...aber leider ohne genaue Quelle zu einem Paper oder sowas:
http://story.news.yahoo.com/news?tmpl=s ... ather_dc_1
Gruß
Ulrich
...interessanter Artikel...
-
Informant
Die Erde im Würgegriff ihres eigenen Magnetfelds!
Die Erde im Würgegriff ihres eigenen Magnetfelds
Elektronische Störungen auf der Erde haben ihren Ursprung nicht nur in Sonnen-Eruptionen, sondern auch in unserer eigenen Atmosphäre
Von Hans Bewersdorff
Palo Alto - Im All braut sich etwas zusammen. Unsichtbar legt sich ein gewaltiger Schlauch aus winzigen Partikelchen immer enger um den Blauen Planeten. Auf der Erde brechen elektrische und elektronische Systeme zusammen. Schiffe und besonders Flugzeuge geraten in Gefahr.
Die schweren Turbulenzen haben ihren Ursprung auf der Sonne. Gewaltige Energieausbrüche schicken Weltraumstürme ins All, die mit Geschwindigkeiten von 3,6 Millionen Kilometern pro Stunde auf die Erde treffen. Anhand neuer Daten, die mit dem Beobachtungssatelliten IMAGE (Imager for Magnetosphere to Aurora Global Exploration) gemacht wurden, weisen NASA-Wissenschaftler nun nach, dass die geladenen Teilchen, die bei einem Weltraumsturm Schäden verursachen, gar nicht von der Sonne direkt stammen. Es sind vielmehr Sauerstoffatome, die aus unserer eigenen Atmosphäre herausgeschlagen und elektrisch aufgeladen werden.
Sonnenfackeln und so genannte Masseneruptionen der Korona schleudern mit gewaltigen Energien geladene Teilchen in den Weltraum. Erreichen diese Teilchen die Erde, dann verzerren sie das Magnetfeld. Schon unter dem Einfluss des normalen Sonnenwinds, der mit durchschnittlich 1,5 Millionen Kilometern pro Stunde die Erde erreicht, ist das Magnetfeld nicht rund, sondern tropfenförmig "nach hinten" ausgezogen. Es ist ein unsichtbarer "Schwanz", der dieselbe Form hat und von der Sonne wegweist, wie der sichtbare Schweif eines Kometen. In diesem Magnetschweif befindet sich ein buntes Gemisch von geladenen Teilchen und unter ihnen ein großer Teil, der aus der Erdatmosphäre selbst stammt. Es ist Sauerstoff, der von den schnellen Sonnenteilchen aus der obersten Luftschicht (Ionosphäre) herausgeschlagen und elektrisch aufgeladen wurde. Bisher glaubte man, die elektrischen Teilchen stammten ausschließlich von der Sonne. Aber die Wissenschaftler entdeckten noch mehr.
Nach den neuesten Daten des IMAGE-Satelliten bleibt der Magnetschweif der Erde nicht lang gezogen im Weltraum stehen, sondern er schlägt zurück und legt sich als kreisförmiger Schlauch um die Erde herum. Dieses Bild zeigt sich bei Computerberechnungen der Satellitendaten. Wie weitere Rechnungen ergeben, bleibt der Sauerstoff aus der Atmosphäre aber nicht in dem Ring gefangen, sondern viele Teilchen verlassen ihn Richtung Erde, wo sie zu vielfältigen Störungen führen.
So kam es nach einem starken Ausbruch auf der Sonne am 13. März 1989 im kanadischen Montreal zu einem neunstündigen Stromfall, der sechs Millionen Menschen betraf. Sogar in Erdölpipelines können solche schweren Stürme elektrische Ströme verursachen, welche die Überwachungselektronik lahm legen; unentdeckte Lecks können die Folge sein. Aber auch schon wesentlich schwächere Stürme stören die Kommunikation zwischen Bodenstationen und Flugzeugen und unterbrechen die Signale des globalen Positionierungssystems (GPS). Schiffe und Flugzeuge können ihre Position nicht mehr bestimmen. Es sind Probleme, die zwar ursächlich von der Sonne herrühren, an denen aber Bestandteile aus unserer Atmosphäre ganz wesentlich beteiligt sind.
