steffi kister hat geschrieben: 24. Mär 2018, 23:25
Blöde Frage - aber bei dem Bild mit dem Felsen aus Island (Hvitsekur) - kann das sein? Sternenhimmel und PSC´s? Nach Sonnenuntergang/vor Sonnenaufgang ja, aber mit vielen Sternen? ...
Steffi, keine blöde Frage.
Ich habe auch so ein Beispiel aus 2001, wo ich mich im nachhinein fragte, wie das mit der Beleuchtung (ggf. Streulicht / addiertes Dämmerungslicht in der Ferne so funktionieren könnte...):
(...die Frage ist durchaus noch offen...)
Äkäskero. Links oben erkennt man das Sternbild Delphin. Der hellste Stern im Bild ist Atair, der Hauptstern im Adler. 16.01.2001 ca. 15:55UTC, Objektiv 1:4/29mm und t=60“ auf Fujichrome 400. Durch die lange Belichtung bedingt, erscheinen die Wolken heller, als visuell beobachtet!
PSCs bei 16 Grad Sonnendepression lassen sich durch direkte Beleuchtung in der Tat nicht erklären. Es geht aber durch Vorwärtsstreuung von Sonnenlicht an anderen Wolken (mutmaßlich ebenfalls PSCs), welche für Dich schon unter dem Horizont lagen. Mondlicht sollte ebenfalls ausreichen, um PSCs vom Typ 2 sichtbar werden zu lassen - die sind optisch dicker als NLCs. Ich weiß natürlich jetzt nicht, welche Mondphase am 16.01.2001 war.