warum so starker nord-süd-unterschied ?
Moderator: StefanK
- andreas hermann
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warum so starker nord-süd-unterschied ?
Ein für mich interessanter Aspekt dieses PL-Ereignisses ist der relativ starke Rückgang der optischen Intensität von Nord nach Süd. Das zeigen ja bereits die Bilder von Schottland (spaceweather), Benelux, Norddeutschland einerseits und im Vergleich dazu die Bilder mit markant geringerer Intensität aus Süddeutschland.
Auch bei uns im Raum Wien war das Polarlicht diesmal deutlich schwächer als einige Ereignisse der letzten Jahre gewesen.
In spaceweather.com heisst es u.a.
"I have never seen such an amazing display of green lights in my life," exclaimed sky watcher Mark Stronge of Northern Ireland. "It was fantastic!" Most observers agreed: Friday night, January 21st marked Europe's best aurora-display in years"
Es scheint so, als wäre das aktuelle Ereignis in vielen Teilen Europas intensiver gewesen als die 2003-Events, im Alpenraum (zumindest dort wo das Wetter mitspielte) war das sicher nicht so.
Was ist der Grund für diesen Unterschied ??
War der Polarlichtring im Okt/Nov 2003 breiter und lag daher näher an den Alpen als diesmal ?
War dafür aber die Intensität im sichtbaren Licht innerhalb des Ringes im Okt/Nov 2003 etwas geringer als diesmal ?
Welche Rolle spielte dabei die relativ kurze Andauer des Sturmes diesmal im Vergleich zu 2003 ?
lg, andreas
Auch bei uns im Raum Wien war das Polarlicht diesmal deutlich schwächer als einige Ereignisse der letzten Jahre gewesen.
In spaceweather.com heisst es u.a.
"I have never seen such an amazing display of green lights in my life," exclaimed sky watcher Mark Stronge of Northern Ireland. "It was fantastic!" Most observers agreed: Friday night, January 21st marked Europe's best aurora-display in years"
Es scheint so, als wäre das aktuelle Ereignis in vielen Teilen Europas intensiver gewesen als die 2003-Events, im Alpenraum (zumindest dort wo das Wetter mitspielte) war das sicher nicht so.
Was ist der Grund für diesen Unterschied ??
War der Polarlichtring im Okt/Nov 2003 breiter und lag daher näher an den Alpen als diesmal ?
War dafür aber die Intensität im sichtbaren Licht innerhalb des Ringes im Okt/Nov 2003 etwas geringer als diesmal ?
Welche Rolle spielte dabei die relativ kurze Andauer des Sturmes diesmal im Vergleich zu 2003 ?
lg, andreas
-
Torsten Serian Kallweit
Theorie
Ich denke mal, dass der deutliche Nord-Süd-Unterschied damit zusammenhängen könnte, weil das PL-Oval gar nicht so weit südlich war. Siehe hierzu:
http://www.spaceweather.com/aurora/imag ... 5/dmsp.jpg
Auch BZ war ja überwiegend nördlich ausgerichtet an dem Abend.
Das heißt aber auch, wenn das Nordlichtoval insgesamt eine nicht so große Ausdehnung nach Süden hat, ist es insgesamt kleiner, so dass sich die zur Verfügung stehenden Sonnenwindteilchen mit ihrer hohen Geschwindigkeit auf einen kleineren Raum, indem sie in die Atmosphäre eindringen, beschränken. Wenn das PL-Oval größer ist (bei stark südlicher Ausdehnung), ist auch der Bereich größer, in dem die Teilchen eindringen. Die "Realdichte" der Teilchen (Anzahl pro m³ Atmosphäre)nimmt also etwas ab. Wenn bei hoher PL-Aktivität das Oval kleiner bleibt, ist die Realdichte der Teilchen also höher als bei einem größeren PL-Oval, so dass dort, wo das PL dann zu sehen ist, vielleicht auch besonders intensives PL erscheint.
Was sagen die Fachleute zu der Theorie, dass bei einer gegebenen Teilchendichte die Polarlichter bei einem kleinerem Oval intensiver sein könnten als bei einer großen Oval-Ausdehnung?
Gruß
Torsten
http://www.spaceweather.com/aurora/imag ... 5/dmsp.jpg
Auch BZ war ja überwiegend nördlich ausgerichtet an dem Abend.
