...wenn das Wetter mitspielt sollte er mit 100%iger Sicherheit zu sehen sein.
Der Start ist für den 30. Mai zwischen 20 und 0 UTC festgelegt worden.
Hier die Überflugzeiten für Mainz, die ALLE im negativen Helligkeitsbereich liegen!
30 May -0.6 22:10:08 10 SW 22:13:14 56 SSE 22:16:22 10 ENE
30 May -0.2 23:46:13 10 W 23:49:21 63 N 23:52:30 10 ENE
31 May -0.7 01:22:25 10 WNW 01:25:34 84 N 01:26:57 31 ESE
Gruß
Ulrich
Nächster Shuttlestart 100%ig über Deutschland...
-
Gunnar Glitscher
Ja, aber leider im Erdschatten...
Hallo Ulrich,
mit Satcal und den heutigen Bahnelementen ergibt sich ein Durchgang des Startplatzes durch die Bahnebene der ISS in der Nacht vom 30. auf den 31. Mai gegen 1.45 MEZ. Dort liegt also das Startfenster von 5 Min. Die offizielle Geheimniskrämerei um die genaue Startzeit (22.00-2.00 MESZ) ist übrigens ein Witz, da sie leicht errechenbar ist. Falls in der Nacht vom 30 zum 31.5 gestartet wird, erfolgt der Überflug der Fähre und des abgeworfenen Tanks gegen 2.07 MEZ in ca. 40 Grad Höhe (Rhein-Main-Gebiet) - aber eben leider unsichtbar im Erdschatten. Sehr schade.
Gruß,
Gunnar
> ...wenn das Wetter mitspielt sollte er mit 100%iger Sicherheit
> zu sehen sein.
> Der Start ist für den 30. Mai zwischen 20 und 0 UTC festgelegt
> worden.
> Hier die Überflugzeiten für Mainz, die ALLE im negativen
> Helligkeitsbereich liegen!
> 30 May -0.6 22:10:08 10 SW 22:13:14 56 SSE 22:16:22 10 ENE
> 30 May -0.2 23:46:13 10 W 23:49:21 63 N 23:52:30 10 ENE
> 31 May -0.7 01:22:25 10 WNW 01:25:34 84 N 01:26:57 31 ESE
> Gruß
> Ulrich
mit Satcal und den heutigen Bahnelementen ergibt sich ein Durchgang des Startplatzes durch die Bahnebene der ISS in der Nacht vom 30. auf den 31. Mai gegen 1.45 MEZ. Dort liegt also das Startfenster von 5 Min. Die offizielle Geheimniskrämerei um die genaue Startzeit (22.00-2.00 MESZ) ist übrigens ein Witz, da sie leicht errechenbar ist. Falls in der Nacht vom 30 zum 31.5 gestartet wird, erfolgt der Überflug der Fähre und des abgeworfenen Tanks gegen 2.07 MEZ in ca. 40 Grad Höhe (Rhein-Main-Gebiet) - aber eben leider unsichtbar im Erdschatten. Sehr schade.
Gruß,
Gunnar
> ...wenn das Wetter mitspielt sollte er mit 100%iger Sicherheit
> zu sehen sein.
> Der Start ist für den 30. Mai zwischen 20 und 0 UTC festgelegt
> worden.
> Hier die Überflugzeiten für Mainz, die ALLE im negativen
> Helligkeitsbereich liegen!
> 30 May -0.6 22:10:08 10 SW 22:13:14 56 SSE 22:16:22 10 ENE
> 30 May -0.2 23:46:13 10 W 23:49:21 63 N 23:52:30 10 ENE
> 31 May -0.7 01:22:25 10 WNW 01:25:34 84 N 01:26:57 31 ESE
> Gruß
> Ulrich
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Ulrich Rieth
Wieso nur ein Fenster?
...beim letzten Start hatten die doch auch 3 Fenster in der gleichen Nacht. Also zu jedem ISS Überflug.
Das Geheimnis um den Start ist leider eine weitere Folge von 911.
Gruß
Ulrich
Das Geheimnis um den Start ist leider eine weitere Folge von 911.
Gruß
Ulrich
-
Gunnar Glitscher
Re: Wieso nur ein Fenster?
