Bildergalerie für Stern- und Halogucker
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Eva Seidenfaden
Bildergalerie für Stern- und Halogucker
Für alle Stern- und Halogucker(-innen): unter www.astro-bilder.de bietet die Sternwarte Trier eine Bildergalerie ihrer Mitglieder zu verschiedenen Themen, u. a. auch zu atmosphärische Erscheinungen wie Polarlichter, Halos und irisierenden Wolken. Die homepage besteht schon länger, zeigt sich jetzt aber in übersichtlicherem Gewand. Die verschiedenen nummerierten Tafeln sind in der Regel mit mehreren Bildern unterlegt.
Viel Vergnügen!
Eva
Viel Vergnügen!
Eva
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Claudia (Chemnitz)
Wow, der konvexe Parrybogen iss der Hammer *PIC*
Wow, der konvexe Parrybogen iss der Hammer *PIC*
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Claudia (Chemnitz)
Übertriebene Bildbearbeitung *PIC*
Die Aufnahme auf dieser Seite sind wirklich sehr schön. Allerdings finde ich, daß zum Teil mit der Bildbearbeitung mächtig übertrieben wurde. Man wird am Himmel nie einen Zirkumzenitalbogen finden, der so ausschaut:
Auch bei dem ZHB
wäre sicherlich weniger mehr gewesen.
Ich weiß nicht, wie ihr darüber denkt, aber mir gefallen natürliche Farben weitaus besser als derartige Endprodukte übertriebener Bildbearbeitung.
Aber trotzdem Glückwunsch zu den zum Teil sehr seltenen Aufnahmen. Machen neugierig auf die unbearbeiteten Fotos ...
Viele Grüße
Claudia
Auch bei dem ZHB
wäre sicherlich weniger mehr gewesen.
Ich weiß nicht, wie ihr darüber denkt, aber mir gefallen natürliche Farben weitaus besser als derartige Endprodukte übertriebener Bildbearbeitung.
Aber trotzdem Glückwunsch zu den zum Teil sehr seltenen Aufnahmen. Machen neugierig auf die unbearbeiteten Fotos ...
Viele Grüße
Claudia
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Eva Seidenfaden
Re: Übertriebene Bildbearbeitung
> Die Aufnahme auf dieser Seite sind wirklich sehr schön.
> Allerdings finde ich, daß zum Teil mit der Bildbearbeitung
> mächtig übertrieben wurde. Man wird am Himmel nie einen
> Zirkumzenitalbogen finden, der so ausschaut:
> Auch bei dem ZHB
> wäre sicherlich weniger mehr gewesen.
> Ich weiß nicht, wie ihr darüber denkt, aber mir gefallen
> natürliche Farben weitaus besser als derartige Endprodukte
> übertriebener Bildbearbeitung.
> Aber trotzdem Glückwunsch zu den zum Teil sehr seltenen
> Aufnahmen. Machen neugierig auf die unbearbeiteten Fotos ...
> Viele Grüße
> Claudia
Hallo Claudia,
die meisten Aufnahmen sind nicht sehr stark bearbeitet. Der konvexe Parrybogen meines Wissens gar nicht (vom Dia eingescannt), der Zirkumzhorizontalbogen sah wirklich so ähnlich aus (habe ihn selbst von einem anderen Standpunkt aus gesehen). Beim Zirkumzenitalbogen wird das Problem wohl das Einscannen von der Vorlage gewesen sein.
Grüße
Eva
> Allerdings finde ich, daß zum Teil mit der Bildbearbeitung
> mächtig übertrieben wurde. Man wird am Himmel nie einen
> Zirkumzenitalbogen finden, der so ausschaut:
> Auch bei dem ZHB
> wäre sicherlich weniger mehr gewesen.
> Ich weiß nicht, wie ihr darüber denkt, aber mir gefallen
> natürliche Farben weitaus besser als derartige Endprodukte
> übertriebener Bildbearbeitung.
> Aber trotzdem Glückwunsch zu den zum Teil sehr seltenen
> Aufnahmen. Machen neugierig auf die unbearbeiteten Fotos ...