Das heißt aber auch, wenn das Nordlichtoval insgesamt eine nicht so große Ausdehnung nach Süden hat, ist es insgesamt kleiner, so dass sich die zur Verfügung stehenden Sonnenwindteilchen mit ihrer hohen Geschwindigkeit auf einen kleineren Raum, indem sie in die Atmosphäre eindringen, beschränken. Wenn das PL-Oval größer ist (bei stark südlicher Ausdehnung), ist auch der Bereich größer, in dem die Teilchen eindringen. Die "Realdichte" der Teilchen (Anzahl pro m³ Atmosphäre)nimmt also etwas ab. Wenn bei hoher PL-Aktivität das Oval kleiner bleibt, ist die Realdichte der Teilchen also höher als bei einem größeren PL-Oval, so dass dort, wo das PL dann zu sehen ist, vielleicht auch besonders intensives PL erscheint.
Was sagen die Fachleute zu der Theorie, dass bei einer gegebenen Teilchendichte die Polarlichter bei einem kleinerem Oval intensiver sein könnten als bei einer großen Oval-Ausdehnung?
Gruß
Torsten
- Ulrich Rieth
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Hallo Andreas!
Die Aussage auf Spaceweather.com sehe ich als extrem subjektive Einschätzung der Leute an, welche die Bilder eingereicht haben.
Bei fast allen großen Ereignissen in 2003 war zum Beispiel Irland und Schottland von Schlechtwetterfronten betroffen, so dass den dortigen Beobachtern einfach der "echte" Vergleich fehlt. Für sie war es diesmal einfach das Top Event.
Ähnliches gilt auch für Norwegen und Finnland, da sind einige Beobachter, die einfach die wirklich großen Ereignisse in 2003 nicht gesehen haben.
Außerdem trifft natürlich auch das zu, was Torsten schon gesagt hat. Das Aurora Oval war diesmal in seiner südlichsten Ausdehnung vielleicht irgendwo über Südskandinavien. Demnach sieht man aus Norddeutschland noch die grüne Unterkante, in der Mitte Deutschlands noch die intensiven Bereiche im Übergang von grün nach Rot und in Österreich sieht man eben nur noch die obersten roten Anteile die nochmals schwächer ist. Im Prinzip ist es also nur ein geometrischer Effekt aufgrund der Krümmung der Erde. Könntest Du tief unter den Horizont schauen, wäre es auch bei Dir bunter gewesen. Aber die Luftschichten, die das anfangs helle Licht noch streuen und absorbieren, kannst Du dann immer noch nicht entfernen, also ist es im Süden zwangsläufig weniger stark.
Allerdings muss ich schon sagen, dass dieses Ereignis sehr hell war. Wenn man bedenkt, dass der Mond schon so starken Einfluss hatte, dass man locker eine Zeitung lesen konnte, muss die Aurora sehr stark gewesen sein, denn sie war sehr einfach mit bloßem Auge zu erkenne.
Unter Neumondbedingungen wäre es sicherlich spektakulär gewesen. Auf alle Fälle deutlich heller als z.B. 21./22.Oktober 2001 und 06.November 2001, aber noch deutlich schwächer, aufgrund der Geometrie, als 30.Oktober 2003 oder 11.April 2001.
Gruß
Ulrich
Die Aussage auf Spaceweather.com sehe ich als extrem subjektive Einschätzung der Leute an, welche die Bilder eingereicht haben.
Bei fast allen großen Ereignissen in 2003 war zum Beispiel Irland und Schottland von Schlechtwetterfronten betroffen, so dass den dortigen Beobachtern einfach der "echte" Vergleich fehlt. Für sie war es diesmal einfach das Top Event.
Ähnliches gilt auch für Norwegen und Finnland, da sind einige Beobachter, die einfach die wirklich großen Ereignisse in 2003 nicht gesehen haben.