Hallo Ulrich,
die Bahnebene der ISS pssiert infolge der Erdrotation zweimal am Tag das KSC. Interessant für den Start ist nur der Zeitpunkt der Passage des nordwärts gerichteten Astes, da das Startazimut der Fähren immer nach Nordosten weist (45 Grad). Da die Shuttles kaum Treibstoffreserven für größere Bahmanöver haben ist das Startfenster nur ca. 5 min. groß. In diesem Fenster ist es möglich, die Bahnebene der ISS mit geringstmöglichem Energie- und Zeitaufwand zu erreichen. Die Geheimniskrämerei in Zusammenhang mit einer leider durchaus realen terroristischen Bedrohung ist allerdings Unfug, da es pro Tag eben nur ein schmales praktikables Startfenster gibt und das können sich auch die Bösewichte schnell ausrechnen. Im vorliegenden Fall zöge die Fähre bei einem Start am Morgen des 31.5. (ca. 1.45 MESZ) bei uns zwar in halber Höhe über den Südhimmel, befindet sich dann aber im Erdschatten. Man kann übrigens die ISS-Sichtbarkeitsdaten bei Heavens-Above nur bedingt für Shuttle-Prognosen verwenden, da die Fähren zunächst einmal auf viel niedrigeren Bahnen fliegen als die Station. Dies verschäft die Sichtbarkeitskriterien hinsichtlich der Horizonthöhen und des Einflusses des Erdschattens erheblich. Ich werde nachher mal rechnen, ab wann im Falle einer Startverschiebung um mehrerere Tage Sichtchancen für uns bestünden.
Gruß,
Gunnar
> ...beim letzten Start hatten die doch auch 3 Fenster in der
> gleichen Nacht. Also zu jedem ISS Überflug.
> Das Geheimnis um den Start ist leider eine weitere Folge von
> 911.
> Gruß
> Ulrich
die Bahnebene der ISS pssiert infolge der Erdrotation zweimal am Tag das KSC. Interessant für den Start ist nur der Zeitpunkt der Passage des nordwärts gerichteten Astes, da das Startazimut der Fähren immer nach Nordosten weist (45 Grad). Da die Shuttles kaum Treibstoffreserven für größere Bahmanöver haben ist das Startfenster nur ca. 5 min. groß. In diesem Fenster ist es möglich, die Bahnebene der ISS mit geringstmöglichem Energie- und Zeitaufwand zu erreichen. Die Geheimniskrämerei in Zusammenhang mit einer leider durchaus realen terroristischen Bedrohung ist allerdings Unfug, da es pro Tag eben nur ein schmales praktikables Startfenster gibt und das können sich auch die Bösewichte schnell ausrechnen. Im vorliegenden Fall zöge die Fähre bei einem Start am Morgen des 31.5. (ca. 1.45 MESZ) bei uns zwar in halber Höhe über den Südhimmel, befindet sich dann aber im Erdschatten. Man kann übrigens die ISS-Sichtbarkeitsdaten bei Heavens-Above nur bedingt für Shuttle-Prognosen verwenden, da die Fähren zunächst einmal auf viel niedrigeren Bahnen fliegen als die Station. Dies verschäft die Sichtbarkeitskriterien hinsichtlich der Horizonthöhen und des Einflusses des Erdschattens erheblich. Ich werde nachher mal rechnen, ab wann im Falle einer Startverschiebung um mehrerere Tage Sichtchancen für uns bestünden.
Gruß,
Gunnar
> ...beim letzten Start hatten die doch auch 3 Fenster in der
> gleichen Nacht. Also zu jedem ISS Überflug.
> Das Geheimnis um den Start ist leider eine weitere Folge von
> 911.
> Gruß
> Ulrich
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Gunnar Glitscher
Shuttlestart: Gute Sichtchancen erst ab Startverschiebung au
Am 3.6. würde die Fähre schon in ca. 5 Grad Horizonthöhe in den Erdschatten eintauchen. Am 5.6 (Start gegen 23.18 MESZ) sind es beim Schatteneintritt gegen 23.40 MESZ immerhin ca. 35 Grad Höhe im WSW (Daten für das Rhein-Main-Gebiet. Fazit: Chancen nur bei einer Startverschiebung von mehreren Tagen.
Gruß,
Gunnar
Gruß,
Gunnar
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