Hallo Forum!
Ich höre sehr gerne Mittelwelle(am liebsten auf alten Röhrenradios:-) So hab ich mir auch in der "Mega-Nacht" zu Donnerstag beim Warten auf Wolkenlücken im Auto die Zeit vertrieben und hab auf 549 Khz Deutschlandfunk gehört. Während der ganzen Zeit war der Empfang sehr stark gestört, nur was interessant war, ein sehr gleichmäßiges, pulsierendes Rauschen war überlagert,schätzungsweise so 2-3 Hz. Vielleicht so alle 40-60 sec war der Sender für 0.5 sec absolut rauschfrei, aber unmoduliert. Der gleiche Effekt war auch in der Nacht zuvor zu hören. Normal kenne ich MW Störungen anders. Auch kann man Störquellen technischer Art in dieser abgeschiedenen Lokalität ausschließen. Es hörte sich in dieser unvergesslichen Nacht wie das "Atmen" oder der "Herzschlag" der Sonne an. Wer erklärt mir mal bitte den Effekt und was dabei genau passiert?
Gruß Josef
Frage an die Funkamateure im Forum(lang)
-
Magnus
Re: Frage an die Funkamateure im Forum(lang)
: Hallo Forum!
: Ich höre sehr gerne Mittelwelle(am liebsten auf alten
: Röhrenradios:-) So hab ich mir auch in der
: "Mega-Nacht" zu Donnerstag beim Warten auf
: Wolkenlücken im Auto die Zeit vertrieben und hab auf 549 Khz
: Deutschlandfunk gehört. Während der ganzen Zeit war der Empfang
: sehr stark gestört, nur was interessant war, ein sehr
: gleichmäßiges, pulsierendes Rauschen war
: überlagert,schätzungsweise so 2-3 Hz. Vielleicht so alle 40-60
: sec war der Sender für 0.5 sec absolut rauschfrei, aber
: unmoduliert. Der gleiche Effekt war auch in der Nacht zuvor zu
: hören. Normal kenne ich MW Störungen anders. Auch kann man
: Störquellen technischer Art in dieser abgeschiedenen Lokalität
: ausschließen. Es hörte sich in dieser unvergesslichen Nacht wie
: das "Atmen" oder der "Herzschlag" der Sonne
: an. Wer erklärt mir mal bitte den Effekt und was dabei genau
: passiert?
: Gruß Josef
Hall Herr Josef,
ja in der Tat, Nordlicht ist eine sehr interessante erscheinung der Natur.
bei starkem Nordlicht werden die oberen sehr dünnen Luftschichten
(ca. 200 Km) durch die starken Elektronenströme (gemessen in MEV)
Megaelektronenvolt ionisiert.
Die Gasatome beginnen zuschwingen und strahlen nicht nur sichtbares, sondern auch unsichtbares Licht aus. einher geht ein Materiepartikelstrom auf die Erde und verändert das el- magn. Feld der Erde.
Die für die Reflexion von Funksignalen notwendigen ionisierten Schichten (vergleich Zwiebelschalen) geraten durcheinander und
verhindern den Funkverkehr bis zum Totalausfall.
Speziell über der nördl. Halbkugel.
Die Schichten beginnen unter dem Einfluß der Energiestrahlung zu
schwingen in niedriger Frequenz, wie Sie es schon richtig bemerkt haben. Sprachfunkverkehr wird verzerrt bis zur Unkenntlichkeit und
klingt wie ein rauer Ton (Sprache eines Menschen ohne Stimmbänder
ähnlich. Nur Telegraphie wäre möglich, aber sehr langsame Gebeweise.
Soweit hierzu.
Weiterführende Literatur im Buch- bzw. Bibliothek.
Aber schauen Sie doch mal unter www.spacew.com.
Da finden sie weitere interessante Links
viele Grüße
Magnus
DL4SXB
: Ich höre sehr gerne Mittelwelle(am liebsten auf alten
: Röhrenradios:-) So hab ich mir auch in der
: "Mega-Nacht" zu Donnerstag beim Warten auf
: Wolkenlücken im Auto die Zeit vertrieben und hab auf 549 Khz
: Deutschlandfunk gehört. Während der ganzen Zeit war der Empfang
: sehr stark gestört, nur was interessant war, ein sehr
: gleichmäßiges, pulsierendes Rauschen war
: überlagert,schätzungsweise so 2-3 Hz. Vielleicht so alle 40-60
: sec war der Sender für 0.5 sec absolut rauschfrei, aber
: unmoduliert. Der gleiche Effekt war auch in der Nacht zuvor zu
: hören. Normal kenne ich MW Störungen anders. Auch kann man
: Störquellen technischer Art in dieser abgeschiedenen Lokalität
: ausschließen. Es hörte sich in dieser unvergesslichen Nacht wie
: das "Atmen" oder der "Herzschlag" der Sonne
: an. Wer erklärt mir mal bitte den Effekt und was dabei genau
: passiert?
: Gruß Josef
Hall Herr Josef,
ja in der Tat, Nordlicht ist eine sehr interessante erscheinung der Natur.
bei starkem Nordlicht werden die oberen sehr dünnen Luftschichten
(ca. 200 Km) durch die starken Elektronenströme (gemessen in MEV)
Megaelektronenvolt ionisiert.
Die Gasatome beginnen zuschwingen und strahlen nicht nur sichtbares, sondern auch unsichtbares Licht aus. einher geht ein Materiepartikelstrom auf die Erde und verändert das el- magn. Feld der Erde.
Die für die Reflexion von Funksignalen notwendigen ionisierten Schichten (vergleich Zwiebelschalen) geraten durcheinander und
verhindern den Funkverkehr bis zum Totalausfall.
Speziell über der nördl. Halbkugel.
Die Schichten beginnen unter dem Einfluß der Energiestrahlung zu
schwingen in niedriger Frequenz, wie Sie es schon richtig bemerkt haben. Sprachfunkverkehr wird verzerrt bis zur Unkenntlichkeit und
klingt wie ein rauer Ton (Sprache eines Menschen ohne Stimmbänder
ähnlich. Nur Telegraphie wäre möglich, aber sehr langsame Gebeweise.
Soweit hierzu.
Weiterführende Literatur im Buch- bzw. Bibliothek.
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viele Grüße
Magnus
DL4SXB
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Josef Schäfer
Vielen Dank !! Bin jetzt schlauer ;-) *NM*
Vielen Dank !! Bin jetzt schlauer
*NM*
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