"Feld-SAM" brachte heute Nacht recht gute Werte !
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Heiko
"Feld-SAM" brachte heute Nacht recht gute Werte !
Das Feld-SAM hat heute Nacht nach diversen Nachisolationsarbeiten (allseitig mind. 10 cm + 5 kg Sand) am Sensor
und der Isolations-Kisten-Ausdehn-Standzeit von 24 h fast identische Werte zum MM in Braunschweig geliefert!!! (max./min. 33 nT zwischen 0.00 und 4.00 UTC)
Der Sensor hat sich im unbeheizten Haus (Buero 1.OG) befunden. Temperaturschwankung im Zimmer zwischen 0.00 und 4.00 UTC ca. 5 K.
Diagramm folgt noch.
Gruesse aus Baden
Heiko
und der Isolations-Kisten-Ausdehn-Standzeit von 24 h fast identische Werte zum MM in Braunschweig geliefert!!! (max./min. 33 nT zwischen 0.00 und 4.00 UTC)
Der Sensor hat sich im unbeheizten Haus (Buero 1.OG) befunden. Temperaturschwankung im Zimmer zwischen 0.00 und 4.00 UTC ca. 5 K.
Diagramm folgt noch.
Gruesse aus Baden
Heiko
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Karsten Hansky
NTemperaturdrift
Hallo Heiko,
das klingt sehr gut.
Bezüglich der Temperaturdrift muss man zwei Anwendungsfälle unterscheiden:
1.) Das Eintreffen einer Schockfront soll erkannt werden (Feldeinsatz)
Dazu reicht es, wenn die Temperaturdrift im jeweiligen 3h-Intervall ausreichend gering ist. Außerdem sind erst K-Werte jenseits > K=4 interessant, für visuelle Beobachtungen eher noch höher. Deine Drift von 30nT innerhalb von 4h sind dafür absolut ausreichend.
2.) Mitloggen der Messwerte zur Diagrammerstellung (stationärer Einsatz)
Hier hängen die Forderungen an die Temperaturkompensation davon ab, wie genau die Messwerte sein sollen. Ich habe bei meiner Installation Temperaturdriften von etwa 30nT über den Tag. Bei Wetterwechsel mit großem Temperaturunterschied kann es auch etwas mehr werden. Der qualitativen Übereinstimmung der Messwerte mit z.B. Magnetsrode tut dies allerdings keinen Abbruch.
Bevor man zu viel Aufwand treibt sollte jeder für sich festlegen, wo seine Anforderungen liegen.
Ich bin optimistisch, dass man durch a) Temperaturmessung oder b) Temperaturregelung am Sensor die Drift unter 10-20nT halten kann. Darrel Emerson schafft mit seiner Installation 2-3nT/Tag.
Gruß
Karsten
PS: Ich bin schon gespannt auf die Kurve und mach' nicht noch mehr solche Witze von wegen "SAM ist abgeraucht"
das klingt sehr gut.
Bezüglich der Temperaturdrift muss man zwei Anwendungsfälle unterscheiden:
1.) Das Eintreffen einer Schockfront soll erkannt werden (Feldeinsatz)
Dazu reicht es, wenn die Temperaturdrift im jeweiligen 3h-Intervall ausreichend gering ist. Außerdem sind erst K-Werte jenseits > K=4 interessant, für visuelle Beobachtungen eher noch höher. Deine Drift von 30nT innerhalb von 4h sind dafür absolut ausreichend.
2.) Mitloggen der Messwerte zur Diagrammerstellung (stationärer Einsatz)
Hier hängen die Forderungen an die Temperaturkompensation davon ab, wie genau die Messwerte sein sollen. Ich habe bei meiner Installation Temperaturdriften von etwa 30nT über den Tag. Bei Wetterwechsel mit großem Temperaturunterschied kann es auch etwas mehr werden. Der qualitativen Übereinstimmung der Messwerte mit z.B. Magnetsrode tut dies allerdings keinen Abbruch.
Bevor man zu viel Aufwand treibt sollte jeder für sich festlegen, wo seine Anforderungen liegen.
