Das Ende des Nachthimmels wie wir ihn kennen
Moderator: StefanK
- Marko Rummelsburg
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Das Ende des Nachthimmels wie wir ihn kennen
Two satellite proposals threaten the night sky — Submit a comment to the FCC
https://darksky.org/news/two-satellite- ... ct-is-now/
In den Vereinigten Staaten prüft die Federal Communications Commission (FCC), die für die Genehmigung von Satellitenstarts und -betrieb zuständige Behörde, derzeit zwei Vorschläge von beispiellosem Ausmaß und mit weitreichenden Folgen. Sollten diese genehmigt werden, würden sie den Nachthimmel, wie wir ihn kennen, verändern, mit Auswirkungen, die immer schwieriger, wenn nicht gar unmöglich rückgängig zu machen wären.
Beide Vorschläge liegen derzeit zur öffentlichen Stellungnahme vor, sodass dies ein entscheidender Moment für die Beteiligung der Öffentlichkeit ist, da die FCC eine beispiellose Ausbreitung von Satelliten und Technologien in Betracht zieht, die ernsthafte Risiken für die nächtliche Umwelt mit sich bringen.
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)
Reflect Orbital plant, die Erde nachts zu beleuchten
Der erste Vorschlag stammt von Reflect Orbital, das Satelliten mit Weltraumspiegeln einsetzen will, um nachts reflektiertes Sonnenlicht zurück zur Erde zu strahlen. Das Unternehmen vermarktet dies als „Sonnenlicht auf Abruf“ und erklärt, dass das System die Tageslichtdauer für Solarparks verlängern oder an Städte verkauft werden könnte, um Straßen mit einer Helligkeit zu beleuchten, die mehr als dreimal so hoch ist wie die des Vollmonds.
Eine solche Beleuchtung würde eine völlig neue Quelle künstlichen Lichts in der Nacht schaffen, mit weitreichenden Folgen, darunter Störungen der Tierwelt und Ökosysteme, die von natürlichen Licht- und Dunkelzyklen abhängig sind, sowie ernsthafte Bedenken hinsichtlich der öffentlichen Sicherheit.
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)
Der Vorschlag von SpaceX, eine Million Satelliten in die erdnahe Umlaufbahn zu bringen
Der zweite Vorschlag ist in seinem Umfang noch beeindruckender. SpaceX hat bei der FCC die Genehmigung beantragt, bis zu eine Million Satelliten, die in seinem Antrag als orbitale Rechenzentren bezeichnet werden, als Teil einer Erweiterung seiner Infrastruktur für künstliche Intelligenz zu starten.
Um diese Zahl zu veranschaulichen: Derzeit befinden sich etwa 14.500 aktive Satelliten in der erdnahen Umlaufbahn. Die Genehmigung des Antrags würde diese Zahl um fast das 70-Fache erhöhen. Sobald der Einsatz in diesem Umfang beginnt, der möglicherweise Tausende von Starts pro Jahr umfasst, wären die Auswirkungen auf den Nachthimmel, die Überlastung der Umlaufbahn und die Umwelt insgesamt außerordentlich schwer rückgängig zu machen. Vorschläge dieser Größenordnung erfordern eine strenge Prüfung, Transparenz und eine sinnvolle Beteiligung der Öffentlichkeit, bevor eine Genehmigung in Betracht gezogen werden kann.
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https://darksky.org/news/two-satellite- ... ct-is-now/
In den Vereinigten Staaten prüft die Federal Communications Commission (FCC), die für die Genehmigung von Satellitenstarts und -betrieb zuständige Behörde, derzeit zwei Vorschläge von beispiellosem Ausmaß und mit weitreichenden Folgen. Sollten diese genehmigt werden, würden sie den Nachthimmel, wie wir ihn kennen, verändern, mit Auswirkungen, die immer schwieriger, wenn nicht gar unmöglich rückgängig zu machen wären.