> Viele Grüße
> Claudia
Hallo Claudia,
die meisten Aufnahmen sind nicht sehr stark bearbeitet. Der konvexe Parrybogen meines Wissens gar nicht (vom Dia eingescannt), der Zirkumzhorizontalbogen sah wirklich so ähnlich aus (habe ihn selbst von einem anderen Standpunkt aus gesehen). Beim Zirkumzenitalbogen wird das Problem wohl das Einscannen von der Vorlage gewesen sein.
Grüße
Eva
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Michael Ellestad
Re: Wow, der konvexe Parrybogen iss der Hammer
Claudia,
I got a sunvex parry arc photo too from 2000!
Best regards,
Michael
I got a sunvex parry arc photo too from 2000!
Best regards,
Michael
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Claudia (Chemnitz)
Re: Übertriebene Bildbearbeitung *PIC*
Hallo Eva,
die meisten Aufnahmen sind nicht sehr stark bearbeitet. Der
konvexe Parrybogen meines Wissens gar nicht
Dieser konvexe Parrybogen ist einer der schönsten, den ich je gesehen habe. Glückwunsch an den Fotografen.
Ich glaube auch, daß dieser kaum bearbeitet wurde, denn er wirkt sehr natürlich. Aber bei einigen Bildern hat man doch den Eindruck, daß die Farben und der Kontrast beim Einscannen viel zu sehr "aufgedreht" wurden, denn nicht nur die Erscheinung selbst wirkt dadurch total unecht, sondern auch der Untergrund.
Dies soll keine Kritik sein, es ist nur meine persönliche Meinung.
Vielleicht stehe ich ja auch mit dieser Meinung allein da, aber irgendwie erinnern derartige Scans mehr an Ölgemälde als an eine natürliche Himmelserscheinung. Der eigentliche visuelle Eindruck der Erscheinung geht dabei leider verloren.
Mich würde interessieren, wie andere darüber denken, ob sie vielleicht die sehr farbigen aber unnatürlichen Scans den etwas schwächeren vorziehen, die den wirklichen visuellen Eindruck wiedergeben.
Schönes Wochenende noch
und viele Grüße
Claudia
die meisten Aufnahmen sind nicht sehr stark bearbeitet. Der
konvexe Parrybogen meines Wissens gar nicht
Dieser konvexe Parrybogen ist einer der schönsten, den ich je gesehen habe. Glückwunsch an den Fotografen.
Ich glaube auch, daß dieser kaum bearbeitet wurde, denn er wirkt sehr natürlich. Aber bei einigen Bildern hat man doch den Eindruck, daß die Farben und der Kontrast beim Einscannen viel zu sehr "aufgedreht" wurden, denn nicht nur die Erscheinung selbst wirkt dadurch total unecht, sondern auch der Untergrund.
Dies soll keine Kritik sein, es ist nur meine persönliche Meinung.
Vielleicht stehe ich ja auch mit dieser Meinung allein da, aber irgendwie erinnern derartige Scans mehr an Ölgemälde als an eine natürliche Himmelserscheinung. Der eigentliche visuelle Eindruck der Erscheinung geht dabei leider verloren.
Mich würde interessieren, wie andere darüber denken, ob sie vielleicht die sehr farbigen aber unnatürlichen Scans den etwas schwächeren vorziehen, die den wirklichen visuellen Eindruck wiedergeben.
Schönes Wochenende noch
und viele Grüße
Claudia
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Claudia (Chemnitz)
Jetzt sollte ich das Bild aber langsam wieder mal rausnehmen
Jetzt sollte ich das Bild aber langsam wieder mal rausnehmen ... *o.T.*
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Wiebke Fock, Bielefeld
Re: Übertriebene Bildbearbeitung
Hallo,
also wir persönlich finden die natürlichen aber schwächeren Scans besser.
Denn wir schauen uns die Bilder nicht an um schöne Farben zu sehen, sondern wir möchten uns eine Vorstellung davon machen, wie eine Erscheinung in Natura aussieht. Insbesondere dann, wenn man einen Halo nicht kennt und nach ihm Ausschau halten möchte, sind die Bilder, die den wahren visuellen Eindruck wiedergeben, hilfreicher. Denn dann weiß man, was man sich vorzustellen hat und wonach man suchen muss (vor allem, dass man genau hingucken muss).