Ich bin optimistisch, dass man durch a) Temperaturmessung oder b) Temperaturregelung am Sensor die Drift unter 10-20nT halten kann. Darrel Emerson schafft mit seiner Installation 2-3nT/Tag.
Gruß
Karsten
PS: Ich bin schon gespannt auf die Kurve und mach' nicht noch mehr solche Witze von wegen "SAM ist abgeraucht"
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Ulrich Rieth
Vorsicht bei Absolutvergleichen mit Braunschweig
Hallo!
Mir fällt auf, dass Ihr Eure SAM's immer absolut auf Braunschweig (Magnetsrode) trimmen wollt.
Dies ist aber völlig falsch, außer Ihr stellt Euren Sensor genau neben den Sensor von Magnetsrode.
Bereits wenige km von diesem MM entfernt ist der absolute Wert der H-Komponente schon leicht verändert.
Irgentwo hatte ich mal eine Seite gefunden, auf der man sich mit einer Java-Routine für seine möglichst exakten geografischen Koordinaten, den Wert der Magnetfeldkomponenten berechnen lassen konnte.
Ich suche nachher nochmal nach dieser Seite, dann könnt Ihr Euch auch den SOLL-Wert für Euer SAM berechnen, sofern es stationär sein soll.
Gruß
Ulrich
Mir fällt auf, dass Ihr Eure SAM's immer absolut auf Braunschweig (Magnetsrode) trimmen wollt.
Dies ist aber völlig falsch, außer Ihr stellt Euren Sensor genau neben den Sensor von Magnetsrode.
Bereits wenige km von diesem MM entfernt ist der absolute Wert der H-Komponente schon leicht verändert.
Irgentwo hatte ich mal eine Seite gefunden, auf der man sich mit einer Java-Routine für seine möglichst exakten geografischen Koordinaten, den Wert der Magnetfeldkomponenten berechnen lassen konnte.
Ich suche nachher nochmal nach dieser Seite, dann könnt Ihr Euch auch den SOLL-Wert für Euer SAM berechnen, sofern es stationär sein soll.
Gruß
Ulrich
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Karsten Hansky
Re: Vorsicht bei Absolutvergleichen mit Braunschweig
Hallo Ulrich,
du hast vollkommen recht. Ich nutze Braunschweig auch immer nur für einen qualitativen Vergleich. Dafür reicht es allemal. Interessant wäre es zu wissen, wie groß die Abweichungen bei starken Schwankungen im Magnetfeld sind.
Gruß
Karsten
du hast vollkommen recht. Ich nutze Braunschweig auch immer nur für einen qualitativen Vergleich. Dafür reicht es allemal. Interessant wäre es zu wissen, wie groß die Abweichungen bei starken Schwankungen im Magnetfeld sind.
Gruß
Karsten
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Ulrich Rieth
online Berechungstool...hier...
Hallo!
Ich hab schon ein Tool gefunden:
http://geomag.usgs.gov/Freeware/geomagix.htm
Dort gibt es unten auf der Seiten einen Link für online Berechnungen.
Die Werte für meinen Standort (50.73 Nord 7.1 Ost) sind nach dem Modell International Geomagnetic Reference Field (Global) in der Epoche 2000.0-2005.0 wie folgt:
Komponente - Feldstärke - Änderung pro Jahr
F - 48334.81 nT - 23.99 nT
I - 66.0947 Deg - 0.1572 min
D - -0.23113 Deg - 7.1297 min
X - 19586.36 nT - 7.81 nT
Y - -72.25 nT - 40.61 nT
Z - 44188.49 nT - 22.83 nT
H - 19586.49 nT - 7.7 nT
Auch das World Magnetic Model (Global) des US Verteidigungsministeriums liefert etwa diese Werte:
Komponente - Feldstärke - Änderung pro Jahr
F - 48373.29 nT - 26.25 nT
I - 66.0741 Deg - 0.3134 min
D - -0.1621 Deg - 7.1584 min
X - 19617.93 nT - 6.69 nT
Y - -55.5 nT - 40.85 nT
Z - 44216.61 nT - 25.78 nT
H - 19618.01 nT - 6.61 nT
Achtung, nach der Modellwahl nicht vergessen auf den "Calculate"-Button zu drücken
Gruß
Ulrich
Ich hab schon ein Tool gefunden:
http://geomag.usgs.gov/Freeware/geomagix.htm
Dort gibt es unten auf der Seiten einen Link für online Berechnungen.