Elektronische Störungen auf der Erde haben ihren Ursprung nicht nur in Sonnen-Eruptionen, sondern auch in unserer eigenen Atmosphäre
Von Hans Bewersdorff
Palo Alto - Im All braut sich etwas zusammen. Unsichtbar legt sich ein gewaltiger Schlauch aus winzigen Partikelchen immer enger um den Blauen Planeten. Auf der Erde brechen elektrische und elektronische Systeme zusammen. Schiffe und besonders Flugzeuge geraten in Gefahr.
Die schweren Turbulenzen haben ihren Ursprung auf der Sonne. Gewaltige Energieausbrüche schicken Weltraumstürme ins All, die mit Geschwindigkeiten von 3,6 Millionen Kilometern pro Stunde auf die Erde treffen. Anhand neuer Daten, die mit dem Beobachtungssatelliten IMAGE (Imager for Magnetosphere to Aurora Global Exploration) gemacht wurden, weisen NASA-Wissenschaftler nun nach, dass die geladenen Teilchen, die bei einem Weltraumsturm Schäden verursachen, gar nicht von der Sonne direkt stammen. Es sind vielmehr Sauerstoffatome, die aus unserer eigenen Atmosphäre herausgeschlagen und elektrisch aufgeladen werden.
Sonnenfackeln und so genannte Masseneruptionen der Korona schleudern mit gewaltigen Energien geladene Teilchen in den Weltraum. Erreichen diese Teilchen die Erde, dann verzerren sie das Magnetfeld. Schon unter dem Einfluss des normalen Sonnenwinds, der mit durchschnittlich 1,5 Millionen Kilometern pro Stunde die Erde erreicht, ist das Magnetfeld nicht rund, sondern tropfenförmig "nach hinten" ausgezogen. Es ist ein unsichtbarer "Schwanz", der dieselbe Form hat und von der Sonne wegweist, wie der sichtbare Schweif eines Kometen. In diesem Magnetschweif befindet sich ein buntes Gemisch von geladenen Teilchen und unter ihnen ein großer Teil, der aus der Erdatmosphäre selbst stammt. Es ist Sauerstoff, der von den schnellen Sonnenteilchen aus der obersten Luftschicht (Ionosphäre) herausgeschlagen und elektrisch aufgeladen wurde. Bisher glaubte man, die elektrischen Teilchen stammten ausschließlich von der Sonne. Aber die Wissenschaftler entdeckten noch mehr.
Nach den neuesten Daten des IMAGE-Satelliten bleibt der Magnetschweif der Erde nicht lang gezogen im Weltraum stehen, sondern er schlägt zurück und legt sich als kreisförmiger Schlauch um die Erde herum. Dieses Bild zeigt sich bei Computerberechnungen der Satellitendaten. Wie weitere Rechnungen ergeben, bleibt der Sauerstoff aus der Atmosphäre aber nicht in dem Ring gefangen, sondern viele Teilchen verlassen ihn Richtung Erde, wo sie zu vielfältigen Störungen führen.
So kam es nach einem starken Ausbruch auf der Sonne am 13. März 1989 im kanadischen Montreal zu einem neunstündigen Stromfall, der sechs Millionen Menschen betraf. Sogar in Erdölpipelines können solche schweren Stürme elektrische Ströme verursachen, welche die Überwachungselektronik lahm legen; unentdeckte Lecks können die Folge sein. Aber auch schon wesentlich schwächere Stürme stören die Kommunikation zwischen Bodenstationen und Flugzeugen und unterbrechen die Signale des globalen Positionierungssystems (GPS). Schiffe und Flugzeuge können ihre Position nicht mehr bestimmen. Es sind Probleme, die zwar ursächlich von der Sonne herrühren, an denen aber Bestandteile aus unserer Atmosphäre ganz wesentlich beteiligt sind.
-
Jemand
Re:Nette Uebersetzung...
... im "Wuergegriff":gggrrrkkkk-k !
Aber warum anonym?
Und wie schaffens manche, sich anonym darzustellen,
waehrend ich meine Emailadresse angeben muss???
Peter
Aber warum anonym?
Und wie schaffens manche, sich anonym darzustellen,
waehrend ich meine Emailadresse angeben muss???
Peter
Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 32 Gäste