heute war es endlich soweit, dass knapp nach Sonnenaufgang die ersten Eisnebelhalos in Schlägl zu sehen waren. Bei etwa -12°C schwebten entlang der Großen Mühl kleine Kriställchen und erzeugten schwache, aber doch deutlich sichtbare EE. Notwendig war die Beobachtung vor einem dunklen Hintergrund.
Linke 22°-Nebensonne:

Die rechte 22°-NS war nur äußerst schwach vor einem Baumstamm zu sehen.
Untersonne:

Übersichtsbild:

Vorher bereits zeigten sich extrem helle Lichtsäulen mit Helligkeit 3 bzw. 2 in Abschnitten bei der Sonne. Es hatte fast den Anschein, dass die untere und obere Lichtsäule mit der Sonne verwechselt werden könnten:


Bei der unteren Lichtsäule schaut es aus, als stünde die Sonne hinter einem opaken Schleier, bei der oberen grenzt sie dirket an die eigentliche Sonne an. Beidemale stand aber die Sonne hinter einem (bei der unteren LS) oder noch am Rand hinter einem dichteren Wolkenband.
Der Baukran wird jetzt leider ein bis zwei Jahre dort stehen bleiben.
Zwei weitere Bilder der Lichtsäule bzw. einer deutlich sichtbarn rechten NS findet ihr noch auf meinen Seiten: http://home.eduhi.at/member/nature/MET/ ... -start.htm
Diese NS zeigt typische Verlängerungen in Richtung 22°-Ring, wie sie ja manchmal bei Eisnebel-Nebensonnen zu finden sind.
Ich wünsche euch noch einen schönen und angenehmen Abend in der warmen Stube! Morgen in der Früh soll es bei uns am die -15° C geben oder sogar noch darunter. Werden sehen.
Beste Grüße aus Schlägl von
Karl