Erhält man durch Fotos einen falschen Eindruck, ist es möglich, dass man in Natura einen eventuell vorhandenen Halo übersieht. Denn man sucht dann nach sehr farbigen Erscheinungen und wenn nur ein sehr schwacher Halo zu sehen ist, fällt er einem vielleicht gar nicht auf.
Grüße von Wiebke und Thorsten
also wir persönlich finden die natürlichen aber schwächeren Scans besser.
Denn wir schauen uns die Bilder nicht an um schöne Farben zu sehen, sondern wir möchten uns eine Vorstellung davon machen, wie eine Erscheinung in Natura aussieht. Insbesondere dann, wenn man einen Halo nicht kennt und nach ihm Ausschau halten möchte, sind die Bilder, die den wahren visuellen Eindruck wiedergeben, hilfreicher. Denn dann weiß man, was man sich vorzustellen hat und wonach man suchen muss (vor allem, dass man genau hingucken muss).
Erhält man durch Fotos einen falschen Eindruck, ist es möglich, dass man in Natura einen eventuell vorhandenen Halo übersieht. Denn man sucht dann nach sehr farbigen Erscheinungen und wenn nur ein sehr schwacher Halo zu sehen ist, fällt er einem vielleicht gar nicht auf.
Grüße von Wiebke und Thorsten
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Eva Seidenfaden
Re: Übertriebene Bildbearbeitung
> Hallo Eva,
> die meisten Aufnahmen sind nicht sehr stark bearbeitet. Der
> konvexe Parrybogen meines Wissens gar nicht
> Dieser konvexe Parrybogen ist einer der schönsten, den ich je
> gesehen habe. Glückwunsch an den Fotografen.
> Ich glaube auch, daß dieser kaum bearbeitet wurde, denn er wirkt
> sehr natürlich. Aber bei einigen Bildern hat man doch den
> Eindruck, daß die Farben und der Kontrast beim Einscannen viel
> zu sehr "aufgedreht" wurden, denn nicht nur die
> Erscheinung selbst wirkt dadurch total unecht, sondern auch der
> Untergrund.
> Dies soll keine Kritik sein, es ist nur meine persönliche
> Meinung.
> Vielleicht stehe ich ja auch mit dieser Meinung allein da, aber
> irgendwie erinnern derartige Scans mehr an Ölgemälde als an eine
> natürliche Himmelserscheinung. Der eigentliche visuelle Eindruck
> der Erscheinung geht dabei leider verloren.
> Mich würde interessieren, wie andere darüber denken, ob sie
> vielleicht die sehr farbigen aber unnatürlichen Scans den etwas
> schwächeren vorziehen, die den wirklichen visuellen Eindruck
> wiedergeben.
> Schönes Wochenende noch
> und viele Grüße
> Claudia
Hallo Claudia,
nicht, dass es so furchtbar wichtig wäre, aber eine kleine Ergänzung nach dem Nacht-Quickie ist vielleicht doch noch sinnvoll. Kritik ist selbstverständlich erlaubt.
Grundsätzlich streben auch wir Trierer Halobeobachter eine "natürliche" Sicht an, wenn man auch darüber philosophieren kann, was das eigentlich ist, denn Objektivität gewährleisten weder das eigene Auge, noch der Diafilm, noch die Digitalkamera. Schon die korrekte Belichtung, die ja eigentlich eine Unterbelichtung ist, wenn man den Film bzw. Chip und Belichtungsmesser nicht ruinieren will, ist problematisch, weil sie Farbe und Korn verändert. Ich fotografiere digital immer mit Neutralgraufilter und setze die Belichtung noch um zwei Stufen herab, wenn die Sonne im Blickfeld ist. Auch sind Bildschirme sehr unterschiedlich, sodass Bilder anderwo u. U. ganz anders rauskommen(meine beispielsweise zu dunkel, da mein Bildschirm sehr brillant ist). Manchmal ist es notwendig, Farbstiche zu korrigieren oder den Kontrast zu verstärken, damit man Strukturen überhaupt sieht. Deshalb können Himmelsaufnahmen auch ganz verschiedene Funktionen haben. Ich denke, sowohl die "natürliche" als auch die "verstärkte" Fassung haben ihre Berechtigung. Um einen schwachen konvexen Parrybogen abzulichten, muss man u. U. schon eine Tonwertkorrektur vornehmen. Auch ist es extrem schwierig, einen Zirkumzenitalbogen zusammen mit einem oberen Berührungsbogen "darzustellen", es sei denn, beide sind sehr kräftig und man hat einen extremem Weitwinkel.