Die Werte für meinen Standort (50.73 Nord 7.1 Ost) sind nach dem Modell International Geomagnetic Reference Field (Global) in der Epoche 2000.0-2005.0 wie folgt:
Komponente - Feldstärke - Änderung pro Jahr
F - 48334.81 nT - 23.99 nT
I - 66.0947 Deg - 0.1572 min
D - -0.23113 Deg - 7.1297 min
X - 19586.36 nT - 7.81 nT
Y - -72.25 nT - 40.61 nT
Z - 44188.49 nT - 22.83 nT
H - 19586.49 nT - 7.7 nT
Auch das World Magnetic Model (Global) des US Verteidigungsministeriums liefert etwa diese Werte:
Komponente - Feldstärke - Änderung pro Jahr
F - 48373.29 nT - 26.25 nT
I - 66.0741 Deg - 0.3134 min
D - -0.1621 Deg - 7.1584 min
X - 19617.93 nT - 6.69 nT
Y - -55.5 nT - 40.85 nT
Z - 44216.61 nT - 25.78 nT
H - 19618.01 nT - 6.61 nT
Achtung, nach der Modellwahl nicht vergessen auf den "Calculate"-Button zu drücken
Gruß
Ulrich
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Heiko
?????? kein Vergleich ?
Ich habe gerade in der Mittagspause mal die beiden Diagramme von heute Nacht verglichen (SAM Hochrhein und MM Brauns.).
Dabei ist eine fast 100 % Uebereinstimmung zu sehen
)))) !!!
Und das bei diesem Breitenunterschied !!!
Leider kann ich erst die Datei heute Abend rueber beamen.
Aber ich werde das SAM nicht wieder verblasen ..........
Gruss Heiko
Dabei ist eine fast 100 % Uebereinstimmung zu sehen
Und das bei diesem Breitenunterschied !!!
Leider kann ich erst die Datei heute Abend rueber beamen.
Aber ich werde das SAM nicht wieder verblasen ..........
Gruss Heiko
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Ulrich Rieth
Übrigens stimmen die Ergebnisse der Modelle mit Magnetosrode
...und man beachte, dass in der X-Komponente (oder auch der H-Komponente) von Magnetsrode bis Mainz bereits 1000 nT Differenz bestehen.
Ich hoffe, dass macht deutlich, wie groß die Unterschiede bis herunter in die Schweiz werden können.
Gruß
Ulrich
Ich hoffe, dass macht deutlich, wie groß die Unterschiede bis herunter in die Schweiz werden können.
Gruß
Ulrich
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Ulrich Rieth
...die Kurvenform muss stimmen...
...aber nicht die absoluten Zahlen. Wenn auch die Stimmen, dann solltest Du Deinen off-set Parameter wieder runter ziehen.
Gruß
Ulrich
Gruß
Ulrich
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Heiko
Re: ...die Kurvenform muss stimmen...
Absolut richtig - die Kurvenform stimmt - die absoluten Werte sind natuerlich nicht 100% ig identisch.
Gruss Heiko
Gruss Heiko
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Heiko
Abweichungen
Hallo Karsten,
nachdem ich absolut erleichtert die Ergebnisse von heute Nacht verglichen hatte, besteht ja nun ne gute Moeglichkeit zum Vergleich
der Daten in D bzw. CH auf unterschiedlichen Breitengraden mit dem gleichen Messgeraet.
Gruss Heiko
nachdem ich absolut erleichtert die Ergebnisse von heute Nacht verglichen hatte, besteht ja nun ne gute Moeglichkeit zum Vergleich
der Daten in D bzw. CH auf unterschiedlichen Breitengraden mit dem gleichen Messgeraet.
Gruss Heiko
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