Beide Vorschläge liegen derzeit zur öffentlichen Stellungnahme vor, sodass dies ein entscheidender Moment für die Beteiligung der Öffentlichkeit ist, da die FCC eine beispiellose Ausbreitung von Satelliten und Technologien in Betracht zieht, die ernsthafte Risiken für die nächtliche Umwelt mit sich bringen.
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Reflect Orbital plant, die Erde nachts zu beleuchten
Der erste Vorschlag stammt von Reflect Orbital, das Satelliten mit Weltraumspiegeln einsetzen will, um nachts reflektiertes Sonnenlicht zurück zur Erde zu strahlen. Das Unternehmen vermarktet dies als „Sonnenlicht auf Abruf“ und erklärt, dass das System die Tageslichtdauer für Solarparks verlängern oder an Städte verkauft werden könnte, um Straßen mit einer Helligkeit zu beleuchten, die mehr als dreimal so hoch ist wie die des Vollmonds.
Eine solche Beleuchtung würde eine völlig neue Quelle künstlichen Lichts in der Nacht schaffen, mit weitreichenden Folgen, darunter Störungen der Tierwelt und Ökosysteme, die von natürlichen Licht- und Dunkelzyklen abhängig sind, sowie ernsthafte Bedenken hinsichtlich der öffentlichen Sicherheit.
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Der Vorschlag von SpaceX, eine Million Satelliten in die erdnahe Umlaufbahn zu bringen
Der zweite Vorschlag ist in seinem Umfang noch beeindruckender. SpaceX hat bei der FCC die Genehmigung beantragt, bis zu eine Million Satelliten, die in seinem Antrag als orbitale Rechenzentren bezeichnet werden, als Teil einer Erweiterung seiner Infrastruktur für künstliche Intelligenz zu starten.
Um diese Zahl zu veranschaulichen: Derzeit befinden sich etwa 14.500 aktive Satelliten in der erdnahen Umlaufbahn. Die Genehmigung des Antrags würde diese Zahl um fast das 70-Fache erhöhen. Sobald der Einsatz in diesem Umfang beginnt, der möglicherweise Tausende von Starts pro Jahr umfasst, wären die Auswirkungen auf den Nachthimmel, die Überlastung der Umlaufbahn und die Umwelt insgesamt außerordentlich schwer rückgängig zu machen. Vorschläge dieser Größenordnung erfordern eine strenge Prüfung, Transparenz und eine sinnvolle Beteiligung der Öffentlichkeit, bevor eine Genehmigung in Betracht gezogen werden kann.
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☞ Prognosen sind schwierig, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen.
☞ raumwetter.de
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- Peter Krämer
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Re: Das Ende des Nachthimmels wie wir ihn kennen
Dreimal so hell wie der Vollmond...wie soll man denn da nachts noch schlafen? Es wird immer verrückter.
Und eine Million Satelliten würden wohl das Ende der Astrofotografie bedeuten. Immerhin...wird einer davon beispielsweise durch einen Meteoriten zertrümmert, setzt das eine Kettenreaktion in Gang, an deren Ende nach ein paar Tagen wohl kein einziger Satellit mehr funktionieren würde.
Sollte man abschießen bevor es zu spät ist, den Müll.
Und eine Million Satelliten würden wohl das Ende der Astrofotografie bedeuten. Immerhin...wird einer davon beispielsweise durch einen Meteoriten zertrümmert, setzt das eine Kettenreaktion in Gang, an deren Ende nach ein paar Tagen wohl kein einziger Satellit mehr funktionieren würde.
Sollte man abschießen bevor es zu spät ist, den Müll.
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Anette Aslan
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- Wohnort: Niederösterreich bei Wien
Re: Das Ende des Nachthimmels wie wir ihn kennen
Der Genozid des Sternenhimmels ist das!