Die Crux mit Diafilm ist, dass er Haloerscheinungen oft mit Blaustich und wenig differenziert einfängt, sodass man überhaupt wenig Farbe erkennen kann. Meine Erfahrungen sind da eher frustierend. Der Scanner macht es nicht gerade besser.
Mit Digitalkameras ist es so eine Sache. Meine G2 neigt dazu, das Himmelsblau zu satt darzustellen. Was für das Urlaubsfoto vielleicht noch ganz nett ist, muss u. U. durch Zugabe von Gelb, evtl. auch etwas Rot, korrigiert werden, auch ist eine leichte Kontrastverstärkung sinnvoll. Was mir bisher überhaupt nicht geglückt ist: gelbgrünliche Töne adäquat wiedergeben. Dies betrifft vor allem den zentralen oberen und unteren Teil des umschriebenen Halos. Vielleicht verschmilzt das Auge hier auch die Wahrnehmung von Gelb und Türkis. Andererseits haben Digitalkameras, vor allem von Olympus und Canon, da eine offensichtliche Schwachstelle, die man auch mit Photoshop nicht korrigieren kann. In der Natur ist es eben doch am schönsten!
Nochmal konkret zu den Aufnahmen: sie stammen aus der Anfangszeit der Homepage. Das Dia war nicht optimal. Bei dem Zirkumhorizontalbogen war es so, dass wenn dieser korrekt wiedergeben war, der Rest des Bildes eben unnatürlich wirkte und umgekehrt. Er war sehr farbig, andererseits herschte sehr grelles Mittagslicht -für die Kamera eine unmögliche Situation. Es gibt eben doch Grenzen der Verarbeitung - zum Glück, wie ich meine. Aber ich habe dich ohnehin so verstanden, dass diese nur exemplarisch für andere stehen. Dazu eben s.o.!
Viele Grüße
Eva
> die meisten Aufnahmen sind nicht sehr stark bearbeitet. Der
> konvexe Parrybogen meines Wissens gar nicht
> Dieser konvexe Parrybogen ist einer der schönsten, den ich je
> gesehen habe. Glückwunsch an den Fotografen.
> Ich glaube auch, daß dieser kaum bearbeitet wurde, denn er wirkt
> sehr natürlich. Aber bei einigen Bildern hat man doch den
> Eindruck, daß die Farben und der Kontrast beim Einscannen viel
> zu sehr "aufgedreht" wurden, denn nicht nur die
> Erscheinung selbst wirkt dadurch total unecht, sondern auch der
> Untergrund.
> Dies soll keine Kritik sein, es ist nur meine persönliche
> Meinung.
> Vielleicht stehe ich ja auch mit dieser Meinung allein da, aber
> irgendwie erinnern derartige Scans mehr an Ölgemälde als an eine
> natürliche Himmelserscheinung. Der eigentliche visuelle Eindruck
> der Erscheinung geht dabei leider verloren.
> Mich würde interessieren, wie andere darüber denken, ob sie
> vielleicht die sehr farbigen aber unnatürlichen Scans den etwas
> schwächeren vorziehen, die den wirklichen visuellen Eindruck
> wiedergeben.
> Schönes Wochenende noch
> und viele Grüße
> Claudia
Hallo Claudia,
nicht, dass es so furchtbar wichtig wäre, aber eine kleine Ergänzung nach dem Nacht-Quickie ist vielleicht doch noch sinnvoll. Kritik ist selbstverständlich erlaubt.
