Sonnensturm stoert Verkehrsampeln ??

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Jan Hattenbach
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Sonnensturm stoert Verkehrsampeln ??

Beitrag von Jan Hattenbach » 10. Feb 2004, 10:08

was ist denn davon zu halten:

http://www.sueddeutsche.de/sz/bayern/red-artikel1419/

Gruss,

Jan

André.Müller
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Beitrag von André.Müller » 10. Feb 2004, 11:41

Hi

Also ich halte das für ziemlich gewagt...
wie sollen denn die paar Nanotesla ein abgeschirmtes Stromnetz beeinträchtigen. Wenn überhaupt müsste es nicht eigentlich dann ausfallen und nicht nur ein Schalter verzögert werden :roll:

Ich kann mich ja nachher mal mit einem Magneten neben so einen Schaltkasten stellen....

André

Christoph Prall
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Beitrag von Christoph Prall » 10. Feb 2004, 13:16

André hat geschrieben:Ich kann mich ja nachher mal mit einem Magneten neben so einen Schaltkasten stellen....
Es geht ja nicht um das Magnetfeld als solches. Es können durch die leichten Änderungen im Magnetfeld Ströme in langen Leitungen induziert werden (z.B. Überlandleitungen). 1989 führte das in Kanada, in der Provinz Québec zu einem Totalausfall des Stromnetzes. Hier zu Lande kann ich mir zwar ein solches Zenario nicht vorstellen, unsere geomagnatische Breite ist viel größer als in Kanada, jedoch halte ich es für möglich, dass es hier unter Umständen zu Stromschwankungen kommen kann und bei der heutigen Microchip Technologie kann dann auch eine simple Ampelanlage ins Schleudern kommen....
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PeterKuklok
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Beitrag von PeterKuklok » 10. Feb 2004, 13:55

Hallo,

am Abend des 31. Oktobers war der schwere Magnetsturm doch schon wieder vorüber. Zum Zeitpunkt des Vorfalls in Augsburg wurden in Süddeutschland doch nur noch lokale K-Indices von K=4 oder K=5 gemessen.
Meine Vermutung (mind. genauso wahrscheinlich): Augsburg......Puppenkiste......Jim Knopf und die Wilde 13.....Folge 2.....Magnetberg!!!

Grüße
Peter

Dennis Pelzer
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Beitrag von Dennis Pelzer » 10. Feb 2004, 15:38

Also das mit dem geomagnetischen Sturm halte ich für etwas übertrieben.
Ich nehme mal an, daß die Ameplanlage einfach abgestürzt ist. Das ist doch auch nur ein Computer. Anstatt das Schauspiel zu beobachten und Strafzettel austeilen, hätte die Polizei lieber den Störungsdienst rufen sollen.

Aber rein prinzipiel halte ich es für möglich, dasein besonders schwerer Sturm elektronische Geräte stören kann, also auch eine Ampel. Aber nicht bei den Stärken.

André.Müller
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Beitrag von André.Müller » 10. Feb 2004, 16:22

Christoph Prall hat geschrieben:Es geht ja nicht um das Magnetfeld als solches. Es können durch die leichten Änderungen im Magnetfeld Ströme in langen Leitungen induziert werden (z.B. Überlandleitungen)
Eigentlich geht es schon um das Magnetfeld, denn genau dieses induziert ja die Ströme (und auch nur wenn sich das Magnetfeld ändert, ich mit meinem Magneten hätte also auch um den Kasten hüpfen müssen 8) )
Der Effekt wird aber auch tatsächlich erst bei Überlandleitungen bemerkbar, auf der Länge von ein Paar Millimetern, wie sie so ein Chip hat ist die induzierte Spannung vernachlässigbar! Ich denke also auch eher an einen Zufall!

Btw:
Der Vorfall in Kanada ist nicht der Einzige. In Sibirien sind früher die Ölpipelines weggerostet wie nix, da durch die Induzierten Ströme die Korosion begünstigt wurde. Irgendwann ist dann mal jemand auf die Idee gekommen nichtleitende Kunststoffzwischenstücke einzubauen. Seit dem gibts keine Probleme mehr!

André

Roland Harter
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Beitrag von Roland Harter » 10. Feb 2004, 18:49

André hat geschrieben:
Christoph Prall hat geschrieben:....bemerkbar, auf der Länge von ein Paar Millimetern, wie sie so ein Chip hat ist die induzierte Spannung vernachlässigbar! Ich denke also auch eher an einen Zufall!
Hängen die Ampeln nicht mehr oder weniger alle über kilometerlange Leitungen an einem Zentralrechner?

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