Außerdem trifft natürlich auch das zu, was Torsten schon gesagt hat. Das Aurora Oval war diesmal in seiner südlichsten Ausdehnung vielleicht irgendwo über Südskandinavien. Demnach sieht man aus Norddeutschland noch die grüne Unterkante, in der Mitte Deutschlands noch die intensiven Bereiche im Übergang von grün nach Rot und in Österreich sieht man eben nur noch die obersten roten Anteile die nochmals schwächer ist. Im Prinzip ist es also nur ein geometrischer Effekt aufgrund der Krümmung der Erde. Könntest Du tief unter den Horizont schauen, wäre es auch bei Dir bunter gewesen. Aber die Luftschichten, die das anfangs helle Licht noch streuen und absorbieren, kannst Du dann immer noch nicht entfernen, also ist es im Süden zwangsläufig weniger stark.
Allerdings muss ich schon sagen, dass dieses Ereignis sehr hell war. Wenn man bedenkt, dass der Mond schon so starken Einfluss hatte, dass man locker eine Zeitung lesen konnte, muss die Aurora sehr stark gewesen sein, denn sie war sehr einfach mit bloßem Auge zu erkenne.
Unter Neumondbedingungen wäre es sicherlich spektakulär gewesen. Auf alle Fälle deutlich heller als z.B. 21./22.Oktober 2001 und 06.November 2001, aber noch deutlich schwächer, aufgrund der Geometrie, als 30.Oktober 2003 oder 11.April 2001.
Gruß
Ulrich
- andreas hermann
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Hi Torsten!!
Das ist das was ich auch vermute.
Der Polarlichtring war zwar zum Zeitpunkt der Hauptaktivität (1910z-1930z) sicher etwas weiter nach Süden ausgeprägt (wenn auch unwesentlich) wie auf dem Sat-Bild um 1850z (trigonometrische Auswertung der Beobachtungen).
Aber für mich stellt sich hier auch die Frage, ob die Strömungsgesetze nach Bernoulli (Verengung der Durchflussfläche erhöht Strömungsgeschwindigkeit) anzuwenden sind. Ich würde so wie du vermuten: JA
Bleibt noch die Frage: Welcher Zusammenhang besteht zwischen Südwärtsverlagerung des Polarlichtringes (oder -ovals) und der Breite desselben. Ich vermute, kein direkter (also sowohl enges Oval weit im Süden ist ebenso möglich wie breites Oval mit wenig Südwärtsverlagerung u.u.).
Nur welche Vorgänge stecken dahinter ?
Kann es sein, dass speziell ein kurzer Substorm häufig als enges Oval auftritt, während ein länger andauernder Sturm mit breitem Oval ??
lg, andreas
p.s.: was meinen die Experten ?? (danke ulrich für die erste antwort, du bist meiner antwort gerade zuvorgekommen)
Das ist das was ich auch vermute.
Der Polarlichtring war zwar zum Zeitpunkt der Hauptaktivität (1910z-1930z) sicher etwas weiter nach Süden ausgeprägt (wenn auch unwesentlich) wie auf dem Sat-Bild um 1850z (trigonometrische Auswertung der Beobachtungen).
Aber für mich stellt sich hier auch die Frage, ob die Strömungsgesetze nach Bernoulli (Verengung der Durchflussfläche erhöht Strömungsgeschwindigkeit) anzuwenden sind. Ich würde so wie du vermuten: JA
Bleibt noch die Frage: Welcher Zusammenhang besteht zwischen Südwärtsverlagerung des Polarlichtringes (oder -ovals) und der Breite desselben. Ich vermute, kein direkter (also sowohl enges Oval weit im Süden ist ebenso möglich wie breites Oval mit wenig Südwärtsverlagerung u.u.).
Nur welche Vorgänge stecken dahinter ?
Kann es sein, dass speziell ein kurzer Substorm häufig als enges Oval auftritt, während ein länger andauernder Sturm mit breitem Oval ??
lg, andreas
p.s.: was meinen die Experten ?? (danke ulrich für die erste antwort, du bist meiner antwort gerade zuvorgekommen)
rather east west
Hi Andreas !
From what I saw in the Netherlands, the strongest substoming occurrred west of us, that is over Schotland.
There was an intensely bright storm there for about 15 minutes.
From what I saw in the Netherlands, the strongest substoming occurrred west of us, that is over Schotland.
There was an intensely bright storm there for about 15 minutes.
-
Roland Harter
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That might be, don't know wheter you have seen this Picture....strongest substoming... that is over Schotland ....
