Hallo Wolfgang!
Ich nutze eigentlich im Vorfeld fast ausschließlich die GFS Meteogramme der Wetterzentrale.
Diese zeigen seit Tagen für Frankfurt ein stabile positive Beobachtungssituation.
Die einzelnen GFS Karten entwickeln sich auch immer besser, mit Hochdruck über Deutschland.
Mit den geringen Kenntnissen würde ich vom aktuellen Standpunkt mindestens bis zur Mitte Deutschlands von guten bis sehr guten Bedingungen ausgehen, so dass man zumindest den größten Teil des Transits beobachten kann.
Im Norden hängt noch eine gewisse Störung rum (in den Modellen), die aber auch in den letzten Läufen immer mehr zurückgenommen wurde.
Also in der Zusammenfassung sieht es für Mainz zumindest ähnlich aus, wie im letzten Jahr beim Merkurtransit. Man braucht ausreichend Getränke gegen die 25+°C und entsprechenden Sonnenschutz für die Haut UND die Augen.
Aufgrund der Stabilität der Modelle in den letzten 7 Tagen, bin ich wirklich optimistisch einen guten Teil des Jahrhundertereignisses sehen zu können.
Aber was anderes. Ich suche jetzt seit Tagen einen kurzen Satz, mit dem ich den Besuchern die Faszination des langweiligen schwarzen Punktes vor der Sonne näher bringen kann. Denn der Brüller ist es ja mit Sicherhiet nicht.
Und noch was, für die Webcamaufzeichner.
Versucht mal Bilder der schmalen Sichel mit Bildern der "schwarzen Venus" zu vergleichen. Normalerweise müsste die Venus vor der Sonne genau um den Betrag der Atmosphäre, die man bei der Sichel ja sieht, kleiner sein.
Und ein weiterer Punkt, versucht doch mal beim Ein oder Austritt mit 5-10 addierten Bildern den leuchtenen Atmosphärenring aufzuzeichnen, wie er über dem Sonnenrand steht.
Diese beiden Punkte sind wohl mit das spannendste, was es am Dienstag zu tun gibt. Neben dem Versuch die Venus mit der SoFi Brille bewusst zu sehen und nicht nur zu sehen, weil sie da sein muss.
Klaren Himmel!
Ulrich
PS.: Weitere Infos wie immer auf der Mainzer Astro Homepage unter
http://www.astro-mainz.de