Grundsätzlich streben auch wir Trierer Halobeobachter eine "natürliche" Sicht an, wenn man auch darüber philosophieren kann, was das eigentlich ist, denn Objektivität gewährleisten weder das eigene Auge, noch der Diafilm, noch die Digitalkamera. Schon die korrekte Belichtung, die ja eigentlich eine Unterbelichtung ist, wenn man den Film bzw. Chip und Belichtungsmesser nicht ruinieren will, ist problematisch, weil sie Farbe und Korn verändert. Ich fotografiere digital immer mit Neutralgraufilter und setze die Belichtung noch um zwei Stufen herab, wenn die Sonne im Blickfeld ist. Auch sind Bildschirme sehr unterschiedlich, sodass Bilder anderwo u. U. ganz anders rauskommen(meine beispielsweise zu dunkel, da mein Bildschirm sehr brillant ist). Manchmal ist es notwendig, Farbstiche zu korrigieren oder den Kontrast zu verstärken, damit man Strukturen überhaupt sieht. Deshalb können Himmelsaufnahmen auch ganz verschiedene Funktionen haben. Ich denke, sowohl die "natürliche" als auch die "verstärkte" Fassung haben ihre Berechtigung. Um einen schwachen konvexen Parrybogen abzulichten, muss man u. U. schon eine Tonwertkorrektur vornehmen. Auch ist es extrem schwierig, einen Zirkumzenitalbogen zusammen mit einem oberen Berührungsbogen "darzustellen", es sei denn, beide sind sehr kräftig und man hat einen extremem Weitwinkel.
Die Crux mit Diafilm ist, dass er Haloerscheinungen oft mit Blaustich und wenig differenziert einfängt, sodass man überhaupt wenig Farbe erkennen kann. Meine Erfahrungen sind da eher frustierend. Der Scanner macht es nicht gerade besser.
Mit Digitalkameras ist es so eine Sache. Meine G2 neigt dazu, das Himmelsblau zu satt darzustellen. Was für das Urlaubsfoto vielleicht noch ganz nett ist, muss u. U. durch Zugabe von Gelb, evtl. auch etwas Rot, korrigiert werden, auch ist eine leichte Kontrastverstärkung sinnvoll. Was mir bisher überhaupt nicht geglückt ist: gelbgrünliche Töne adäquat wiedergeben. Dies betrifft vor allem den zentralen oberen und unteren Teil des umschriebenen Halos. Vielleicht verschmilzt das Auge hier auch die Wahrnehmung von Gelb und Türkis. Andererseits haben Digitalkameras, vor allem von Olympus und Canon, da eine offensichtliche Schwachstelle, die man auch mit Photoshop nicht korrigieren kann. In der Natur ist es eben doch am schönsten!
Nochmal konkret zu den Aufnahmen: sie stammen aus der Anfangszeit der Homepage. Das Dia war nicht optimal. Bei dem Zirkumhorizontalbogen war es so, dass wenn dieser korrekt wiedergeben war, der Rest des Bildes eben unnatürlich wirkte und umgekehrt. Er war sehr farbig, andererseits herschte sehr grelles Mittagslicht -für die Kamera eine unmögliche Situation. Es gibt eben doch Grenzen der Verarbeitung - zum Glück, wie ich meine. Aber ich habe dich ohnehin so verstanden, dass diese nur exemplarisch für andere stehen. Dazu eben s.o.!
Viele Grüße
Eva
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Claudia (Chemnitz)
Re: Übertriebene Bildbearbeitung *PIC*
> Es gibt eben doch Grenzen der Verarbeitung - zum Glück, wie ich
> meine. Aber ich habe dich ohnehin so verstanden, dass diese nur
> exemplarisch für andere stehen. Dazu eben s.o.!
Ja, Du hast recht. denn es trifft natürlich nicht nur auf diese Fotos zu, sondern auf viele mehr. Wollte dieses Problem einfach mal ansprechen und herausfinden, ob ich vielleicht an Geschmacksverirrung leide, wenn ich mit Fotos wie s.u. nichts anfangen kann oder ob es anderen auch so geht. Wir bekommen leider für die Homepage viele derart überbearbeitete Bilder zugeschickt, was ich immer recht schade finde. Daß es auch mit weniger geht, beweisen solche grandiosen Fotos wie eben das des konvexen Parrybogens oder, um mal auf der Seite http://www.astro-bilder.de zu bleiben, Dein ZHB-Bild ( http://www.astro-bilder.de/Seiten/Halo/ ... lo-05c.jpg ). Es ist zwar ziemlich dunkel, aber wunderschön anzusehen. Kompliment.
