Fuji Sensia als Polarlichtfilm???

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Georg

Fuji Sensia als Polarlichtfilm???

Beitrag von Georg » 22. Apr 2002, 16:24

Hallo,

ich hab einige Fuji Sensia 100 rumliegen. Sind die Filme gut geeignet fürs Polarlicht? Wie schauts mit Fuji Superia Negativfilm aus?

Vielen Dank für Eure Tips

Georg

Martin Wagner

Fuji Sensia

Beitrag von Martin Wagner » 22. Apr 2002, 16:47

Hallo,
ich weiß nur, daß der Fuji Sensia 400 ein hervoragender Galaxienfilm ähnlich wie Fuji Provia 400F ist. Im roten ist er Mittelmaß. Über den 100er kann ich nichts sagen. Fuji Superia X-TRA 400, 800 und 1600 sind sehr blauempfindlich, mit dem 1600er habe ich aber schon gute kurzbelichtete PL - Fotos gemacht, aber grobkörnig.
Wärmstens zu empfehlen für rote PL ist der Kodak E200 professional (DIA) oder der Kodak Royal 400 (blau und rot hervorragend - meines Erachtens nach DER universelle Astro-Negativfilm)!

Martin Wagner

> Hallo,

> ich hab einige Fuji Sensia 100 rumliegen. Sind die Filme gut
> geeignet fürs Polarlicht? Wie schauts mit Fuji Superia
> Negativfilm aus?

> Vielen Dank für Eure Tips

> Georg

Martin Liebermann

Re: Fuji Sensia als Polarlichtfilm???

Beitrag von Martin Liebermann » 22. Apr 2002, 16:47

> ich hab einige Fuji Sensia 100 rumliegen. Sind die Filme gut
> geeignet fürs Polarlicht? Wie schauts mit Fuji Superia
> Negativfilm aus?

Hallo Georg,

der Film ist nicht besonders geeignet, da zu wenig empfindlich. Die Belichtungszeiten dürften damit sehr lang werden - kommt natürlich auf die Stärke des Polarlichts und die verfügbare größte Blende an! Evt. den Film eine Blende "pushen", d.h. auf ISO 200 belichten und eine entsprechende Sonderentwicklung machen lassen. Das geht aber auf Kosten der Qualität.

Negativfilm bietet etwas mehr Spielraum bei Belichtungfehlern, allerdings ist sind die Ergebnisse der Abzüge oft nicht so toll - man sollte schon ein gutes Labor nehmen.

Grüße

Martin Liebermann

Bernt aus Flensburg

Profi-Tips ...:-))

Beitrag von Bernt aus Flensburg » 22. Apr 2002, 21:56

Hallo zusammen,

als gelegentlicher Mitleser in diesem Forum, mische ich mich (als Berufsfotograf) hier jetzt einmal ein:

Grundsätzlich nämlich kann ich aus meiner Erfahrung zum besten geben, daß auch ich die Erfahrung gemacht habe, daß 100 ISO-Filme tatsächlich (jedenfalls für PL unserer Breiten, das hier vielleicht etwas weniger leuchtintensiv ist) zu wenig lichtempfindlich sind. Insofern ist der Rat "PUSHEN" nicht schlecht.

Generell habe ich mir zu eigen gemacht, daß gepushte Filme (2 Blenden sind eigentlich immer drin) erstaunlicherweise um Längen besser sind als entsprechend höherempfindliche.

Im Klartext:
Es ist besser, einen 100er Film um 2 Blenden (von einem guten Labor !!) pushen zu lassen, als etwa gleich einen 400er zu wählen. Diese Filme sind --jedenfalls im Farbdia-Bereich-- i.d.R. nämlich erheblich körniger als es ein gepushter 100er wird.

Ob KODAK (meine Favoriten) oder FUJI ist dabei Geschmackssache. Und die Profi-Emulsionen (bei FUJI z.B. PROVIA) sind auch nicht zwingend besser als die Amateurfilme; ich nehme eigentlich immer (für fast alles) ganz einfach ELITE-Chrom 100 ...

Der Info zu Negativfilmen (hier von Martin) habe ich nichts hinzu zu fügen.

Schöne Grüße,

Bernt

> Hallo Georg,

> der Film ist nicht besonders geeignet, da zu wenig empfindlich.
> Die Belichtungszeiten dürften damit sehr lang werden - kommt
> natürlich auf die Stärke des Polarlichts und die verfügbare
> größte Blende an! Evt. den Film eine Blende "pushen",
> d.h. auf ISO 200 belichten und eine entsprechende
> Sonderentwicklung machen lassen. Das geht aber auf Kosten der
> Qualität.

> Negativfilm bietet etwas mehr Spielraum bei Belichtungfehlern,
> allerdings ist sind die Ergebnisse der Abzüge oft nicht so toll
> - man sollte schon ein gutes Labor nehmen.

> Grüße

> Martin Liebermann

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