...an intensely bright storm there ...
http://www.spaceweather.com/aurora/imag ... erson3.jpg
it is from Scotland and I think it is very impressive to see Moon and Aurora in one pic without Aurora beeing outshinedby the moon.
- Ulrich Rieth
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Hallo!
Viele vergessen immer, dass Schottland in der geomagnetischen Breite teilweise besser liegt als Mittel-Skandinavien.
Wenn das Wetter in Schottland und Irland nicht so schlecht wäre, wären das sogar sehr gute Ziele, um bei zu erwartenden Polarlichtern mal schnell und günstig in nördlichere Regionen zu kommen.
Gruß
Ulrich
Viele vergessen immer, dass Schottland in der geomagnetischen Breite teilweise besser liegt als Mittel-Skandinavien.
Wenn das Wetter in Schottland und Irland nicht so schlecht wäre, wären das sogar sehr gute Ziele, um bei zu erwartenden Polarlichtern mal schnell und günstig in nördlichere Regionen zu kommen.
Gruß
Ulrich
to Schotland
Yes, I've been playing with the idea of flying to Aberdeen; Ryan Air lands there.
In March, with high pressure systems nesting over northern Schotland and a well placed coronal hole you might see aurora quite often there, I think.
In March, with high pressure systems nesting over northern Schotland and a well placed coronal hole you might see aurora quite often there, I think.
- andreas hermann
- Beiträge: 106
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Danke allen für die Antworten. Aber ich würde das trotzdem gern nochmals andiskutieren.
Meine Frage bezieht sich auf die "Form" des Polarlichtovals.
Beim aktuellen Ereignis hatte ich den Eindruck, das Polarlichtoval sei relativ dünn (Mittel/Südskandinavien bis Nordschottland und nahe Benelux/Norddeutschland) gewesen (innerhalb des Ovals starke Intensität im sichtbaren Licht).
Beim Ereignis 20. November 2003 erschien es mir, als sei das Polarlichtoval wesentlich breiter gewesen (selbst in Österreich und Schweiz gab es eine Korona), dafür aber nicht so intensiv im Bereich des Ovals.
Bisher bin ich davon ausgegangen, erhöhte geomagnetische Aktivität wirkt sich lediglich in eine Verbreiterung des Ovals Richtung Äquator aus (d.h. polwärtiger Rand bleibt in etwa gleich, äquatorwärtiger Rand ist variabel). Nun scheint mir aber auch der polwärtige Rand des Ovals variabel zu sein, das heißt, das gesamte Oval kann sich nach Süden verlagern (eng oder breiter gebündelt).
Kann hier auch eine Rolle spielen, dass das Zusammendrücken der Magnetopause über middle latitudes (absinkende Höhe) eine Gegenbewegung (Ausbeulen der Magnetopause) über high latitudes verursacht und daher in hohen Breiten die Aktivität vorübergehend schwächt ?
Wie seht ihr das ??
Und nochmals auch die Frage: verursacht ein enges Polarlichtoval logischerweise eine erhöhte Intensität (äquivalent dem Bernoulli-Gesetz für Strömungen) ?
lg, andreas
p.s.: jan, I hope you understand this message also in german ? if you don´t then I would of course translate it into english
Meine Frage bezieht sich auf die "Form" des Polarlichtovals.
Beim aktuellen Ereignis hatte ich den Eindruck, das Polarlichtoval sei relativ dünn (Mittel/Südskandinavien bis Nordschottland und nahe Benelux/Norddeutschland) gewesen (innerhalb des Ovals starke Intensität im sichtbaren Licht).
Beim Ereignis 20. November 2003 erschien es mir, als sei das Polarlichtoval wesentlich breiter gewesen (selbst in Österreich und Schweiz gab es eine Korona), dafür aber nicht so intensiv im Bereich des Ovals.
Bisher bin ich davon ausgegangen, erhöhte geomagnetische Aktivität wirkt sich lediglich in eine Verbreiterung des Ovals Richtung Äquator aus (d.h. polwärtiger Rand bleibt in etwa gleich, äquatorwärtiger Rand ist variabel). Nun scheint mir aber auch der polwärtige Rand des Ovals variabel zu sein, das heißt, das gesamte Oval kann sich nach Süden verlagern (eng oder breiter gebündelt).