Anette
Anette
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Anja Verhöfen
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- Registriert: 31. Jul 2011, 18:25
- Wohnort: Duisburg
Re: Das Ende des Nachthimmels wie wir ihn kennen
Moin zusammen,
Das ist ja total verrückt. Dreimal so hell wie der Vollmond. Jeder weiß, welche Auswirkungen es auf Flora und Fauna hat und auch welche Folgen es auch für uns Menschen hat. Diese verrückten Ideen sollen die mal ganz schnell beerdigen. Die ganzen Starlink Satelliten nerven schon kolossal. Hinzu kommen noch Flugzeuge.
Liebe Grüße,
Anja Verhöfen
Das ist ja total verrückt. Dreimal so hell wie der Vollmond. Jeder weiß, welche Auswirkungen es auf Flora und Fauna hat und auch welche Folgen es auch für uns Menschen hat. Diese verrückten Ideen sollen die mal ganz schnell beerdigen. Die ganzen Starlink Satelliten nerven schon kolossal. Hinzu kommen noch Flugzeuge.
Liebe Grüße,
Anja Verhöfen
- Markus Pfarr
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Re: Das Ende des Nachthimmels wie wir ihn kennen
Mir fehlen die Worte..............................
Gruß
Markus
Gruß
Markus
-
Thorsten Witt
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- Registriert: 17. Sep 2015, 21:37
- Wohnort: Bad Oldesloe
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Re: Das Ende des Nachthimmels wie wir ihn kennen
Das meinen die doch nicht ernsthaft.......
Wer in solchen Szenarien denkt hat von sich aus ja schon so derartig einen anner Batterie.....
Ganz zu schweigen davon, was sowohl ein Start einer Rakete für son Schwarm Satelliten an Umweltverschmutzung nach sich zieht und auch der Wiedereintritt von Weltraumschrott obendrauf
Neeeee, das wird nicht passieren - nicht in diesem Ausmaß
1.000.000 Stück....ich glaub es hackt....

Wer in solchen Szenarien denkt hat von sich aus ja schon so derartig einen anner Batterie.....
Ganz zu schweigen davon, was sowohl ein Start einer Rakete für son Schwarm Satelliten an Umweltverschmutzung nach sich zieht und auch der Wiedereintritt von Weltraumschrott obendrauf
Neeeee, das wird nicht passieren - nicht in diesem Ausmaß
1.000.000 Stück....ich glaub es hackt....
- Jörg Kaufmann
- Beiträge: 1293
- Registriert: 8. Sep 2015, 20:18
- Wohnort: 25770 Hemmingstedt
Re: Das Ende des Nachthimmels wie wir ihn kennen
Nee, das ist ...
Allein beim Lesen hab ich schon eine Krawatte.
Bisher habe ich das Szenario einer Kessler-Kaskade immer als ziemliches Übel gesehen. Angesichts solcher Gedankenspiele und Pläne ist es vielleicht die Lösung. Dieses bedingungslose Ausreizen aller Naturressourcen nur um Profit zu machen kotzt mich an.
Allein beim Lesen hab ich schon eine Krawatte.
Bisher habe ich das Szenario einer Kessler-Kaskade immer als ziemliches Übel gesehen. Angesichts solcher Gedankenspiele und Pläne ist es vielleicht die Lösung. Dieses bedingungslose Ausreizen aller Naturressourcen nur um Profit zu machen kotzt mich an.
Ich nehm` das Wetter so wie es ist. Es gibt eh im Moment kein anderes.
-
Anja Verhöfen
- Beiträge: 501
- Registriert: 31. Jul 2011, 18:25
- Wohnort: Duisburg
Re: Das Ende des Nachthimmels wie wir ihn kennen
Moin,
Ja, ich frage mich auch die ganze Zeit, was für ein Gras die rauchen. Da sind dann die ganzen Sternenparks irgendwann Geschichte.
Liebe Grüße,
Anja Verhöfen
Ja, ich frage mich auch die ganze Zeit, was für ein Gras die rauchen. Da sind dann die ganzen Sternenparks irgendwann Geschichte.
Liebe Grüße,
Anja Verhöfen
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