Forum für Halo-Erscheinungen, Regenbögen, Blitze und alle anderen Lichterscheinungen, die neben Polarlichtern in der Erdatmosphäre auftreten.
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Reinhard Nitze
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Beitrag
von Reinhard Nitze » 3. Dez 2007, 20:41
Hallo noch mal...
Aber ich denke trotzdem, daß der Sc zu dick ist, um von unten darin Kränze zu sehen.
Also, ich glaube, das dieser Sc. über weitere Flächen nicht besonders dick bzw. lichtundurchlässig ist, man kann nämlich doch über größeren Bereichen die darunter stehenden Bäume erkennen. Da müsste unser "Dauerbrenner" eigentlich spielend durchscheinen können und gegebenenfalls auch farbiges erkennen lassen.
Vielleicht sind die Wassertröpfchen der Wolke ja etwas dünner verteilt, sprich: Ein Kubikmeter Wolke enthält weniger Wassertröpfchen als sonst durchschnittlich üblich. Das Licht könnte so auch tiefer als üblich in die Wolke eindringen was vielleicht die Interferenzwirkung verstärkt (?)
Nur so eine Idee...
Viele Grüße, Reinhard!
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Claudia Hinz
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Beitrag
von Claudia Hinz » 5. Dez 2007, 16:53
Hallo,
erstmal tausend Dank für Eure Antworten und die Mühe, die ihr Euch gemacht habt!
Zum Irisieren in Eisplättchen gabs mal einen Artijkel in Applied Optics. Hab ihn leider nicht als File da und muß somit erstmal im Archiv suchen.
Aber ich habe mitbekommen, daß diese Theorie von den meisten Theoretikern abgelehnt wird. Viele sind der Meinung, daß Irisieren allein durch die Größenvariation von Wassertröpfchen entsteht. Nur würde das ja nicht das Irisieren in mehr als 40°-Sonnenabstand erklären. Allerdings gibt es von letzterem Fall keine außmeßbaren Fotos und insofern scheint diese Variation für entsprechende Wissenschaftler nicht existent zu sein.
Ich such mal den Artikel und meld mich dann bei Dir, Alexander.
Liebe Grüße
Claudia
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