Viele Grüße
Claudia
> meine. Aber ich habe dich ohnehin so verstanden, dass diese nur
> exemplarisch für andere stehen. Dazu eben s.o.!
Ja, Du hast recht. denn es trifft natürlich nicht nur auf diese Fotos zu, sondern auf viele mehr. Wollte dieses Problem einfach mal ansprechen und herausfinden, ob ich vielleicht an Geschmacksverirrung leide, wenn ich mit Fotos wie s.u. nichts anfangen kann oder ob es anderen auch so geht. Wir bekommen leider für die Homepage viele derart überbearbeitete Bilder zugeschickt, was ich immer recht schade finde. Daß es auch mit weniger geht, beweisen solche grandiosen Fotos wie eben das des konvexen Parrybogens oder, um mal auf der Seite http://www.astro-bilder.de zu bleiben, Dein ZHB-Bild ( http://www.astro-bilder.de/Seiten/Halo/ ... lo-05c.jpg ). Es ist zwar ziemlich dunkel, aber wunderschön anzusehen. Kompliment.
Viele Grüße
Claudia
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Alexander (Görlitz)
Re: Übertriebene Bildbearbeitung
Hallo!
Gute Frage Claudia! Grundsätzlich meine ich, dass der Eindruck, der bei der Beobachtung der Farbenpracht der Natur mit den eigenen Augen entsteht, durch nichts, auch nicht die beste Reproduktion, wiedergegeben werden kann. Mein bestes Beispiel für diesen Sachverhalt ist die totale Sonnenfisnternis von 1999. Der Anblick mit bloßem Auge war umwerfend und keines meiner Fotos kann diesen Anblick auch nur näherungsweise wiedergeben, weil die Reproduktion nicht dem natürlichen Helligkeitsumfang entspricht.
Da für mich die Beschäftigung mit Halos auch was ästhetisches hat, denke ich, dass man die Unzulänglichkeiten der Fotografie etwas ausbügeln kann. Außerdem kann man beim Anblick eines schönen Fotos (wie z.B. das Bild mit dem Abendrot) ruhig ins Schwärmen und Träumen geraten, auch wenn die Situation zum Zeitpunkt der Aufnahme vielleicht nicht ganz so farbenprächtig war. Allerdings ist es eine Kunst das Bild maßvoll zu verbessern, denn das Ergebnis einer Bildbearbeitung muss sich immer an der Realität messen lassen.
Zur Veranschaulichung von Haloerscheinungen und ist ein bearbeitetes Bild natürlich nicht in jedem Fall geeignet. Da schließe ich mich der Meinung von Wiebke und Thorsten an.
Viele Grüße
Alexander
Gute Frage Claudia! Grundsätzlich meine ich, dass der Eindruck, der bei der Beobachtung der Farbenpracht der Natur mit den eigenen Augen entsteht, durch nichts, auch nicht die beste Reproduktion, wiedergegeben werden kann. Mein bestes Beispiel für diesen Sachverhalt ist die totale Sonnenfisnternis von 1999. Der Anblick mit bloßem Auge war umwerfend und keines meiner Fotos kann diesen Anblick auch nur näherungsweise wiedergeben, weil die Reproduktion nicht dem natürlichen Helligkeitsumfang entspricht.
Da für mich die Beschäftigung mit Halos auch was ästhetisches hat, denke ich, dass man die Unzulänglichkeiten der Fotografie etwas ausbügeln kann. Außerdem kann man beim Anblick eines schönen Fotos (wie z.B. das Bild mit dem Abendrot) ruhig ins Schwärmen und Träumen geraten, auch wenn die Situation zum Zeitpunkt der Aufnahme vielleicht nicht ganz so farbenprächtig war. Allerdings ist es eine Kunst das Bild maßvoll zu verbessern, denn das Ergebnis einer Bildbearbeitung muss sich immer an der Realität messen lassen.
Zur Veranschaulichung von Haloerscheinungen und ist ein bearbeitetes Bild natürlich nicht in jedem Fall geeignet. Da schließe ich mich der Meinung von Wiebke und Thorsten an.
Viele Grüße
Alexander
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