Kann hier auch eine Rolle spielen, dass das Zusammendrücken der Magnetopause über middle latitudes (absinkende Höhe) eine Gegenbewegung (Ausbeulen der Magnetopause) über high latitudes verursacht und daher in hohen Breiten die Aktivität vorübergehend schwächt ?
Wie seht ihr das ??
Und nochmals auch die Frage: verursacht ein enges Polarlichtoval logischerweise eine erhöhte Intensität (äquivalent dem Bernoulli-Gesetz für Strömungen) ?
lg, andreas
p.s.: jan, I hope you understand this message also in german ? if you don´t then I would of course translate it into english
- Katja Gottschewski
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Hei Andreas!
Gruss,
Katja
Ja, das ist richtig. Hier kann man das oft schøn beobachten. Bei starken Polarlichtstuermen, die auch in Mitteleuropa sichtbar sind, kriegen wir das Polarlicht sozusagen auf der Durchreise zu sehen. Von Norden kommend, zieht es ueber den ganzen Himmel, um dann nach Sueden abzuwandern. Wæhrend in Deutschland der Himmel brennt, kann das Polarlicht hier ganz verschwunden sein, und wir muessen warten, bis es wieder aus seinem Urlaub im Sueden zurueckkommt.andreas hermann hat geschrieben:Bisher bin ich davon ausgegangen, erhöhte geomagnetische Aktivität wirkt sich lediglich in eine Verbreiterung des Ovals Richtung Äquator aus (d.h. polwärtiger Rand bleibt in etwa gleich, äquatorwärtiger Rand ist variabel). Nun scheint mir aber auch der polwärtige Rand des Ovals variabel zu sein, das heißt, das gesamte Oval kann sich nach Süden verlagern (eng oder breiter gebündelt).
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Katja
- andreas hermann
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Hi Katja !!
Ich hab schonmal diese Idee gehabt, als sich während eines Polarlichtes in Nordfinnland die Aurora kurzzeitig Richtung südlichen Horizont verschoben hat und am restlichen Himmel kaum noch was war. Ich habe diese Idee dann aber wieder verworfen.
Heisst das jetzt, dass es in der eigentlichen Aurorazone nur sehr selten die wirklich heftigen Polarlichtstürme zu sehen gibt, weil dann ja das Oval meist äquatorwärts wandert ?
lg,
andreas
Das ist interessant.Katja Gottschewski hat geschrieben:Hier kann man das oft schøn beobachten. Bei starken Polarlichtstuermen, die auch in Mitteleuropa sichtbar sind, kriegen wir das Polarlicht sozusagen auf der Durchreise zu sehen. Von Norden kommend, zieht es ueber den ganzen Himmel, um dann nach Sueden abzuwandern. Wæhrend in Deutschland der Himmel brennt, kann das Polarlicht hier ganz verschwunden sein, und wir muessen warten, bis es wieder aus seinem Urlaub im Sueden zurueckkommt.
Gruss,
Katja
Ich hab schonmal diese Idee gehabt, als sich während eines Polarlichtes in Nordfinnland die Aurora kurzzeitig Richtung südlichen Horizont verschoben hat und am restlichen Himmel kaum noch was war. Ich habe diese Idee dann aber wieder verworfen.
Heisst das jetzt, dass es in der eigentlichen Aurorazone nur sehr selten die wirklich heftigen Polarlichtstürme zu sehen gibt, weil dann ja das Oval meist äquatorwärts wandert ?
lg,
andreas
- Katja Gottschewski
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Katja
Jein. Wir sehen es ja, wie gesagt, auf der "Durchreise" und manchmal die ganze Zeit noch im Sueden. Und die Stuerme, die nicht so heftig sind, dass sie bei Euch zu sehen sind, kønnen hier natuerlich auch sehr heftig sein, allerdings dann eher durch Bewegung und Helligkeit als durch das extreme Rot, was ich nur von den Stuermen kenne, die bis Mitteleuropa sichtbar sind.andreas hermann hat geschrieben:Heisst das jetzt, dass es in der eigentlichen Aurorazone nur sehr selten die wirklich heftigen Polarlichtstürme zu sehen gibt, weil dann ja das Oval meist äquatorwärts wandert ?
Gruss,
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