Hallo,
vielleicht war es heute morgen ja nichts Besonderes.
Nach Osten war der Himmel in der Frühe noch ungewöhnlich klar (ca. 07:00 MEZ).
Von W kamen bereits neue Cirren, welche bereits den Zenit überschritten hatten.
Etwas später, mit zunehmender Dämmerung, ergaben sich u.a. auch nette "Leuchtcirren".
Tief am O-Horizont wurden auch wieder einige Streifen erkennbar, welche ich bewußt nicht irgendwelchen Dunststreifen zuordnen möchte. Dafür waren diese Streifen zu "deutlich". Als vorauseilende Cirren taugten diese aber auch nicht.
Die nächsten deutlichen Cirren (?) waren laut 07 MEZ Satbild ca. 160 km entfernt und entfernten sich weiter nach O.
Bildmaterial folgt später.
Vielleicht gab es ja noch den einen oder anderen Beobachter weiter östlich.
Laut der von Michael Theisner eingebundenen Prognosekarte ( viewtopic.php?f=2&t=56278 ), sah es ja temperaturtechnisch gar nicht schlecht aus. TEMPs etc. habe ich bisher nicht überprüft.
Soweit...
Gruß, Olaf
PSC 2016-02-07 (?...)
Moderator: StefanK
PSC 2016-02-07 (?...)
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- Laura Kranich
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Re: PSC 2016-02-07 (?...)
Hallo Olaf,
also ich bin heute auch früh raus und habe geschaut, ob es nochmal etwas zu sehen gibt und das Einzige, das mir aufgefallen ist, war bei einem Sonnenstand ab ca. -6° einige plötzlich erscheinende (d.h. vorher nicht sichtbare) helle Schlieren unmittelbar über dem Horizont über der Sonne. Allerdings ist das nicht vergleichbar mit meiner Beobachtung vom 4.2., und da heute Morgen Strukturen sichtbar waren, die sehr an beleuchtete Kondensstreifen erinnerten, denke ich auch eher nicht dass es PSCs waren, eher sehr dünne troposphärische Wolken.
Hier ein Bild dazu:

Was allerdings sehr auffallend und ungewöhnlich war, war das bereits sehr früh auftretende und sehr intensive Morgenrot, außerdem die tatsächlich sehr klare Sicht, der Leuchtturm Kiel und das gegenüberliegende Fördeufer waren ohne erkennbare Sichttrübung zu sehen. Mit etwa vier Grad Taupunktdifferenz war die Luft am Boden auch weiträumig recht trocken.
Bereits bei einem Sonnenstand von -10° leuchteten die Zirren um mich herum in einem leicht rötlichen Ton, das Morgenrot dauerte etwa eine ganze Stunde, ehe es allmählich in orangene/gelbe Töne wechselte.
Bereits um 10 vor 7 nahm ich dieses Bild auf, man achte mal auf die Zirrenunterseiten:

10 nach sieben, 50 (!) Minuten vor Sonnenaufgang:


Eine halbe Stunde später sah es immer noch ähnlich aus:


Dafür dass es mit den PSCs nicht so klappte wie ich es mir erhofft hatte, habe ich eine der tollsten Morgenröten erleben dürfen, wenn nicht überhaupt die beste, die ich je gesehen habe.
Die Zirren dürften laut Satelliten- und Sondendaten bis zu 12km hoch gewesen sein.
also ich bin heute auch früh raus und habe geschaut, ob es nochmal etwas zu sehen gibt und das Einzige, das mir aufgefallen ist, war bei einem Sonnenstand ab ca. -6° einige plötzlich erscheinende (d.h. vorher nicht sichtbare) helle Schlieren unmittelbar über dem Horizont über der Sonne. Allerdings ist das nicht vergleichbar mit meiner Beobachtung vom 4.2., und da heute Morgen Strukturen sichtbar waren, die sehr an beleuchtete Kondensstreifen erinnerten, denke ich auch eher nicht dass es PSCs waren, eher sehr dünne troposphärische Wolken.
Hier ein Bild dazu:

Was allerdings sehr auffallend und ungewöhnlich war, war das bereits sehr früh auftretende und sehr intensive Morgenrot, außerdem die tatsächlich sehr klare Sicht, der Leuchtturm Kiel und das gegenüberliegende Fördeufer waren ohne erkennbare Sichttrübung zu sehen. Mit etwa vier Grad Taupunktdifferenz war die Luft am Boden auch weiträumig recht trocken.
Bereits bei einem Sonnenstand von -10° leuchteten die Zirren um mich herum in einem leicht rötlichen Ton, das Morgenrot dauerte etwa eine ganze Stunde, ehe es allmählich in orangene/gelbe Töne wechselte.
Bereits um 10 vor 7 nahm ich dieses Bild auf, man achte mal auf die Zirrenunterseiten:

10 nach sieben, 50 (!) Minuten vor Sonnenaufgang:


Eine halbe Stunde später sah es immer noch ähnlich aus:


Dafür dass es mit den PSCs nicht so klappte wie ich es mir erhofft hatte, habe ich eine der tollsten Morgenröten erleben dürfen, wenn nicht überhaupt die beste, die ich je gesehen habe.
Die Zirren dürften laut Satelliten- und Sondendaten bis zu 12km hoch gewesen sein.
- Christina Meier
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Re: PSC 2016-02-07 (?...)
Hallo Chris,
die Farben sind wirklich grandios!!!!
Ich hab heute morgen auch ein paar Bilder zwischen 7.49 und 7.56 Uhr in Berlin gemacht. Ob da wolkenmäßig etwas spannendes drauf zu sehen ist, die Beurteilung überlasse ich Euch, da hab ich zu wenig Erfahrung!
die Farben sind wirklich grandios!!!!
Ich hab heute morgen auch ein paar Bilder zwischen 7.49 und 7.56 Uhr in Berlin gemacht. Ob da wolkenmäßig etwas spannendes drauf zu sehen ist, die Beurteilung überlasse ich Euch, da hab ich zu wenig Erfahrung!
- Christina Meier
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Re: PSC 2016-02-07 (?...)
Seufz, sorry, es geht in dem Thread ja um den 7. Februar und heute ist ja schon der 8. Februar!
Re: PSC 2016-02-07 (?...)
Hallo Chris,Chris Kranich hat geschrieben:Hallo Olaf,
also ich bin heute auch früh raus und habe geschaut, ob es nochmal etwas zu sehen gibt und das Einzige, das mir aufgefallen ist, war bei einem Sonnenstand ab ca. -6° einige plötzlich erscheinende (d.h. vorher nicht sichtbare) helle Schlieren unmittelbar über dem Horizont über der Sonne. Allerdings ist das nicht vergleichbar mit meiner Beobachtung vom 4.2., und da heute Morgen Strukturen sichtbar waren, die sehr an beleuchtete Kondensstreifen erinnerten, denke ich auch eher nicht dass es PSCs waren, eher sehr dünne troposphärische Wolken.
...
...
hast Du vielleicht noch wenig mehr Brennweite genutzt bzw. evtl. sieht man bei Originalgröße ja etwas mehr.
Obwohl es schon schwierig erscheint, da bei Dir wohl auch dunkle Strukturen in Horizontnähe mit im Spiel sind (?).
Ich meine schon, daß "meine Strukturen" ganz gut passen könnten.
Die TEMPs in der Richtung sind gar nicht so übel (...in wie weit die Feuchte-Prozente dabei liegen sollten?):
Polen, Leba, 12 UTC, siehe bei ca. 22 km:
http://weather.uwyo.edu/cgi-bin/soundin ... STNM=12120
Greifswald, 12 UTC, siehe bei ca. 22 - 25 km:
http://weather.uwyo.edu/cgi-bin/soundin ... STNM=10184
Der Vorgänger von 00 UTC reicht leider nicht so weit:
http://weather.uwyo.edu/cgi-bin/soundin ... STNM=10184
Lindenberg, OO UTC:
http://weather.uwyo.edu/cgi-bin/soundin ... STNM=10393
Lindenberg, 12 UTC:
http://weather.uwyo.edu/cgi-bin/soundin ... STNM=10393
Ja, das war wirklich irgendwie anders. Zumindest hatte ich auf manchen Fotos den Eindruck, daß es auch so wiedergegeben wird, wie vorher gesehen. Das hat bisher eigentlich nie funktioniert.Chris Kranich hat geschrieben:Hallo Olaf,
...
Was allerdings sehr auffallend und ungewöhnlich war, war das bereits sehr früh auftretende und sehr intensive Morgenrot, außerdem die tatsächlich sehr klare Sicht,
...
... . Mit etwa vier Grad Taupunktdifferenz war die Luft am Boden auch weiträumig recht trocken.
Bereits bei einem Sonnenstand von -10° leuchteten die Zirren um mich herum in einem leicht rötlichen Ton, das Morgenrot dauerte etwa eine ganze Stunde, ehe es allmählich in orangene/gelbe Töne wechselte.
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Re: PSC 2016-02-07 (?...)
Hallo Olaf,OlafS hat geschrieben: hast Du vielleicht noch wenig mehr Brennweite genutzt bzw. evtl. sieht man bei Originalgröße ja etwas mehr.
Obwohl es schon schwierig erscheint, da bei Dir wohl auch dunkle Strukturen in Horizontnähe mit im Spiel sind (?).
[....]
Ja, das war wirklich irgendwie anders. Zumindest hatte ich auf manchen Fotos den Eindruck, daß es auch so wiedergegeben wird, wie vorher gesehen. Das hat bisher eigentlich nie funktioniert.
leider nein, ich wollte mehr das Morgenrot im Zeitraffer einfangen und habe auf allzu lange Brennweiten deshalb verzichtet. Ich glaube allerdings auch nicht, dass es etwas gebracht hätte, schließlich kann ich ja meine Bilder auch vergrößern. Das was man da gesehen hat, halte ich nicht für etwas stratosphärisches. Wahrscheinlich war die Feuchte einfach zu gering.
Vielleicht hat auch der Hebungsantrieb gefehlt. Da die Höhenströmung aus Richtung Südwest kam, könnte es sein, dass dort kaum atmosphärische Wellen vorhanden waren.
Ich schätze die ungewöhnlich starke Vorwärtsstreuung des Morgenrotes kam durch die günstige räumliche Verteilung hoher troposphärischer Bewölkung zustande.
Ein paar Zeitraffer und weitere bewegte Bilder hab ich noch zusammengefügt:
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