Viele Grüße
Christian
"Schaut zu den Sternen! Schaut zum Himmel!
Erblickt das ganze funkelnde Volk am Firmament,
diese Orte und Zitadellen aus Licht!"
Gerard Manley Hopkins (1844-1889)
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