Ich genoß nach meinen Mondsichel- und Kometenfotos am Mittwoch 13.3. 55km nordöstlich Berlins noch eine zweistündige Nacht-Wanderung knarz-knirsch-knarz-knirsch-... durch unberührten 30cm Pulverschnee.
Angesichts des hochstehenden Jupiters, des lichten Buchenwaldes, der optimalen Projektionsfläche im schneeweißen Schnee, und dunkeladaptierter Augen kam mir folgende Frage in den Sinn:
Reicht das Licht Jupiters aus, um Schatten zu werfen
Es ist über zwanzig Jahre her, als ich erstmals an einer Mecklenburgisch-Vorpommeranischen Waldkante meinen durch pures Venus-Licht geworfenen Körperschatten bewusst wahrnahm.
Trotz mehrerer Versuche mit meinem Körper, dem Stativ, genauen Nachschauens hinter dünnen Baumstämmen, bewusster Wahl von Schnee-Flächen, wo Berliner Himmelslicht im Schatten von Bäumen lag,... ist es mir letzten Mittwoch nicht gelungen, einen Jupiter-Schatten eindeutig auszumachen.
Hellt die Summe allen Sternenlichtes und/oder die mitteleuropäische Lichtverschmutzung den Jupiterschatten soweit auf, dass er unkenntlich wird?
neugierigfrag: Gibt es zur Frage "Jupiterschatten" irgendwelche Erkenntnisse?
Gruß aus Berlin
Dennis